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  <title>schreibmaschine</title>
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  <description>- Volljurist, Gerichtsberichterstatter, Lokaljournalist, Sportreporter - Revier: Würzburg</description>
  <pubDate>Thu, 19 Aug 2010 17:53:19 +0200</pubDate>
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   <title>Messerstich gegen untreuen Ehemann war kein Mordversuch</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CREATED&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CHANGED&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Aus Verzweiflung und Wut &amp;uuml;ber die Trennung hat eine 49-j&amp;auml;hrige W&amp;uuml;rzburgerin &lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=1311&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;am 31. Oktober 2009 im Affekt mit dem Messer auf ihren Ehemann eingestochen und den 44-J&amp;auml;hrigen schwer verletzt&lt;/a&gt;. Am Freitag wurde die Altenpflegerin vom Landgericht W&amp;uuml;rzburg wegen gef&amp;auml;hrlicher K&amp;ouml;rperverletzung zu 2 Jahren und 9 Monaten Gef&amp;auml;ngnis verurteilt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Warum die Frau ein K&amp;uuml;chenmesser in ihrer Handtasche versteckte, bevor sie sich nach dem Konsum von zwei Schoppen Wein von ihrer Schwiegertochter zur Wohnung ihres getrennt lebenden Mannes fahren lie&amp;szlig;, das konnte auch in der zweit&amp;auml;gigen Beweisaufnahme nicht endg&amp;uuml;ltig gekl&amp;auml;rt werden. Die Angeklagte sprach von &amp;bdquo;Selbstschutz&amp;ldquo; und davon, ihren Ehemann dazu zwingen zu wollen, ihr zuzuh&amp;ouml;ren.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;Braucht man denn ein Messer, um sich Geh&amp;ouml;r zu verschaffen?&amp;ldquo;, fragte der Vorsitzende des Schwurgerichts. Am Tatort stellte sich die Situation dann auch anders dar: Gleich an der Wohnungst&amp;uuml;r stie&amp;szlig; sie den 44-J&amp;auml;hrigen zur Seite, um zu seiner Freundin vorzudringen, die sie zur Rede stellen wollte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Mit der Zahnarzthelferin hatte der Mann seit 1999 immer wieder ein intimes Verh&amp;auml;ltnis. Das f&amp;uuml;hrte bei der Angeklagten zu psychischen Problemen und sogar zu einem kurzen Aufenthalt in der Psychiatrie. Ausgerechnet am Valentinstag 2009 trennte sich der Ehemann endg&amp;uuml;ltig von der 49-j&amp;auml;hrigen Mutter von zwei gemeinsamen Kindern. Zun&amp;auml;chst gelang es der Angeklagten, damit fertig zu werden. Zu der Eskalation kam es erst, nachdem es zwischen dem Ehemann und seiner Freundin gekriselt hatte und die Angeklagte sich wieder Hoffnungen machte. F&amp;uuml;r eine SMS mit dem Inhalt &amp;bdquo;Der Traummann ist wieder frei.&amp;ldquo; hat sich die Nebenbuhlerin vor Gericht bei der Angeklagten entschuldigt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Durch mehrere Handy-Botschaften am Abend des 31. Oktober erfuhr die 49-J&amp;auml;hrige, dass ihr Mann und seine Freundin dabei waren, sich wieder zu vers&amp;ouml;hnen. Sie f&amp;uuml;hlte sich verh&amp;ouml;hnt, steckte das Messer ein und st&amp;uuml;rmte in die Wohnung. Zu dem 15 Zentimeter tiefen Stich kam es, als der Mann die Altenpflegerin nicht zu der Nebenbuhlerin lassen wollte und sie fest am Arm gepackt hatte. In dieser Situation zog die 49-J&amp;auml;hrige das Messer aus der Handtasche und stach zu. Die Klinge drang zwischen Zwerchfell und Leber ein, der 44-J&amp;auml;hrige &amp;uuml;berlebte nach einer Notoperation. K&amp;ouml;rperlich ist er wieder hergestellt, wegen der psychischen Folgen ist er bis heute in Behandlung.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Angeklagt war seine Frau wegen eines Mordversuchs. Dieser Vorwurf lie&amp;szlig; sich nicht aufrecht erhalten: Sie hat ohne T&amp;ouml;tungsvorsatz zugestochen, darin waren sich Richter, Staatsanwalt und Verteidiger einig. &amp;bdquo;Wir gehen von einer Affekttat aus&amp;ldquo;, so der Vorsitzende. Der Staatsanwalt hatte 4 Jahre Gef&amp;auml;ngnis gefordert, der Verteidiger hielt 2 Jahre Freiheitsstrafe auf Bew&amp;auml;hrung f&amp;uuml;r gerechtfertigt. &amp;bdquo;Eine Tat wie diese l&amp;auml;sst keine Bew&amp;auml;hrungsstrafe zu&amp;ldquo;, entgegnete der Vorsitzende. Das Urteil ist nicht rechtskr&amp;auml;ftig.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Sat, 14 Aug 2010 13:06:57 +0200</pubDate>
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   <title>Großmaul gesteht Mordversuch</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Weil er bei der Polizei unbedingt den starken Mann markieren und keine Schw&amp;auml;che zeigen wollte, sitzt ein 16-J&amp;auml;hriger aus Kitzingen seit Anfang Februar in Untersuchungshaft und seit Donnerstag auf der Anklagebank. Die Staatsanwaltschaft legt ihm einen Mordversuch zur Last, der ohne die Aussage des Sch&amp;uuml;lers nie vor Gericht gekommen w&amp;auml;re.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die beiden Vorf&amp;uuml;hrbeamten der Polizei sind angespannt, der Vorsitzende der Jugendkammer dagegen ganz ruhig: Direkt vor Richter Arno Hess steht der 16-J&amp;auml;hrige, in der Hand das gro&amp;szlig;e K&amp;uuml;chenmesser, mit dem er einem Freund, der ihn wegen gemeinsam begangener Einbr&amp;uuml;che bei der Polizei angeschw&amp;auml;rzt hatte, einen Denkzettel erteilen wollte. Das Messer hat Hess dem Jugendlichen in die Hand gedr&amp;uuml;ckt, damit der die Szene nachspielen kann, die ihn am 3. Februar 2010 hinter Gitter gebracht hat.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;&lt;span&gt;Es hat mich genervt, dass er mich verpetzt hat&amp;ldquo;, sagt der 16-J&amp;auml;hrige. Er demonstriert, wie er mit links das Messer gezogen und es hinter seinem R&amp;uuml;cken in die rechte Hand gewechselt hat. Ob er in diesem Augenblick wirklich zustechen wollte, das ist die zentrale Frage des Prozesses.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt;Der 16-J&amp;auml;hrige wurde von einer Polizeistreife gest&amp;ouml;rt, bog in eine Seitengasse ein und steckte das Messer wieder in die Hosentasche. Er und sein Kumpel hatten bei ihrem Zug durch das n&amp;auml;chtliche Kitzingen einen Zaun eingetreten, deshalb war die Polizei unterwegs. Als der 16-J&amp;auml;hrige auf der Wache seine Aussage wegen den Zauns unterschreiben sollte, bemerkten die Polizisten das Messer mit der 20 Zentimeter langen Klinge.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;&lt;span&gt;Weil er vor den Beamten, vor seinem Kumpel und vor seiner Mutter nicht als Schw&amp;auml;chling und Maulheld dastehen wollte&amp;ldquo;, so Verteidiger Peter M&amp;ouml;ckesch (W&amp;uuml;rzburg), habe der 16-J&amp;auml;hrige den Polizisten das gesagt, was er am Vortag auch einigen Kumpels erz&amp;auml;hlt hatte: &amp;bdquo;Ich wollte ihn von hinten abstechen. Es war mir egal, ob er verletzt wird oder stirbt.&amp;ldquo; Wenn das Gericht diese Aussage als wahr unterstellt, wird der 16-J&amp;auml;hrige sehr wahrscheinlich wegen versuchten Mordes verurteilt.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt;Seine markigen Worte wiederholte er mehrfach. Und am folgenden Tag bei der Ermittlungsrichterin verzichtete er nicht nur auf einen Anwalt, sondern betonte noch einmal, dass er seinen Kumpel aus Rache an einen dunklen Ort locken und von hinten niederstechen wollte.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt; Sechseinhalb Monate Untersuchungshaft sp&amp;auml;ter und mit einem Anwalt an seiner Seite klingt seine Aussage anders: &amp;bdquo;Er hat gemerkt, dass er es nicht &amp;uuml;bers Herz bringt, seinen Freund abzustechen. Zumal der sich vorher bei ihm entschuldigt hatte&amp;ldquo;, erl&amp;auml;uterte der Verteidiger. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 13:00:50 +0200</pubDate>
