Würzburger FV zuhause wieder in der Erfolgsspur - 2:0 gegen SpVgg Bayreuth
Dreimal auswärts knapp verloren, dreimal zuhause knapp gewonnen - so lautet die Bilanz des Würzburger FV seit gestern in der neuen Bayernliga-Saison. Mit neun Punkten nach sechs Spieltagen könnte man zufrieden sein, wäre nicht bei allen drei Auswärtsniederlagen mehr drin gewesen.
Besonders bitter war das 2:3 nach 2:0-Führung zur Pause am vergangenen Dienstag beim FC 05 Schweinfurt. Das haben die Zellerauer gestern vergessen gemacht: Im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth waren sie die deutlich bessere Mannschaft und siegten am Ende verdient mit 2:0.
Hier der Spielbericht von der Homepage des Würzburger FV:
In einem intensiven Kampfspiel setzte sich der WFV letztlich verdient als Sieger durch.
Es dauerte ca. 10 Minuten, bis sich der Heimverein Vorteile im Spiel erarbeitete. Die Bayreuther standen allerdings kompakt in ihrer Abwehr und ließen wenig bis keine Möglichkeiten des WFV zu.
In der 36. Minute kam der Gästespieler Koßmann in halblinker Position zum Schuss, welchen Torhüter Jan-Peter Grunz jedoch glänzend parierte. Im Gegenzug vergab Tobias Riedner nach schönem Zuspiel von Markus Bauer unentschlossen den Führungstreffer. Kurz darauf verfehlte Pascal Rausch mit einem strammen Schuss knapp das Gästetor.
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NACHTRAG: Splashdiver beeindrucken im "Dalle"
Nicht ganz so elegant wie Kunst- und Turmspringer und vor allem beim Eintauchen ins Wasser viel lauter: „Splashdiver“ wollen es möglichst laut klatschen lassen und eine hohe Wasserfontäne produzieren.
Kürzlich trafen sich die besten Athleten zur Weltmeisterschaft im Würzburger Dallenberg-Bad.
Auch diesen Begriff hat sich der Veranstalter schützen lassen, die Titelkämpfe einfach nur als „Arschbomben-WM“ zu bezeichnen, wird den Leistungen der Teilnehmer aber nicht annähernd gerecht.
Die 53 Männer und 3 Frauen, die in Würzburg am Start waren, zeigten teilweise Akrobatik in Vollendung, ehe sie das Wasser in einer von 13 erlaubten Positionen aufspritzen ließen.
Die Ausführung der Salti, Schrauben und Landungen haben unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und werden von sechs Punktrichtern streng bewertet.
Einer von ihnen war der mehrfache Europameister im Kunst- und Turmspringen, Heiko Meyer: „Bei uns ging es darum, möglichst scherzfrei ins Wasser zu kommen. Ich habe einen Heidenrespekt vor diesen Leistungen“, sagte Meyer.
Schmerzen gehören beim Splashdiving dazu – kein Wunder, wenn man im so genannten „Brett“ mit den Rückseiten der Beine und dem Hinterteil voraus aus zehn Metern Höhe auf das Wasser klatscht.
Deutschland ist führend in der noch jungen Sportart und hat bisher alle Weltmeister gestellt.
Mehrmals auf dem Treppchen ganz oben stand bereits Christian „Elvis“ Guth, der sich in diesem Jahr mit dem Titel im Synchronspringen mit seinem Bayreuther Kollegen Felix Hirt begnügen musste.
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Zweitplatzierter Engländer über den Würzburg-Marathon: "Hier ist alles viel enthusiastischer!"

Die Teilnehmerzahlen waren mit über 3.500 stabil, eine 15-Jährige aus Unterfranken sorgte im Halbmarathon für Aufsehen, ein Brite ärgerte einen Kenianer und die neue Bayerische Meisterin freute sich über ihren ersten Sieg bei einem Stadtmarathon.
„Unser zehnter Marathon war aus unserer Sicht ein großer Erfolg. Wir haben wieder viel positives Feedback von den Läufern erhalten“, sagte Organisatoren-Sprecher Johannes Büttner.
Vier Wochen vor ihrem 16. Geburtstag war es Lisa Staudt aus Oberwerrn bei Schweinfurt, die eine der interessanten Geschichten dieses Sonntags schrieb. Die 15-Jährige belegte im Halbmarathon den zweiten Platz und blieb mit 1:20:45 Stunden nur etwas mehr als drei Minuten hinter Profi-Läuferin Christine Chepkomei aus Kenia.
Und das war nicht einmal persönlicher Rekord für die Nachwuchs-Läuferin: Im vergangenen Jahr gewann sie den Halbmarathon in Fürth mit bayerischem B-Jugend-Rekord von 1:20:19 Stunden. Dabei läuft Staudt erst seit etwa 2 Jahren im Leistungsbereich: „Vorher nur so zum Ausgleich mit meinen Freundinnen.“ Und die 15-Jährige hat ein konkretes Ziel: „Mit 18 will ich beim New-York-Marathon dabei sein.“
Im Halbmarathon der Männer siegte mit sechseinhalb Minuten Vorsprung Moses Kiptum aus Kenia.
Auch für Ulrike Meier-Tancic aus Erlangen, die für die LG Regensburg startet, wurde es ein schöner Sonntag. Bei den zum vierten Mal in Würzburg ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften wollte die 45-Jährige vorne mit dabei sein. Dass es dann gleich zum Gesamtsieg der Frauenwertung reichen würde, kam unerwartet: „Das ist für mich ein Riesenerfolg.“
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10. Würzburger iWelt-Marathon am Sonntag ab 9 Uhr
Die Meldezahlen sind stabil, auch bei seinem ersten kleinen Jubiläum lockt der iWelt-Marathon Würzburg wieder tausende Läufer auf die Straßen der Domstadt. Der Startschuss für Marathon und Halbmarathon fällt am Sonntag um 9 Uhr am Congress-Centrum.
