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Würzburg Baskets starten am Sonntag in die Rückrunde

2010-01-15 @ 17:09 in Sport

Danny Cioffi. Foto (c) P.WötzelDie Bilanz der Würzburg Baskets zur Halbzeit der Zweitliga-Saison kann sich sehen lassen: Elf seiner fünfzehn Spiele hat der Aufsteiger in der ProB gewonnen und liegt damit einen Punkt hinter den Hertener Löwen auf dem dritten Rang.

„Wir sind in Reichweite unseres Ziels“, betont deshalb Geschäftsführer Klaus Heuberger: Einer der ersten beiden Plätze und damit die Qualifikation für die „echte“ zweite Liga ProA soll es Ende April schon sein.

Auch im DBBL-Pokal der Zweitligisten sind die Schützlinge von Trainer Berthold Bisselik noch vertreten: Am 26. Januar um 19.30 Uhr geht es in der s.Oliver-Arena gegen den Liga-Konkurrenten Nürnberger BC im Viertelfinale um den Einzug in das „Top Four“, um dessen Ausrichtung sich die Baskets beworben haben.

Und dennoch ist bei den Anhängern, von denen im Schnitt gut 2.700 pro Heimspiel in die s.Oliver-Arena pilgern, die Unzufriedenheit derzeit groß. Nach sieben Siegen in Folge zum Saisonauftakt haben die Baskets vier ihrer letzten acht Liga-Spiele verloren, die Dominanz und Lockerheit ist dem Team komplett abhanden gekommen.

Brandon Watkins. Foto (c) P.WötzelGroße Mühe gegen Rist Wedel

Einer deutlichen Niederlage zum Jahresbeginn in Nürnberg folgte am Samstag in eigener Halle ein Spiel gegen den SC Rist Wedel, das sich nur mit den Worten „Hauptsache gewonnen“ beschreiben lässt. „Beide Mannschaften haben sehr gut verteidigt, aber auch sehr schlecht getroffen“, fasste Gäste-Trainer Özhan Gürel den mühsamen 60:49-Sieg der Baskets zusammen.

„Dieses Spiel müssen wir sehr schnell vergessen. Wir haben heute nur gespielt, um keine Fehler zu machen“, meinte Aufbauspieler Daniel Cioffi. Damit wurden die Würzburger ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht, fanden gegen den auch noch ersatzgeschwächt angetretenen Vorletzten kein Mittel, um regelmäßig zu punkten und die Partie frühzeitig zu entscheiden.

Am Sonntag gegen BIS Speyer

„Die Verunsicherung ist groß, aus diesem Tal müssen wir uns Schritt für Schritt wieder herausarbeiten“, sagt Coach Bisselik. Ohne die Hilfe der Fans wird das freilich schwierig: Am Samstag verweigerte der Fanclub „Würzburg Youngstars“ in den ersten Minuten die Unterstützung, zur Halbzeit gab es vereinzelte Pfiffe gegen die eigene Mannschaft.

„Ich bin überrascht, wie stark die Kritik von außen kommt. Wir werden weiterhin von Spiel zu Spiel denken und mit aller Macht versuchen, in die ProA aufzusteigen. In der zweiten Saisonhälfte wird noch viel passieren“, ist sich Bisselik sicher. Im Januar spielen die Baskets noch gegen drei Teams aus der unteren Tabellenhälfte, los geht es an diesem Sonntag um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen BIS Speyer.

Tickets für die Partie in der s.Oliver-Arena gibt es im Vorverkauf bei allen Filialen der VR-Bank Würzburg, in den Mainpost-Geschäftsstellen und bei „Baller's Planet“ in der Karmelitenstraße.

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