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   <title>Würzburgs Ex-Generalmusikdirektor Jin Wang ab 2. November vor Gericht</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CREATED&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CHANGED&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt;Der ehemalige W&amp;uuml;rzburger Generalmusikdirektor (GMD) Jin Wang muss sich im Herbst wegen sexueller N&amp;ouml;tigung vor Gericht verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft W&amp;uuml;rzburg am Mittwoch auf Anfrage best&amp;auml;tigte, hat die 1. Strafkammer des W&amp;uuml;rzburger Landgerichts den Prozess auf den 2., 3. und 4. November 2010 terminiert.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt;Wang wird zur Last gelegt, sich im Mai 2007 einer damals 21-j&amp;auml;hrigen Musikstudentin in W&amp;uuml;rzburg intim gen&amp;auml;hert und sie zur Duldung sexueller Handlungen gen&amp;ouml;tigt zu haben (wir berichteten ausf&amp;uuml;hrlich). Das Landgericht hatte die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen nicht hinreichendem Tatverdacht zun&amp;auml;chst nicht zur Anklage zugelassen. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Dagegen legte die Anklagebeh&amp;ouml;rde mit Erfolg Beschwerde zum Oberlandesgericht (OLG) Bamberg ein.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;span&gt;Das OLG hob die Entscheidung des Landgerichts auf und er&amp;ouml;ffente das Verfahren vor der 1. Strafkammer. Die Bamberger Richter halten Wang f&amp;uuml;r hinreichend verd&amp;auml;chtig, eine sexuelle N&amp;ouml;tigung begangen zu haben. Das von der Gesch&amp;auml;digten in ihrer Zeugenaussage geschilderte Verhalten ist nach Ansicht des OLG &amp;bdquo;als Gewalt zur Erzwingung sexueller Handlungen zu werten&amp;ldquo;.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 23:13:55 +0200</pubDate>
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   <title>18-jähriger Messerstecher zu vier Jahren Jugendstrafe verurteilt</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ein 18-j&amp;auml;hriger Gymnasiast muss nach einem grundlosen Messerstich gegen einen ihm v&amp;ouml;llig unbekannten Mann f&amp;uuml;r vier Jahre in die Jugendstrafanstalt. Die Jugendkammer des W&amp;uuml;rzburger Landgerichts verurteilte den Heranwachsenden am Mittwoch wegen gef&amp;auml;hrlicher K&amp;ouml;rperverletzung zu vier Jahren Jugendstrafe. Der Angeklagte hatte gestanden, in den fr&amp;uuml;hen Morgenstunden des 7. Februar 2010 auf offener Stra&amp;szlig;e in W&amp;uuml;rzburg &lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=1303&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;einem 64-j&amp;auml;hrigen Mann im Vorbeilaufen grundlos sein Springmesser in den Bauch gesto&amp;szlig;en zu habe&lt;/a&gt;n.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Angeklagt war der 18-J&amp;auml;hrige wegen versuchten Totschlags. Dieser Vorwurf hat sich aber nicht best&amp;auml;tigt: &amp;bdquo;Das ist der klassische Fall eines freiwilligen R&amp;uuml;cktritts vom Totschlagsversuch&amp;ldquo;, so der Vorsitzende der Jugendkammer, Arno Hess. &lt;span&gt;Er habe durch die brutale Messerattacke seinen &amp;bdquo;ganzen Frust&amp;ldquo; nach einem Streit mit Freunden an dem 64-J&amp;auml;hrigen ausgelassen, sagte der 18-J&amp;auml;hrige, den demn&amp;auml;chst ein weiteres Strafverfahren wegen r&amp;auml;uberischer Erpressung erwartet. Das Opfer wurde durch den Stich am Darm verletzt und &amp;uuml;berlebte nach einer Notoperation.&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Jugendkammer folgte mit ihrem Urteil dem Antrag von Oberstaatsanwalt Boris Raufeisen. Verteidiger Konrad Scheckenbach (W&amp;uuml;rzburg) hatte drei Jahre Jugendstrafe gefordert und gleichzeitig Kritik am bayerischen Jugendstrafvollzug ge&amp;auml;u&amp;szlig;ert: Der Gymnasiast will die Zeit im Gef&amp;auml;ngnis nutzen, um sein Abitur nachholen. Dies sei aber in ganz Bayern - im Gegensatz zu anderen Bundesl&amp;auml;ndern - nicht m&amp;ouml;glich, sagte Scheckenbach.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 23:10:32 +0200</pubDate>
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   <title>Dem Ehemann das Messer in den Bauch gestoßen</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Anklage spricht von versuchtem Mord, die Angeklagte von einer angespannten Situation, in der sie &amp;quot;keinen klaren Gedanken fassen&amp;quot; konnte: Weil sie im Streit ihrem getrennt lebenden Ehemann ein Messer tief in den Bauch gesto&amp;szlig;en hat, muss sich eine 49-j&amp;auml;hrige Altenpflegerin aus W&amp;uuml;rzburg seit Dienstag vor dem Schwurgericht verantworten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Vorgeschichte: Seit Fr&amp;uuml;hjahr 2009 lebten die Angeklagte und ihr 45 Jahre alter Ehemann getrennt, weil der Mann sich f&amp;uuml;r eine andere Frau entschieden hatte, mit der er bereits seit 1999 mehrfach ein Verh&amp;auml;ltnis hatte. Die 42-j&amp;auml;hrige Zahnarzthelferin l&amp;auml;sst heute kein gutes Haar mehr an dem Mann: &amp;quot;Ich war nur ein  Sprungbrett f&amp;uuml;r ihn, um von seiner Frau wegzukommen.&amp;quot;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Angeklagte brauchte nach eigener Aussage lange, um sich mit der Trennung abzufinden. Doch dann kam am 25. Oktober 2009 eine SMS von der Nebenbuhlerin: &amp;quot;Dein Traummann ist wieder frei, er wollte mich doch nicht.&amp;quot; Die neu erwachte Hoffnung der Angeklagten auf eine R&amp;uuml;ckkehr ihres Mannes war nicht von langer Dauer: Am 31. Oktober sagte er ein geplantes Zusammentreffen ab, weil er sich mit seiner Freundin aussprechen wollte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;quot;Das hat mich zutiefst verletzt. Ich wusste nicht mehr, woran ich bin&amp;quot;, lie&amp;szlig; die Angeklagte &amp;uuml;ber ihren Verteidiger erkl&amp;auml;ren. Nach zwei Schoppen Wein entschloss sie sich, Ehemann und Nebenbuhlerin zur Rede zu stellen. Dass sie ein langes K&amp;uuml;chenmesser in ihrer Handtasche mitnahm, sei vor allem &amp;quot;zum Selbstschutz&amp;quot; gewesen. &amp;quot;Ich wollte ihn notfalls zwingen, mir zuzuh&amp;ouml;ren&amp;quot;, so die Einlassung der 49-J&amp;auml;hrigen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;In der Wohnung des Ehemannes kam es zu einem Gerangel, als die 49-J&amp;auml;hrige sich der anderen Frau n&amp;auml;hern wollte. Aus ihren negativen Gef&amp;uuml;hlen f&amp;uuml;r die Nebenbuhlerin hatte die 49-J&amp;auml;hrige zuvor per SMS und in einem Brief keinen Hehl gemacht. &amp;quot;Ich war sehr aufgebracht und konnte keinen klaren Gedanken fassen&amp;quot;, so die Angeklagte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Als der Mann sie nicht loslassen wollte, habe sie das Messer aus der Handtasche gezogen: &amp;quot;Ich f&amp;uuml;hlte mich durch seine Gegenwehr bedr&amp;auml;ngt und habe in seine Richtung gestochen.&amp;quot; T&amp;ouml;ten wollte sie ihren Ehemann nach eigener Aussage durch den 15 Zentimeter tiefen Stich in den Bauch nicht: &amp;quot;Ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich ihn lebensgef&amp;auml;hrlich verletzt habe.&amp;quot;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die 49-J&amp;auml;hrige floh vom Tatort. Die lebensgef&amp;auml;hrlichen Verletzungen des Mannes an Leber und Zwerchfell mussten in einer Notoperation behandelt werden. Er und seine damalige Freundin leiden bis heute unter den Geschehnissen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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         <pubDate>Tue, 10 Aug 2010 23:00:17 +0200</pubDate>
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   <title>&quot;Todesfahrerin von Ochsenfurt&quot; muss nicht in die Psychiatrie</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Eine 68-j&amp;auml;hrige Frau, die eine Rentnerin auf einem Supermarktparkplatz &amp;uuml;berfahren und get&amp;ouml;tet hat, muss nicht in die Psychiatrie. Die 2. Strafkammer des W&amp;uuml;rzburger Landgerichts hat jetzt entschieden, dass die Unterbringung der als &amp;bdquo;Todesfahrerin von Ochsenfurt&amp;ldquo; bekannt gewordenen Frau in einer psychiatrischen Anstalt nicht angeordnet wird.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Wie ausf&amp;uuml;hrlich berichtet, wurde die 68-J&amp;auml;hrige am 7. Februar 2008 wegen K&amp;ouml;rperverletzung mit Todesfolge rechtskr&amp;auml;ftig zu f&amp;uuml;nf Jahren Gef&amp;auml;ngnis verurteilt. Sie hat im Januar 2007 auf einem Supermarkt-Parkplatz in Ochsenfurt eine 84-j&amp;auml;hrige gehbehinderte Rentnerin absichtlich angefahren, mit ihrem schweren BMW &amp;uuml;berrollt und get&amp;ouml;tet, weil die Frau zu langsam die Stra&amp;szlig;e &amp;uuml;berquerte. Im Ersturteil hatte das W&amp;uuml;rzburger Schwurgericht die Angeklagte als &amp;bdquo;f&amp;uuml;r die Allgemeinheit gef&amp;auml;hrlich&amp;ldquo; eingestuft und neben der Freiheitsstrafe ihre Unterbringung in der Psychiatrie angeordnet.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Der Bundesgerichtshof best&amp;auml;tigte&amp;nbsp;nach Revision&amp;nbsp;der Verteidigung den Schuldspruch und die Freiheitsstrafe, hob aber die Unterbringung auf, &amp;uuml;ber die&amp;nbsp;vom Landgericht W&amp;uuml;rzburg neu entschieden werden musste. Zu dem&amp;nbsp;Prozess erschien die 68-J&amp;auml;hrige als freie Frau: Ende Juni hatte sie zwei Drittel ihrer f&amp;uuml;nfj&amp;auml;hrigen Strafe abgesessen und wurde auf Bew&amp;auml;hrung entlassen. Die Strafaussetzung zur Bew&amp;auml;hrung beruhte auf einem aktuellen psychiatrischen Gutachten, in dem keine besondere Gef&amp;auml;hrlichkeit der Angeklagten mehr festgestellt wurde.