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NACHTRAG: Ton zwischen Besetzern und Forchel wird schärfer

2010-01-11 @ 17:30 in Lokales, Politik

Nach der polizeilichen Räumung der besetzten Würzburger Julius-Maximilians-Universität ist der Ton zwischen den ehemaligen Besetzern und der Uni-Leitung schärfer geworden. Bei einer Versammlung der Studenten in der vergangenen Woche kam es zu einem Wortwechsel mit Uni-Kanzler Enno Kruse, der dabei auch beleidigt worden sein soll.

Die Vorkommnisse nahm am Sonntag Uni-Präsident Alfred Forchel zum Anlass, in einem offenen Brief die Zusammenarbeit mit den Protestierenden endgültig zu beenden: Die Universität werde den Besetzern aufgrund von Unterstellungen und Beleidigungen „ab sofort keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung stellen. Gleichzeitig behalten wir uns juristische Schritte vor“, schreibt Forchel.

Die Vorgeschichte: Kanzler Kruse hatte am 29. Dezember die Mahnwache der Besetzer im Hörsaal-Gebäude am Hubland mit Hilfe der Polizei beendet. Die offizielle Begründung der Räumung enthält nach Aussagen der Studenten mehrere Unwahrheiten. „Die Öffentlichkeit wurde falsch informiert, um die Räumung als legitim zu präsentieren“, heißt es auf der Internetseite der Besetzer.

Während die Studenten betonen, im Rahmen ihrer Mahnwache an alle Vorgaben gehalten zu haben, wirft ihnen auch Forchel einen „Bruch der Abmachung„ vor, der zur Räumung geführt habe.

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