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch im Prozess standen &amp;ndash; neben den Aussagen von Ehemann und S&amp;ouml;hnen der&amp;nbsp;Angeklagten &amp;ndash; zwei psychiatrische Sachverst&amp;auml;ndige im Mittelpunkt. Auf der einen Seite der Gutachter, wegen dessen Expertise das Erstgericht&amp;nbsp;die Unterbringung anordnete. &amp;bdquo;Er musste jetzt erheblich zur&amp;uuml;ckrudern und konnte die erste Fassung seines Gutachtens nicht mehr aufrecht erhalten&amp;ldquo;, so der Vorsitzende der 2. Strafkammer. Dennoch geht der W&amp;uuml;rzburger Psychiater weiter davon aus, dass die 68-J&amp;auml;hrige wegen einer wahnhaften Pers&amp;ouml;nlichkeitsst&amp;ouml;rung f&amp;uuml;r die Allgemeinheit gef&amp;auml;hrlich ist. Ein zweiter Sachverst&amp;auml;ndiger aus Berlin kam zu einem anderen Ergebnis.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;So auch die Strafkammer: &amp;bdquo;Die Kriterien f&amp;uuml;r eine Unterbringung sind nicht sicher nachgewiesen&amp;ldquo;, betonte der Vorsitzende. Auch der Vertreter der Staatsanwaltschaft kam nach mehrt&amp;auml;giger Beweisaufnahme zu diesem Ergebnis. Der Verteidiger der 68-J&amp;auml;hrigen kritisierte den W&amp;uuml;rzburger Psychiater scharf: &amp;bdquo;Es ist eine gef&amp;auml;hrliche Geschichte, mit einer falschen Diagnose zu einer Unterbringung beizutragen.&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Thu, 05 Aug 2010 22:45:36 +0200</pubDate>
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   <title>Motorrad-Gang-Mitglieder freigesprochen</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Es muss eine Szene wie aus einem Hollywood-Actionstreifen gewesen sein, die sich an einem Augustnachmittag im vergangenen Jahr auf der A7 bei Estenfeld abgespielt hat: Eine Gruppe von Motorradfahrern stoppte aus bis heute unbekannten Gr&amp;uuml;nden mitten auf der Autobahn einen LKW und den nachfolgenden Verkehr. Dann versuchte einer der Rocker, den LKW-Fahrer aus seinem Fahrzeug zu ziehen und schlug auf den Mann ein.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Drei Mitglieder der Motorrad-Gang mussten sich als mutma&amp;szlig;liche T&amp;auml;ter des &amp;Uuml;berfalls wegen gef&amp;auml;hrlichen Eingriffs in den Stra&amp;szlig;enverkehr und gef&amp;auml;hrlicher K&amp;ouml;rperverletzung vor dem W&amp;uuml;rzburger Amtsgericht verantworten. Das Trio wurde freigesprochen. Zwei der M&amp;auml;nner sollen f&amp;uuml;r das Stoppen des nachfolgenden Verkehrs verantwortlich gewesen sein. Bei ihnen war der Freispruch aus Mangel an Beweisen eine klare Sache. Enger war die Entscheidung bei dem 35-J&amp;auml;hrigen, der als mutma&amp;szlig;licher Hauptt&amp;auml;ter auf der Anklagebank sa&amp;szlig;.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;An dem Motorrad-Handschuh, den er bei seiner Festnahme durch die Polizei trug, fanden sich eindeutige DNA-Spuren des Opfers. Allerdings wurde im Inneren des Handschuhs auch genetisches Material&amp;nbsp;mehrerer Personen nachgewiesen, die den Handschuh bei der Tat getragen haben k&amp;ouml;nnten. So verblieben beim Sch&amp;ouml;ffengericht am Ende noch Zweifel an der Schuld des 35-J&amp;auml;hrigen, die auch bei ihm zu einem Freispruch f&amp;uuml;hrten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch das Motiv f&amp;uuml;r die Tat konnte nicht gekl&amp;auml;rt werden. Die drei Angeklagten machten als Beschuldigte von Beginn an konsequent von ihrem Schweigerecht Gebrauch. Der LKW-Fahrer sagte vor Gericht, er habe keinerlei Anlass f&amp;uuml;r den &amp;Uuml;bergriff gegeben. Er wurde k&amp;ouml;rperlich nur leicht verletzt, kann aber seit der Tat aus psychischen Gr&amp;uuml;nden seinen Beruf nicht mehr aus&amp;uuml;ben. Die Staatsanwaltschaft hat drei Jahre Gef&amp;auml;ngnis f&amp;uuml;r den 35-j&amp;auml;hrigen Angeklagten gefordert und bereits Berufung gegen den Freispruch angek&amp;uuml;ndigt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Wed, 04 Aug 2010 19:50:39 +0200</pubDate>
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    <item>
   <title>Frustrierter Reifenstecher kommt mit Weisungen davon</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Mit Weisungen des Jugendrichters ist ein 20-j&amp;auml;hriger Intensiv-Reifenstecher aus W&amp;uuml;rzburg davongekommen. Aus Frust und Wut &amp;uuml;ber seine untreue Freundin und seine Probleme am Arbeitsplatz wurde der Bahn-Angestellte zum Straft&amp;auml;ter und stach im vergangenen Herbst im W&amp;uuml;rzburger Stadtteil Aum&amp;uuml;hle bei zwei Gelegenheiten jeweils an 24 Autos teilweise alle Reifen aufgestochen. Au&amp;szlig;erdem hat er einen Motorroller besch&amp;auml;digt sowie ein Wohnmobil und einen PKW-Anh&amp;auml;nger in Brand gesetzt. Von einer Polizeistreife erwischt wurde er in der Nacht vom 29. auf 30. Oktober 2009, als er mit 2,6 Promille Alkohol neben einem PKW auf dem Boden lag und versuchte, das Reifenventil aufzudrehen.&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Danach sa&amp;szlig; der 20-J&amp;auml;hrige knapp vier Wochen in Untersuchungshaft und absolvierte im Anschluss eine station&amp;auml;re Alkoholtherapie. Entstanden war sein &amp;uuml;bergro&amp;szlig;er Frust, nachdem seine Freundin ihn betrogen hatte. Am Arbeitsplatz war er au&amp;szlig;erdem das schw&amp;auml;chste Glied, musste h&amp;auml;ufig die Wochenend-Dienste &amp;uuml;bernehmen und hatte so in kurzer Zeit &amp;uuml;ber 400 &amp;Uuml;berstunden angeh&amp;auml;uft. Zu einer der angeklagten Taten kam es, nachdem ihm kurzfristig zu Gunsten von Kollegen der Jahresurlaub gestrichen wurde.&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&amp;quot;Ausl&amp;ouml;ser war entweder die Arbeit oder wenn ich meine Ex-Freundin gesehen habe. Es war wie ein Zerst&amp;ouml;rungswahn, ich bin da irgendwie in so einen Rausch reingekommen&amp;quot;, so der 20-J&amp;auml;hrige vor Gericht. Seit seiner Haftentlassung hat er all das erledigt, was ihm das Gericht bei einer Verurteilung sowieso aufgegeben h&amp;auml;tte: Seinen Job hat er wieder, an seinem Alkoholproblem arbeitet er, und die Schadensersatzforderungen hat er bis auf den letzten Cent bezahlt.&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;Der Staatsanwalt forderte, den Heranwachsenden wie einen Erwachsenen zu behandeln und ihn wegen zweifacher Brandstiftung und 49 F&amp;auml;llen der Sachbesch&amp;auml;digung zu zwei Jahren Gef&amp;auml;ngnis auf Bew&amp;auml;hrung zu verurteilen. Das Jugendsch&amp;ouml;ffengericht folgte aber der Auffassung des Verteidigers und der Jugendgerichtshilfe: Wegen erkennbarer &amp;quot;Reifer&amp;uuml;ckst&amp;auml;nde&amp;quot; kam das Jugendstrafrecht zur Anwendung, bei dem es nicht um Strafe, sondern um Erziehung geht.&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&amp;quot;Dieser Fall ist ein Lehrbeispiel f&amp;uuml;r die Unterscheidung zwischen Jugend- und Erwachsenenstrafrecht&amp;quot;, so der Vorsitzende. Der Angeklagte habe nach der U-Haft &amp;quot;zur Freude des Gerichts alles musterg&amp;uuml;ltig abgearbeitet&amp;quot;. Deshalb kam er mit einigen Weisungen davon: Er darf seinen Job nicht verlieren, ein Jahr keinen Alkohol trinken und muss sich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig Alkoholkontrollen unterziehen. Au&amp;szlig;erdem soll er eine Psychotherapie machen.&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Tue, 03 Aug 2010 19:49:12 +0200</pubDate>
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   <title>VG Würzburg bestätigt Gewerbeuntersagung wegen Unzuverlässigkeit</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Zu unzuverl&amp;auml;ssig f&amp;uuml;r ein Gewerbe: Weil er bereits hohe Schulden beim Finanzamt und auch mehrere eidesstattliche Versicherungen abgegeben hat, wurde einem Mann aus Schollbrunn vom Landratsamt Main-Spessart jegliche selbstst&amp;auml;ndige T&amp;auml;tigkeit untersagt. Diese Entscheidung hat nun auch das W&amp;uuml;rzburger Verwaltungsgericht best&amp;auml;tigt&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Offenbar muss nicht nur der Kl&amp;auml;ger, der seine Anmeldung eines Gewerbes f&amp;uuml;r &amp;quot;Dienstleistungen rund ums Haus&amp;quot; vor Gericht durchsetzen wollte, als unzuverl&amp;auml;ssig eingestuft werden. Auch sein Rechtsanwalt, der drei Wochen vor der Verhandlung fristgerecht die Ladung erhielt, fehlte am Mittwoch unentschuldigt. Vielleicht lag die Abwesenheit aber auch daran, dass die Klage ohnehin wenige bis keine Erfolgsaussichten hatte: Schon mit einem Eilantrag in gleicher Sache war der Kl&amp;auml;ger gescheitert. Immerhin: Mit einer Klager&amp;uuml;cknahme h&amp;auml;tte der offenbar v&amp;ouml;llig verschuldete Mann seine Verfahrenskosten reduzieren k&amp;ouml;nnen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Rund 43.500 Euro Steuerschulden, mehrere eidesstattliche Versicherungen und 66 Vollstreckungsantr&amp;auml;ge gegen den Kl&amp;auml;ger sind der Grund, warum die Beh&amp;ouml;rde ihm jegliche Gewerbeaus&amp;uuml;bung untersagt hat. Mehrere Antr&amp;auml;ge auf Er&amp;ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens wurden mangels Masse abgelehnt. &amp;quot;Das ist der typische Fall eines Gewerbetreibenden, von dem der Gesetzgeber erwartet, dass er sein Gewerbe freiwillig aufgibt, um die Allgemeinheit und andere Gewerbetreibenden nicht weiter zu sch&amp;auml;digen&amp;quot;, betonte der Richter.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Weil der Kl&amp;auml;ger dazu offenbar nicht bereit ist, hat ihm das Landratsamt wegen erwiesener Unzuverl&amp;auml;ssigkeit auf Dauer jegliche gewerbliche T&amp;auml;tigkeit untersagt. Sollte sich die finanzielle Situation des Mannes verbessern, kann er einen neuen Antrag stellen und muss dann seine Zuverl&amp;auml;ssigkeit nachweisen. &amp;quot;Zum Beispiel wenn er nach einem Lottogewinn oder einer Erbschaft seine Verbindlichkeiten bezahlt hat&amp;quot;, so der Vorsitzende. Wegen der unentschuldigten Abwesenheit des Kl&amp;auml;gers und seines Rechtsanwalts war die Entscheidung einfach: Die Klage wurde abgewiesen, der Kl&amp;auml;ger muss die Kosten tragen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Tue, 27 Jul 2010 18:58:13 +0200</pubDate>
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   <title>NACHTRAG: Friseurmeisterin voll schuldfähig - Fast sieben Jahre Haft</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Im &lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=1292&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;Prozess um den brutalen &amp;Uuml;berfall auf ein Ochsenfurter Rentner-Ehepaar&lt;/a&gt; vor dem W&amp;uuml;rzburger Landgericht hat ein psychiatrischer Gutachter der 60-j&amp;auml;hrigen Angeklagten volle Schuldf&amp;auml;higkeit bescheinigt. Zwar m&amp;uuml;sse man zu Gunsten der Friseurin davon ausgehen, dass sie an einer narzisstischen Pers&amp;ouml;nlichkeitsst&amp;ouml;rung leide, so Professor Dr. Martin Krupinksi: &amp;bdquo;Es gibt aber nichts, was eine Einschr&amp;auml;nkung der Steuerungsf&amp;auml;higkeit begr&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nnte&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch die sorgf&amp;auml;ltig geplante und vorbereitete Tat &amp;ndash; die Angeklagte schminkte und maskierte sich und gab sich als Blumenbotin aus &amp;ndash; spricht dagegen. Fest steht f&amp;uuml;r Krupinksi, der die Angeklagte aus einem fr&amp;uuml;heren Prozess kennt, dass sie durch ihre Pers&amp;ouml;nlichkeit anf&amp;auml;lliger als andere Menschen ist, wenn es darum geht, auf illegalem Weg an Geld zu kommen. Das hat die 60-J&amp;auml;hrige vor dem &amp;Uuml;berfall vom 26. Januar 2009 bereits in vier F&amp;auml;llen bewiesen. Bis Ende der 1990er Jahre war sie eine erfolgreiche Gesch&amp;auml;ftsfrau mit zwei Friseur- und Kosmetik-Salons und einer Boutique in Kitzingen und Marktsteft. Dann ging es wirtschaftlich bergab und die kriminelle Karriere begann.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Um ihre gesch&amp;auml;ftlichen Schulden aufzufangen, investierte sie 120.000 D-Mark in die faule Anlage eines Betr&amp;uuml;gers und verlor das Geld. &amp;bdquo;Der materielle Bereich ist f&amp;uuml;r sie sehr wichtig. Sie braucht gesellschaftliche Anerkennung&amp;ldquo;, so Krupinski. Die Verbrecher-Karriere der Friseurin begann, als eine ihrer Verwandten in W&amp;uuml;rzburg unter ungekl&amp;auml;rten Umst&amp;auml;nden ums Leben kam, kurz bevor oder w&amp;auml;hrend sie Besuch von der Angeklagten hatte. Den Tod der Frau nutzte die Friseurin, um sich mittels einer gef&amp;auml;lschten &amp;Uuml;berweisung 200.000 D-Mark auf das eigene Konto zu &amp;uuml;berweisen. Wenig sp&amp;auml;ter verschaffte sie sich &amp;ndash; auch damals in der Rolle eine Blumenbotin &amp;ndash; Zutritt zur Wohnung eines &amp;auml;lteren W&amp;uuml;rzburger Ehepaares und versuchte, die Wohnungst&amp;uuml;r mit Knetmasse so zu manipulieren, dass sie sie sp&amp;auml;ter wieder &amp;ouml;ffnen konnte. Die Quittung der Justiz im Januar 1999: ein Jahr Gef&amp;auml;ngnis auf Bew&amp;auml;hrung.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Ein Jahr sp&amp;auml;ter folgte eine Geldstrafe, weil sie die Sozialversicherungsbeitr&amp;auml;ge einer Mitarbeiterin nicht abgef&amp;uuml;hrt hatte. In Untersuchungshaft kam die 60-J&amp;auml;hrige erstmals im Mai 2005, neun Monate sp&amp;auml;ter wurde sie vom Landgericht W&amp;uuml;rzburg wegen gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;igen Betrugs und Urkundenf&amp;auml;lschung zu drei Jahren und neun Monaten Gef&amp;auml;ngnis verurteilt. Die Friseurin hatte einer Gro&amp;szlig;cousine &amp;uuml;ber mehrere Jahre fast 90.000 Euro aus der Tasche gezogen. Nach der Entlassung folgte eine weitere Verurteilung zu 43.200 Euro (720 Tagess&amp;auml;tze von 60 Euro) wegen Steuerhinterziehung.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Und schlie&amp;szlig;lich der &amp;Uuml;berfall auf das Rentner-Ehepaar in Ochsenfurt. Mit vorgehaltenem Messer wollte die Angeklagte Geld erpressen. Es kam zum Kampf, in dessen Verlauf sie ihrem 79-j&amp;auml;hrigen Opfer einen Arm auskugelte und eine Stichverletzung in der Brust zuf&amp;uuml;gte. &amp;bdquo;Sie hat das Potenzial, ihre Forderungen nachdr&amp;uuml;cklich durchzusetzen&amp;ldquo;, so Krupinksi. &amp;Uuml;berf&amp;uuml;hrt wurde die Friseurin anhand ihrer DNA, die sie in Form eines Haargummis am Tatort zur&amp;uuml;cklie&amp;szlig;. &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;--&amp;gt; &lt;a href=&quot;http://www3.e110.de/index.cfm?event=page.detail&amp;amp;cid=2&amp;amp;fkcid=1&amp;amp;id=50847&quot;&gt;DAS URTEIL&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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         <pubDate>Tue, 20 Jul 2010 18:27:44 +0200</pubDate>
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   <title>Rangierlokführer soll übermüdet zwei Signale überfahren haben</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CREATED&quot; /&gt;&lt;meta content=&quot;0;0&quot; name=&quot;CHANGED&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Drei Verletzte forderte in den fr&amp;uuml;hen Morgenstunden des 30. M&amp;auml;rz 2006 der Zusammensto&amp;szlig; einer Rangierlok mit einem G&amp;uuml;terzug zwischen Veitsh&amp;ouml;chheim und W&amp;uuml;rzburg. Weil er nach Ansicht der Staatsanwaltschaft im F&amp;uuml;hrerhaus eingeschlafen sein soll, muss sich derzeit der 66-j&amp;auml;hrige Lokf&amp;uuml;hrer der Rangierlok wegen fahrl&amp;auml;ssiger &amp;bdquo;Gef&amp;auml;hrdung des Bahnverkehrs&amp;ldquo; vor dem W&amp;uuml;rzburger Amtsgericht verantworten. Der Angeklagte habe vor dem Unfall zwei Haltezeichen &amp;uuml;berfahren, so die Anklage.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Das Amtsgericht erlie&amp;szlig; auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl &amp;uuml;ber 3.600 Euro (90 Tagess&amp;auml;tze von 40 Euro) Geldstrafe, gegen den der Lokf&amp;uuml;hrer Einspruch einlegte. Vor Gericht gab er an, das F&amp;uuml;hrerhaus der Lok sei kurz vor der zweit&amp;auml;gigen &amp;Uuml;berf&amp;uuml;hrungsfahrt von der Fabrik in Nordrhein-Westlfalen nach Augsburg frisch gestrichen worden. Aufgrund der Ausd&amp;uuml;nstungen der frischen Farbe will der 66-J&amp;auml;hrige ohnm&amp;auml;chtig geworden sein. Bei dem Unfall brach er sich die Rippen, die beiden Lokf&amp;uuml;hrer des G&amp;uuml;terzugs, die den Zusammensto&amp;szlig; auch durch eine Vollbremsung nicht verhindern konnten, wurden leicht verletzt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font size=&quot;2&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Dass die Lok frisch gestrichen war, wurde durch Zeugenaussagen im Prozess bereits widerlegt. Ein Rechtsmediziner geht davon aus, dass der 66-J&amp;auml;hrige &amp;uuml;berm&amp;uuml;det war und kurz nach 3 Uhr morgens im F&amp;uuml;hrerhaus eingeschlafen ist: &amp;bdquo;Das ist die plausibelste Erkl&amp;auml;rung.&amp;ldquo; Der Angeklagte hat angegeben, bereits kurz zuvor bei einem einst&amp;uuml;ndigen Aufenthalt im Bahnhof von Gem&amp;uuml;nden &amp;quot;weggetreten&amp;quot; gewesen zu sein. Die vorgeschriebenen Ruhezeiten will er eingehalten haben.&lt;/font&gt;  &lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Er hat auch eine Erkl&amp;auml;rung daf&amp;uuml;r, dass die so genannte &amp;quot;Sicherheitsfahrschaltung&amp;quot;, die beim Ausfall des Lokf&amp;uuml;hrers den automatisch Zug anhalten soll, nicht funktionierte: &amp;quot;Ich muss drauf gefallen sein und den Schalter blockiert haben.&amp;quot; Vor einem Urteil wollen deshalb alle Prozessbeteiligten nach Augsburg reisen, um die Unfall-Lok in Augenschein zu nehmen. &amp;quot;Wenn sich herausstellen sollte, dass sie in irgendeiner Weise die Sicherung ausgeschaltet haben, wird das Urteil deutlich h&amp;ouml;her ausfallen als im Strafbefehl&amp;quot;, versicherte der Vorsitzende dem Angeklagten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Fri, 16 Jul 2010 18:28:55 +0200</pubDate>
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   <title>Teilgeständnis der Angeklagten: &quot;Habe mit dem Messer nicht zugestoßen&quot;</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nach einem bewaffneten &amp;Uuml;berfall auf ein Rentner-Ehepaar in Ochsenfurt (Kreis W&amp;uuml;rzburg) hat die T&amp;auml;terin zum Auftakt des Prozesses vor dem W&amp;uuml;rzburger Landgericht einen Gro&amp;szlig;teil der Vorw&amp;uuml;rfe gestanden. Angeklagt ist die 60-j&amp;auml;hrige Friseurmeisterin aus Marktsteft (Kreis Kitzingen) wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer r&amp;auml;uberischer Erpressung. Sie soll im Verlauf des etwa einst&amp;uuml;ndigen &amp;Uuml;berfalls einem damals 79 Jahre alten Mann ein Messer in T&amp;ouml;tungsabsicht in die Brust gestochen haben. Den &amp;Uuml;berfall gab die Angeklagte zu, die Messerattacke nicht: &amp;quot;Ich habe nicht zugesto&amp;szlig;en&amp;quot;, sagte sie am Dienstag vor dem Schwurgericht.  &lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Zu der Verletzung des Rentners soll es nach Angaben der Angeklagten bei einem Gerangel um das Jagdmesser gekommen sein, mit dem sie am Abend des 26. Januar 2009 die Herausgabe eines gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Geldbetrages erzwingen wollte. Grund waren fast 400.000 Euro Schulden der fr&amp;uuml;her erfolgreichen Gesch&amp;auml;ftsfrau, die sich bereits zum f&amp;uuml;nften Mal vor Gericht verantworten muss: &amp;quot;Ich hatte meinen wirtschaftlichen Absturz vor Augen und brauchte dringend Geld&amp;quot;, sagte die Friseurmeisterin.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Im Februar 2006 war sie wegen gewerbsm&amp;auml;&amp;szlig;igen Betrugs - unter anderem hatte sie eine Cousine um rund 85.000 Euro gebracht - vom Landgericht W&amp;uuml;rzburg zu drei Jahren und neun Monaten Gef&amp;auml;ngnis verurteilt worden (wir berichteten). Das damalige Betrugsopfer kam bei einem ungekl&amp;auml;rten, vermutlich vors&amp;auml;tzlich gelegten Feuer ums Leben. Daf&amp;uuml;r hatte die heute 60-J&amp;auml;hrige aber ein wasserdichtes Alibi.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Im November 2007 wurde sie auf Bew&amp;auml;hrung entlassen, im Oktober 2008 wegen Urkundenf&amp;auml;lschung und Steuerhinterziehung zu 43.200 Euro (720 Tagess&amp;auml;tze von 60 Euro) Geldstrafe verurteilt, die sie derzeit an Stelle der Untersuchungshaft absitzt. Das Rentner-Ehepaar aus Ochsenfurt kannte sie schon lange: &amp;quot;Ich hielt sie f&amp;uuml;r wohlsituiert&amp;quot;, so die 60-J&amp;auml;hrige. In Geldnot f&amp;uuml;hlte sie sich, obwohl sie damals 1.000 Euro Krankengeld im Monat erhielt und sich regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Fl&amp;uuml;ge nach Spanien oder zu ihrem Ehemann nach Italien leisten konnten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nicht gerechnet hatte die Angeklagte mit dem heftigen Widerstand des heute 81-j&amp;auml;hrigen Rentners, als sie mit einer schwarzen Per&amp;uuml;cke auf dem Kopf, einem Schal oder einem Strumpf vor dem Gesicht und dem Messer in der Hand in die Wohnung eindrang. Durch die mutige Gegenwehr des Mannes (&amp;quot;Ich bin mit beiden F&amp;auml;usten auf sie losgegangen&amp;quot;) kam es zu einem Gerangel, in dessen Verlauf die Angeklagte den Mann auch mit einem Telefonkabel gew&amp;uuml;rgt haben soll.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Das streitet die Friseurmeisterin ab, ebenso wie einen vors&amp;auml;tzlichen Messerstich. Neben der knapp drei Zentimeter tiefen Stichverletzung, bei dem durch gl&amp;uuml;ckliche Umst&amp;auml;nde keine lebenswichtigen Organe verletzt wurden, wurde dem Rentner die Schulter ausgekugelt. Er leidet noch heute an k&amp;ouml;rperlichen und psychischen Folgen der Tat und fordert 100.000 Euro Schmerzensgeld von der Angeklagten. Der Prozess wird fortgesetzt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Thu, 15 Jul 2010 18:26:43 +0200</pubDate>
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   <title>Anklage: Versuchter Mord</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer r&amp;auml;uberischer Erpressung muss sich eine mehrfach vorbestrafte Friseurmeisterin aus dem Kreis Kitzingen seit Dienstag an vor dem W&amp;uuml;rzburger Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt der 60-j&amp;auml;hrigen Frau zur Last, am 26. Januar 2009 mit schwarzer Per&amp;uuml;cke maskiert, einer Strumpfhose vor dem Gesicht und mit einem Messer bewaffnet in das Haus eines Rentner-Ehepaares in Ochsenfurt (Kreis W&amp;uuml;rzburg) eingedrungen und Geld gefordert zu haben.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Als der Rentner sich gegen den &amp;Uuml;berfall zur Wehr setzte, soll die T&amp;auml;terin ihn mit einem Telefonkabel um den Hals gew&amp;uuml;rgt und ihm dann das Messer in T&amp;ouml;tungsabsicht gezielt in die Brust gestochen haben. Als Motiv f&amp;uuml;r den brutalen &amp;Uuml;berfall hat die Staatsanwaltschaft Geldnot ausgemacht. Lebenswichtige Organe wurden durch den Stich nicht verletzt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Anschlie&amp;szlig;end soll die Angeklagte 50.000 Euro von dem schwerverletzten Mann und seiner Ehefrau gefordert haben. Erst als ihr klar wurde, dass das Paar kein Bargeld im Haus hatte, gab sie die Tat nach etwa einer Stunde auf. Die 60-J&amp;auml;hrige stand zur Tatzeit unter Bew&amp;auml;hrung und fl&amp;uuml;chtete nach Spanien, wo sie zwei Wochen sp&amp;auml;ter verhaftet und anschlie&amp;szlig;end ausgeliefert wurde. Derzeit sitzt sie eine Strafe in anderer Sache ab. Das Schwurgericht hat f&amp;uuml;r den Prozess sieben Verhandlungstage angesetzt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:24:40 +0200</pubDate>
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   <title>Windrad-Gegner aus Urspringen erneut erfolglos</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch beim zweiten Versuch sind B&amp;uuml;rger und die Gemeinden Roden und Karbach mit dem Versuch gescheitert, die immissionschutzrechtliche &lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=1103&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;Genehmigung f&amp;uuml;r Windr&amp;auml;der&lt;/a&gt; aufheben zu lassen, die die Firma Wotan GmbH auf dem auch als &amp;bdquo;Lehmberg&amp;ldquo; bekannten Hausberg bei Urspringen betreibt. Das Verwaltungsgericht W&amp;uuml;rzburg wies die Anfechtungsklagen ab.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;Uuml;berraschend war das Urteil nicht: &lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=859&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;Schon im Fr&amp;uuml;hjahr 2009 waren die Kl&amp;auml;ger mit einem gleichgelagerten Verfahren gegen zwei der vier Windkraftanlagen gescheitert.&lt;/a&gt; Jetzt richteten sich die Klagen gegen die anderen beiden Lehmberg-Windr&amp;auml;der, und das Ergebnis war vorherzusehen. Die Klagen h&amp;auml;tten &amp;bdquo;keine Erfolgsaussicht&amp;ldquo;, hatte die 4. Kammer schon im vorgelagerten Eilverfahren festgestellt und den Antrag der Kl&amp;auml;ger auf einstweiligen Rechtsschutz abgelehnt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Sachlage war so klar, dass die Verfahren auf eine einzelne Richterin &amp;uuml;bertragen wurden. Im vergangenen Jahr hatte die Kammer noch in voller Besetzung entschieden. Und auch dieses Mal lie&amp;szlig; die Einzelrichterin schon w&amp;auml;hrend der Verhandlung durchblicken, dass es aus Kostengr&amp;uuml;nden wohl vern&amp;uuml;nftiger w&amp;auml;re, die Klage zur&amp;uuml;ckzunehmen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot;&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Doch da spielten die Kl&amp;auml;ger nicht mit. Im konkreten Fall geht es um zwei Windr&amp;auml;der, die auf dem 341 Meter hohen Lehmberg im Abstand von 750 und 850 Metern von der Urspringener Ortsgrenze stehen. Die sind nicht nur betroffenen B&amp;uuml;rgern, die sch&amp;auml;dliche Einwirkungen durch L&amp;auml;rm und Infraschall sowie eine Wertminderung ihrer Grundst&amp;uuml;cke f&amp;uuml;rchten, ein Dorn im Auge.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Auch die Urspringener Nachbargemeinden Roden und Markt Karbach haben ihren Kampf noch nicht aufgegeben. Sie machen nach wie vor eine Beeintr&amp;auml;chtigung der Landschafts&amp;auml;sthetik und des Tourismus geltend. &amp;bdquo;Wir haben nichts gegen Windkraft&amp;ldquo;, so Rodens B&amp;uuml;rgermeister Otto D&amp;uuml;mig vor Gericht: &amp;bdquo;Aber der Abstand zu den Menschen ist einfach zu gering.&amp;ldquo; Deshalb lassen sich nach seinen Worten Baugrundst&amp;uuml;cke in Sicht- und H&amp;ouml;rweite der Windr&amp;auml;der kaum noch verkaufen. Darunter leide eine kleine Landgemeinde wie Roden besonders: &amp;bdquo;Mit zwei Kilometern Abstand h&amp;auml;tte ich kein Problem, so ist es unbefriedigend.&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Karbachs Ortsvorsteher Kurt Kneipp beklagt die erheblichen Eingriffe in das Landschaftsbild: &amp;bdquo;60 Windkraftanlagen in Mainfranken sind genug. Wir haben hier schon mehr als der Rest von Bayern.&amp;ldquo; Trotzdem gibt es an den immissionschutzrechtlichen Genehmigungen des Landratsamtes Main-Spessart nichts zu r&amp;uuml;tteln: Die Schallprognosen liegen deutlich unter den erforderlichen Grenzwerten, die L&amp;auml;rm-Emissionen sollen au&amp;szlig;erdem &amp;uuml;berpr&amp;uuml;ft werden. WErden die Grenzen &amp;uuml;berschrittenm, kann eine Einschr&amp;auml;nkung der Betriebszeiten angeordnet werden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Das Landratsamt geht au&amp;szlig;erdem davon aus, die Belange des Naturschutzes ausreichend ber&amp;uuml;cksichtigt zu haben. Unter anderem wurde eine so genannte &amp;bdquo;Horchbox&amp;ldquo; auf einem der Windr&amp;auml;der installiert, um damit die Aktivit&amp;auml;t von Flederm&amp;auml;usen verfolgen zu k&amp;ouml;nnen. Au&amp;szlig;erdem wird im Wege des so genannten &amp;bdquo;Totfund-Monitoring&amp;ldquo; in hundert Metern Umkreis um die Windr&amp;auml;der regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig nach erschlagenen Tieren gesucht.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot;&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Tue, 13 Jul 2010 18:21:12 +0200</pubDate>
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   <title>&quot;Therapie hilft ihnen und schützt ihre Mitmenschen&quot;</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.woetzel-online.info/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=1274&amp;amp;blogId=1&quot;&gt;Angeklagt war sie wegen versuchten Mordes&lt;/a&gt;, verurteilt wurde sie wegen gef&amp;auml;hrlicher K&amp;ouml;rperverletzung: weil sie eine Wasserflasche und eine Milchpackung ihrer Mitbewohnerin mit einem Schmerzmittel versetzt hat, muss eine 23-J&amp;auml;hrige aus W&amp;uuml;rzburg f&amp;uuml;r 2 Jahre und 8 Monate ins Gef&amp;auml;ngnis. Die Angeklagte hat angegeben, die wirkung des Schmerzmittels Tilidin an ihrer 20-j&amp;auml;hrigen Untermieterin ausprobiert zu haben, weil sie selbst m&amp;ouml;glichst schmerzfrei aus dem Leben scheiden wollte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Dass sie ihr Leben nie richtig in den Griff bekam, hat die 23-J&amp;auml;hrige auch einer &amp;bdquo;emotional instabilen Pers&amp;ouml;nlichkeitsst&amp;ouml;rung mit Boderline-Symptomatik&amp;ldquo; zu verdanken. Die Erkrankung ist aber nicht schwer genug, um ihre Steuerungsf&amp;auml;higkeit bei diversen Straftaten einzuschr&amp;auml;nken odder gar aufzuheben. &amp;bdquo;Sie h&amp;auml;tte es auch lassen k&amp;ouml;nnen&amp;ldquo;, best&amp;auml;tigte der psychiatrische Sachverst&amp;auml;ndige. Drei monate vor dem Giftanschlag wurde die junge Frau zu zehn Monaten mit bew&amp;auml;hrung verurteilt, weil sie einer alten Frau im Pflegeheim Geld gestohlen hatte. Sie muss damit rechnen, dass die Bew&amp;auml;hrung widerrufen wird und sie auch diese strafe absitzen muss.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Sowohl beim Diebstahl als auch beim Giftanschlag hat sie &amp;bdquo;die Arg- und Wehrlosigkeit ihrer Opfer dreist ausgenutzt&amp;ldquo;, betonte der Vorsitzende des Schwurgerichts: &amp;bdquo;Sie handelte hinterh&amp;auml;ltig, boshaft und gemein.&amp;ldquo; Das genaue Motiv f&amp;uuml;r Vergiftung der Milch blieb auch nach zwei Verhandlungstagen weitgehend unklar. &amp;bdquo;Ich wei&amp;szlig; selbst nicht, was mit mir los ist&amp;ldquo;, schrieb die Angeklagte aus der Untersuchungshaft an ihre Mutter.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Dass sie den Tod der 20-j&amp;auml;hrigen Studentin wollte oder billigend in Kauf nahm, sei ihr nicht nachzuweisen, so der Vorsitzende. Die Mitbewohnerin bereitete sich mit der vergifteten Milch einen Milchkaffee zu und litt anschlie&amp;szlig;end unter starker &amp;Uuml;belkeit, Herzrasen und Kreislaufbeschwerden. Laut rechtsmedizinischem Gutachten war die Menge des Medikaments zu gering, um eine Gesundheitsbeeintr&amp;auml;chtigung zu bewirken. Der Vorsitzende empfahl der 23-j&amp;auml;hrigen, sich schon in der Haft um eine Therapie zu bem&amp;uuml;hen: &amp;bdquo;Das hilft ihnen und sch&amp;uuml;tzt ihre Mitmenschen.&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Fri, 02 Jul 2010 11:44:29 +0200</pubDate>
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   <title>Kein rechtfertigender Notstand für Genmais-Gegnerin</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Erfolglos blieb die Berufung einer 29-j&amp;auml;hrigen Franz&amp;ouml;sin, die als Mitglied der Initiative &amp;bdquo;Gendreck weg&amp;ldquo; vor zwei Jahren zusammen mit anderen Aktivisten ein Maisfeld in Westheim (Kreis Kitzingen) von gentechnisch ver&amp;auml;nderten Pflanzen &amp;bdquo;befreit&amp;ldquo; hat. Vom Amtsgericht Kitzingen war sie im Juli 2009 wegen gemeinschaftlicher Sachbesch&amp;auml;digung zu 45 Tagess&amp;auml;tzen von 15 Euro (675 Euro) Geldstrafe verurteilt worden. Dieses Urteil best&amp;auml;tgite jetzt die Berufungskammer des Landgerichts und verwarf die Berufung der 29-j&amp;auml;hrigen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Kammer sah es als erwiesen an, das die Angeklagte zusammen mit anderen Personen auf dem Maisfeld, auf dem unter anderem auch gentechnisch ver&amp;auml;nderte Maispflanzen der Sorte MON810 angebaut waren, junge Maispflanzen herausgerissen und zerst&amp;ouml;rt hat. Das hat die angeklagte auch nie abgestritten. Sie versuchte aber, sich auf einen so genannten &amp;bdquo;rechtfertigenden Notstand&amp;ldquo;, also auf Notwehr gegen die vermutete Gefahr, die von gentechnisch ver&amp;auml;nderten Pflanzen ausgehen k&amp;ouml;nnte, zu berufen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Kammer glaubte der 29-j&amp;auml;hrigen, dass sie aus ihrer subjektiven Sicht die Vorraussetzungen eines rechtfertigenden Notstandes angenommen hat. Die von ihr gew&amp;auml;hlten Mittel waren nach &amp;Uuml;berzeugung des Gerichts nicht geeignet, um die durch Genmais drohenden Gefahren abzuwenden. Das Berufungsurteil ist nicht rechtskr&amp;auml;ftig, die Angeklagte hat bereits Revision eingelegt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Wed, 30 Jun 2010 11:42:56 +0200</pubDate>
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   <title>Angeklagte: Giftmordversuch war nur ein Medikamenten-Test</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Eine wegen versuchten Giftmordes angeklagte junge Frau hat am Dienstag vor dem W&amp;uuml;rzburger Landgericht die Tat einger&amp;auml;umt, eine T&amp;ouml;tungsabsicht aber abgestritten. Die Staatsanwaltschaft legt der Altenpflege-Helferin zur Last, eine damals 20-j&amp;auml;hrige Mitbewohnerin am 12. Oktober 2009 in ihrer Wohnung mit 131 Milligramm des starken Schmerzmittels &amp;bdquo;Tilidin&amp;ldquo; heimt&amp;uuml;ckisch vergiftet zu haben.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Angeklagte hat zugegeben, das Medikament mit Hilfe einer Injektionsnadel heimlich in eine Milchpackung der 20-J&amp;auml;hrigen gespritzt zu haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die kr&amp;auml;ftig gebaute Angeklagte ihre j&amp;uuml;ngere und attraktivere Untermieterin aus &amp;bdquo;Neid, Missgunst und Hass&amp;ldquo; t&amp;ouml;ten wollte. &amp;bdquo;Das stimmt nicht, ich habe mich gut mit ihr verstanden&amp;ldquo;, versicherte die Angeklagte. Ihre Erkl&amp;auml;rung f&amp;uuml;r die Tat: Sie habe unter eine depressiven Verstimmung mit Selbstmordgedanken gelitten und die Wirkung des Schmerzmittels testen wollen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;Ich habe nach einer M&amp;ouml;glichkeit gesucht, schmerzfrei aus dem Leben zu scheiden. Ich wusste, dass das keine t&amp;ouml;dliche Dosis war&amp;ldquo;, so die 23-J&amp;auml;hrige. Seine Mandantin habe die T&amp;ouml;tung des Opfers zu keinem Zeitpunkt billigend in Kauf genommen, betonte der Verteidiger. Nachdem die junge Studentin &amp;uuml;ber Kreislaufprobleme, Herzrasen und &amp;Uuml;belkeit klagte, trank die Angeklagte selbst von der Milch: &amp;bdquo;&amp;ldquo;Damit wollte ich den Verdacht von mir ablenken.&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Beide Frauen wurden in einer Klinik behandelt, es bestand keine Lebensgefahr. Nach der Tat &amp;bdquo;habe ich mich in W&amp;uuml;rzburg nicht mehr sicher gef&amp;uuml;hlt und stand vor dem Nichts&amp;ldquo;, sagte das Opfer. Sie hat ihr Lehramtsstudium abgebrochen und beginnt im Sommer eine Ausbildung zur Hotelfachfrau.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 14:48:17 +0200</pubDate>
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   <title>Angeklagte Giftmischerin: Ich wollte nur die Wirkung testen</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Kein versuchter heimt&amp;uuml;ckischer Giftmord, sondern der Wirkungstest eines Schmerzmittels soll die Tat gewesen sein, wegen der eine 23-j&amp;auml;hrige Altenpflege-Helferin seit Dienstag vor dem W&amp;uuml;rzburger Schwurgericht auf der Anklagebank sitzt. Sie habe seit l&amp;auml;ngerer Zeit Selbstmordgedanken gehabt, wollte aber um jeden Preis schmerzfrei aus dem Leben scheiden, behauptet die junge Frau. Als dem Opfer von dem heimlich in ihre Milch gespritzten Medikament &amp;uuml;bel wurde, &amp;bdquo;da kam es f&amp;uuml;r mich nicht mehr in Frage&amp;ldquo;, so die 23-J&amp;auml;hrige.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;H&amp;ouml;flich ausgedr&amp;uuml;ckt, ist die Angeklagte nicht nur kr&amp;auml;ftig gebaut, sondern dick. Das soll, zumindest nach Auffassung der Staatsanwaltschaft, einer der Gr&amp;uuml;nde f&amp;uuml;r die Tat vom 12. Oktober 2009 gewesen sein. An diesem Tag spritzte die 23-J&amp;auml;hrige in ihrer W&amp;uuml;rzburger Wohnung mit Hilfe einer Injektionsnadel insgesamt 131 Milligramm des Schmerzmittels &amp;bdquo;Tilidin&amp;ldquo; in einen verschlossenen Tetrapack Milch, der ihrer Mitbewohnerin geh&amp;ouml;rte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die Angeklagte &amp;bdquo;litt massiv unter ihrer mangelnden Attraktivit&amp;auml;t und dem Verlust ihres Arbeitsplatzes&amp;ldquo;, so Staatsanwalt Peter Wei&amp;szlig;. Daraus sollen sich, in Verbindung mit einer depressiven Verstimmung, &amp;bdquo;Hassgedanken&amp;ldquo; gegen&amp;uuml;ber der schlanken, zierlich gebauten und im Leben erfolgreichen Mitbewohnerin entwickelt haben, die sich in dem Giftanschlag entluden. &amp;bdquo;Sie wollte ihre Frustration an der Mitbewohnerin auslassen&amp;ldquo;, hei&amp;szlig;t es in der Anklageschrift, der ein psychiatrisches Gutachten zugrunde liegt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/font&gt; &lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Wenn das zutrifft, dann m&amp;uuml;ssen sich Neid und Hass bei der Angeklagten sehr schnell entwickelt haben: T&amp;auml;terin und Opfer kannten sich erst kurze Zeit, die 20-j&amp;auml;hrige Studentin war nur f&amp;uuml;nf Tage vor der Tat in die Wohnung gezogen. Einen ersten Vergiftungsversuch gab es schon drei Tage nach ihrem Einzug: Da bemerkte die Studentin wei&amp;szlig;e Ausflockungen und einen bitteren Geschmack, als sie einen Schluck aus ihrer Wasserflasche nahm. Es waren R&amp;uuml;ckst&amp;auml;nde von Tilidin und des Hustenmittels Capval, mit dem die Angeklagte das Wasser versetzt hatte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die 23-J&amp;auml;hrige lernte aus dem Misserfolg: Um den Geschmack des Medikaments zu verschleiern, spritzte sie es zwei Tage sp&amp;auml;ter in die Milch, mit der sich das Opfer am Abend des 12. Oktober einen Milchkaffee zubereitete. Herzrasen, Kreislaufprobleme und schwere &amp;Uuml;belkeit waren die Folge. Die Angeklagte habe den Tod der Studentin billigend in Kauf genommen, so der Anklagevertreter.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;Es gab keine Neidgef&amp;uuml;hle und keinen Hass. Ich habe mich gut mit ihr verstanden&amp;ldquo;, sagt dagegen die Altenpflege-Helferin. Wie sie auf den Gedanken kam, die Wirkungsweise des Schmerzmittels heimlich an ihrer Untermieterin auszuprobieren, kann sie aber nicht mehr erkl&amp;auml;ren.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Die 23-J&amp;auml;hrige h&amp;auml;lt sich f&amp;uuml;r das schwarze Schaf ihrer Familie: W&amp;auml;hrend sie schon in der Schule Schwierigkeiten hatte, keinen Arbeitsplatz l&amp;auml;nger als ein paar Monate behalten konnte &amp;ndash; ihre erste Anstellung in einem Altenheim verlor sie, nachdem sie einer Heimbewohnerin Geld gestohlen hatte &amp;ndash; waren ihre beiden Geschwister beruflich erfolgreich. Genau wie die Mitbewohnerin, die bis zu der Tat alles erreichte, was sie sich zum Ziel gesetzt hatte.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Anders die Angeklagte: &amp;bdquo;Ich konnte das Leben nicht mehr genie&amp;szlig;en und hatte Selbstmordgedanken. Und ich suchte nach einer M&amp;ouml;glichkeit, schmerzfrei aus dem Leben zu scheiden.&amp;ldquo; Das Tilidin lie&amp;szlig; sie irgendwann in einem Pflegeheim mitgehen. Wie das Mittel bei Patienten wirkt, wisse sie aus ihrer beruflichen Praxis: &amp;bdquo;Ich wollte die Wirkung bei einem gesunden Menschen testen.&amp;ldquo;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nach der Tat trank sie selbst von der vergifteten Milch, um den Verdacht von sich abzulenken. Sie selbst zeigte der Mitbewohnerin die neun Einstiche in der Milchpackung. Die 20-J&amp;auml;hrige rief den Rettungsdienst, beide Frauen wurden im Krankenhaus behandelt, es bestand keine Lebensgefahr.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Das Opfer, das in W&amp;uuml;rzburg eigentlich ein Lehramtsstudium beginnen wollte, verlie&amp;szlig; anschlie&amp;szlig;end die Stadt: &amp;bdquo;Ich habe mich in W&amp;uuml;rzburg nicht mehr sicher gef&amp;uuml;hlt und bin nach der Tat in ein tiefes Loch gefallen.&amp;ldquo; Auch nach einer psychologischen Behandlung sind die Folgen f&amp;uuml;r die heute 21-J&amp;auml;hrige noch nicht &amp;uuml;berstanden: &amp;bdquo;Es kommt immer wieder hoch.&amp;ldquo; Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
         <pubDate>Tue, 29 Jun 2010 08:49:19 +0200</pubDate>
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   <title>&quot;Schwarzbau-Villa&quot; nach Planänderungen genehmigt</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://woetzel-online.info/Bilder/schwarzbau.jpg&quot; border=&quot;1&quot; alt=&quot;Das Dach muss runter, der Pool muss weg. Foto (c) P.W&amp;ouml;tzel&quot; title=&quot;Das Dach muss runter, der Pool muss weg. Foto (c) P.W&amp;ouml;tzel&quot; hspace=&quot;3&quot; vspace=&quot;3&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;385&quot; align=&quot;right&quot; /&gt;Im Stadtrat war fast so etwas wie kollektives Aufatmen zu sp&amp;uuml;ren: Nach &amp;uuml;ber drei Jahren Zank und Diskussionen mit dem Bauherrn eines deutlich zu gro&amp;szlig; geratenen &amp;bdquo;Mehrgenerationen-Hauses&amp;ldquo; am Hexenbruchweg hat der Rat am Donnerstag mit Zwei-Drittel-Mehrheit der nachtr&amp;auml;glichen Baugenehmigung zugestimmt. Der Bauherr muss einen Teil des in der Domstadt als &amp;bdquo;Schwarzbau-Villa&amp;ldquo; bekannten Geb&amp;auml;udes zur&amp;uuml;ckbauen, dann darf er den Rohbau endlich vollenden. Der Stadtrat&amp;nbsp;will au&amp;szlig;erdem&amp;nbsp;ein saftiges Bu&amp;szlig;geld&amp;nbsp;verh&amp;auml;ngen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Es war ein schweres St&amp;uuml;ck Arbeit f&amp;uuml;r Baureferent Christian Baumgart, die Mehrheit der Volksvertreter davon zu &amp;uuml;berzeugen, dass der Eigent&amp;uuml;mer nach Vorlage ge&amp;auml;nderter Pl&amp;auml;ne einen Rechtsanspruch auf Erteilung der Baugenehmigung hat. Zu gro&amp;szlig; war das Misstrauen, dass sich Bauherr und Architekt wieder nicht an die Vorgaben halten.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Nach der Vorgeschichte ist ein gesundes Misstrauen freilich durchaus berechtigt: Im September 2006 erteilte der Bau- und Ordnungsausschuss die erste Baugenehmigung, an die sich der Bauherr allerdings nur in groben Z&amp;uuml;gen hielt. Die beiden Geschosse der Villa fielen insgesamt 1,81 Meter h&amp;ouml;her aus als in den Pl&amp;auml;nen. Statt des genehmigten Flachdaches hatte das Haus pl&amp;ouml;tzlich ein deutlich h&amp;ouml;heres Satteldach. Auch ein Swimming Pool wuchs&amp;nbsp;erheblich und fand sich an anderer Stelle als geplant. Der einzige Baum auf dem Grundst&amp;uuml;ck, der nicht h&amp;auml;tte gef&amp;auml;llt werden d&amp;uuml;rfen, fiel der S&amp;auml;ge zum Opfer.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Immerhin liegt das Haus exakt in dem vom Bebauungsplan festgelegten Baufenster. Durch die erheblich gr&amp;ouml;&amp;szlig;ere H&amp;ouml;he hielt der Bau bisher aber die erforderlichen Abstandsfl&amp;auml;chen nicht ein. &amp;bdquo;Eindeutig ein Schwarzbau&amp;ldquo;, stellte der damalige&amp;nbsp;Leiter der st&amp;auml;dtischen Bauaufsicht fest und&amp;nbsp;verh&amp;auml;ngte einen Baustopp. Mehrmals reichte der Architekt im Anschluss ge&amp;auml;nderte Baupl&amp;auml;ne ein, die vom Ausschuss auf Empfehlung der Verwaltung immer einstimmig abgelehnt wurden.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Erst jetzt hat es der Bauherr geschafft, eine legale Version seines Hauses entwerfen zu lassen. Das Satteldach soll abgerissen werden,&amp;nbsp;das Schwimmbad wird zugesch&amp;uuml;ttet. Und durch einen Kniff werden auch die Abstandsfl&amp;auml;chen eingehalten: Der&amp;nbsp;Bauherr will einen 20 Meter breiten Streifen des Nachbargrundst&amp;uuml;cks dazu kaufen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&amp;bdquo;Er ist massiv von dem abgewichen, was genehmigt war. Jetzt hat er aber einen Anspruch auf Genehmigung&amp;ldquo;, betonte Baumgart im Stadtrat. Nachdem der Bau- und Ordnungsausschuss am Dienstag seine Zustimmung zu den neuen Pl&amp;auml;nen mit 9:8 Stimmen verweigert hatte, reklamierte OB Rosenthal den Beschluss und legte ihn am Donnerstag dem Stadtrat zur Entscheidung vor.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Dort machten einige Volksvertreter&amp;nbsp;ihrem Unmut &amp;uuml;ber das Verhalten des Bauherrn noch einmal mit deutlichen Worten Luft, dann aber fiel die Abstimmung mit 29:13 deutlich zu Gunsten der Baugenehmigung aus. Die Auflagen sind streng: Bevor die Genehmigung das Rathaus verl&amp;auml;sst, muss der Bauherr einen Rechtsmittelverzicht gegen den Baustopp erkl&amp;auml;ren, das Satteldach entfernen und das Grundst&amp;uuml;cksgesch&amp;auml;ft mit dem Nachbarn nachweisen. Es erwartet ihn&amp;nbsp;ein Bu&amp;szlig;geld in voraussichtlich f&amp;uuml;nfstelliger H&amp;ouml;he, das der Stadtrat&amp;nbsp;noch festlegen wird.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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    <category>Juristisches</category>
      
    <category>Lokales</category>
         <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 18:33:01 +0200</pubDate>
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   <title>Keine &quot;Terrasse&quot; vor dem Café Michel während der Kiliani-Messe</title>
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    &lt;meta content=&quot;text/html; charset=utf-8&quot; http-equiv=&quot;CONTENT-TYPE&quot; /&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta content=&quot;OpenOffice.org 3.2  (Win32)&quot; name=&quot;GENERATOR&quot; /&gt;&lt;style type=&quot;text/css&quot;&gt; 	 	&lt;/style&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://woetzel-online.info/Bilder/michel.jpg&quot; border=&quot;1&quot; alt=&quot;Im Fr&amp;uuml;hjahr noch mitten auf dem Platz, bei Kiliani nicht erlaubt. Foto (c) P.W&amp;ouml;tzel&quot; title=&quot;Im Fr&amp;uuml;hjahr noch mitten auf dem Platz, bei Kiliani nicht erlaubt. Foto (c) P.W&amp;ouml;tzel&quot; hspace=&quot;3&quot; vspace=&quot;3&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;399&quot; align=&quot;left&quot; /&gt;Durch breiter gewordene Rettungswege ist es bei Veranstaltungen eng geworden auf dem Marktplatz. Deshalb muss das alteingesessene Caf&amp;eacute; Michel am Oberen Markt in diesem Jahr w&amp;auml;hrend der Kiliani-Messe komplett auf&amp;nbsp;seine Au&amp;szlig;enbestuhlung verzichten. Gegen diese Entscheidung der Stadt zog Betreiberin Melanie Michel ohne Erfolg vor das Verwaltungsgericht: Ihre Klage wurde abgewiesen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Im kommenden Jahr kann das Caf&amp;eacute; Michel sein hundertj&amp;auml;hriges Bestehen feiern. Melanie Michel leitet den Familienbetrieb in der vierten Generation,&amp;nbsp;seit 1980 stehen in den Sommermonaten auch Tische auf dem Oberen Markt. Im vergangenen Jahr musste Michel wegen der s.Oliver-Baustelle w&amp;auml;hrend der Kiliani-Verkaufsmesse erstmals komplett auf ihre &amp;quot;Terrasse&amp;quot;&amp;nbsp;verzichten. Die Baustelle gibt es nicht mehr, doch auch in diesem&amp;nbsp; Jahr hat die Stadt die Sondernutzungserlaubnis f&amp;uuml;r das Stra&amp;szlig;encaf&amp;eacute; w&amp;auml;hrend der ersten beiden Juli-Wochen nicht erteilt. Genauer gesagt: Die &amp;bdquo;stets widerruflich erteilte Genehmigung&amp;ldquo; verliert w&amp;auml;hrend der Kilianimesse ihre G&amp;uuml;ltigkeit. Damit wollte sich Melanie Michel nicht abfinden und klagte&amp;nbsp;gegen den Bescheid. &amp;bdquo;Wir sitzen hier nur, weil die Stadt zum ersten Mal in 30 Jahren nicht mit sich reden l&amp;auml;sst. Es geht uns um ein einvernehmliches Miteinander mit der Kiliani-Messe&amp;ldquo;, betonte ihre Rechtsanw&amp;auml;ltin Elisabeth Gabler vor Gericht.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Genehmigt ist das Stra&amp;szlig;encaf&amp;eacute; auf einer Fl&amp;auml;che von rund 90 Quadratmetern. In fr&amp;uuml;heren Jahren &amp;bdquo;hatte ich w&amp;auml;hrend Kiliani wenigstens sechs bis acht Tische. Im Hochsommer setzt sich keiner rein.&amp;nbsp;Unser Stra&amp;szlig;encaf&amp;eacute; ist doch auch f&amp;uuml;r die Markth&amp;auml;ndler interessant. Beim Weindorf hatte ich dieses Jahr zum ersten Mal die komplette Terrasse stehen&amp;ldquo;, so Melanie Michel. Sie forderte&amp;nbsp;eine Gleichbehandlung mit anderen Gastronomen am Marktplatz. &amp;bdquo;Wir haben bisher nur beim Caf&amp;eacute; Sch&amp;ouml;nborn eine Tischreihe akzeptiert, weil uns dort ein Stand ausgefallen ist. Wenn wir bis Kiliani einen Ersatz finden, bekommt auch das Sch&amp;ouml;nborn nichts&amp;ldquo;, hielt Alexander Hoffmann, Leiter des Fachbereichs &amp;bdquo;Allgemeine B&amp;uuml;rgerdienste&amp;ldquo;, entgegen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Der Grund f&amp;uuml;r das Vorgehen der Stadt: Die Feuerwehr fordert breitere Rettungswege als fr&amp;uuml;her, dadurch ist es am Oberen Markt&amp;nbsp;eng geworden. Der Weg zwischen den Marktbuden und dem Caf&amp;eacute; Michel ist laut Hoffmann &amp;bdquo;einer der wesentlichen Laufwege von der Sch&amp;ouml;nbornstra&amp;szlig;e zum Unteren Markt&amp;ldquo;, muss laut Feuerwehr 5 Meter breit sein und bietet deshalb keinen Platz mehr f&amp;uuml;r Tische und St&amp;uuml;hle. Auch nicht f&amp;uuml;r eine Tischreihe, die Rechtanw&amp;auml;ltin Gabler als Kompromiss ins Spiel brachte. &amp;bdquo;Wenn die Marktst&amp;auml;nde weiter in die Mitte r&amp;uuml;cken m&amp;uuml;ssen, bedeutet das einen erheblichen Verlust an Attraktivit&amp;auml;t. Die gleiche Diskussion haben wir mit allen betroffenen Gastronomen gef&amp;uuml;hrt. Wir gestehen jeden Quadratmeter zu, der m&amp;ouml;glich ist&amp;ldquo;, sagte Hoffmann. Er k&amp;ouml;nne sich aber Stehtische entlang der Fassade des Michel vorstellen.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm&quot;&gt;&lt;font face=&quot;verdana,geneva&quot; size=&quot;2&quot;&gt;Juristisch war die Frage einfach zu kl&amp;auml;ren, schon aus den &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen des Richters w&amp;auml;hrenddes Prozesses ergibt sich die Begr&amp;uuml;ndung f&amp;uuml;r die Abweisung der&amp;nbsp;Klage: Zum einen habe sie keine schriftliche Zusicherung, auch w&amp;auml;hrend der Kiliani-Messe Au&amp;szlig;engastronomie betreiben zu d&amp;uuml;rfen. Zum Anderen habe die Messe als &amp;bdquo;traditioneller allj&amp;auml;hrlicher Jahrmarkt Vorrang&amp;quot;vor den Interessen der Gastronomie. Einen Ermessensfehler der Stadt im angegriffenen Bescheid konnte das verwaltungsgericht offenbar nicht feststellen. Melanie Michel muss also &amp;ndash; zumindest in diesem Jahr &amp;ndash; in den sauren Apfel bei&amp;szlig;en: &amp;bdquo;W&amp;auml;hrend Kiliani werde ich wahrscheinlich zumachen&amp;ldquo;, sagte sie nach dem Prozess.&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;
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         <pubDate>Wed, 23 Jun 2010 18:23:54 +0200</pubDate>
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