Im vergangenen Jahr waren rund 3.700 Teilnehmer am Start. Die Favoriten für den Sieg kommen – wie immer ohne Antrittsprämien - auch in diesem Jahr aus Kenia. Im Marathon soll Samson Suparimuk den Streckenrekord der Männer (2:15,42 Stunden) angreifen, im Halbmarathon ist sein Landsmann Moses Kiptum angekündigt. Bei den Frauen gilt Christine Chepkomei, kürzlich Vierte beim Residenzlauf, als Favoritin über die 21 Kilometer.
Wenn viele Menschen laufen, müssen Autofahrer verzichten: Zwischen 8.30 Uhr und 14 Uhr können an der ausgeschilderten Strecke abgestellte Fahrzeuge nicht wegfahren.
Bereits am Samstag findet im Ringpark beim CCW ab 14 Uhr für Kinder der Bambini-Marathon (1 Kilometer, Jahrgänge 2002-2000) und der Mini-Marathon (3 Kilometer, Jahrgänge 1994-2001) statt. In jedem Lauf sind noch viele Plätze frei. Zur Belohnung gibt’s ein Eis, ein T-Shirt und eine Marathon-Medaille. Alle Infos gibt es HIER.
Das Baskets-Lazarett holt den dritten Platz im DBB-Pokal
DBB-Pokal, TOP FOUR, Spiel um Platz drei:
Würzburg Baskets – BIG Gotha Rockets 100:66
(30:20, 29:10, 20:18, 21:18)
Die Würzburg Baskets haben die Saison 2009/2010 mit einem Sieg beendet: Im Spiel um Platz drei beim TOP FOUR des DBB-Pokals in Cuxhaven gewann der Tabellendritte der ProB am Sonntagnachmittag klar mit 100:66 (59:30) gegen den Dritten der Regionalliga Südost aus Gotha. Erster Gewinner des DBB-Pokals wurde ProA-Meister BBC Bayreuth nach einem spannenden Endspiel: Der künftige Bundesligist siegte mit 76:72 gegen Gastgeber Cuxhaven BasCats.
Es war noch einmal eine Energieleistung der Würzburg Baskets gefordert, um “kleine Finale” an der Nordseeküste für sich zu entscheiden. Nachdem auch Dominik Schneider mit Magen-Darm-Problemen ausfiel, hatte Trainer Marcel Schröder nur noch acht einsatzfähige Spieler zur Verfügung. Drei von ihnen waren außerdem angeschlagen: Doch wie im Halbfinale gegen späteren Pokalsieger bissen Dimitry McDuffie, Chris Heinrich und Jorge Schmidt auch am Sonntag auf die Zähne und hielten bis zum Ende durch. “Eine absolut professionelle Einstellung”, bescheinigte Schröder seinen Spielern in einem “spiel um die goldene Ananas” am Ende einer langen und anstrengenden Saison.
“Mit den Möglichkeiten, die wir noch hatten, haben wir uns ganz passabel aus der Affäre gezogen”, fasste Schröder das Pokal-Wochenende zusammen. In das Halbfinale gegen den BBC Bayreuth gingen die Würzburger als krasser Außenseiter und lagen bereits nach dem ersten Viertel entscheidend zurück. Im Spiel um Platz drei drehten sie den Spieß um: Schon nach zehn Minuten lagen sie zweistellig vorne, nach einem starken 2. Viertel war die Partie entschieden. Sechs der acht einsatzfähigen Spieler punkteten zweistellig und sorgten dafür, dass es zum Abschluss der Saison noch einmal eine dreistellige Punkteausbeute gab.
Al Elliott blieb es vorbehalten, mit seinem zweiten Dreier des Spiels die letzten Baskets-Punkte der Saison zu erzielen. Anschließend gab es für die gesamte Würzburger Delegation einschließlich Geschäftsführer-Sohn Paul Heuberger Bronzemedaillen. “Wir haben heute phasenweise sehr ordentlich gespielt. Dabei kam es uns natürlich entgegen, dass Gotha gestern im Halbfinale gegen Cuxhaven viel Energie gelassen hat. Es war ein versöhnlicher Saisonabschluss”, so Marcel Schröder.
"Sonst fallen Ruderer nicht so auf"
Seit über 80 Jahren treffen sich Würzburgs Ruderer am 1. Mai an der Löwenbrücke auf dem Main, um gemeinsam in die neue Saison zu starten.
Gut 150 Ruderer in mehr als 40 Booten aller Größen waren auch dieses Mal wieder dabei. Nach dem Startschuss durch Sportreferent Muchtar Al Ghusain legten sie sich kräftig in die Riemen und ruderten unter der Brücke hindurch Richtung Randersacker.
Die Flotte, bestehend aus Botten des Akademischen Ruderclubs (ARCW)und des Würzburger Rudervereins (WRVB) brauchte die ganze Breite des Flusses.
„Sonst fallen Ruderer nicht so auf“, betonte Tilman Schenk, stellvertretender Vorsitzender des Regattavereins Würzburg.
Soll heißen: Ruderer machen keinen Lärm, verursachen keine Abgase und passen sich harmonisch in Natur und Stadtbild ein.
Dazu kamen im vergangenen Jahr wieder national und international beachtliche Erfolge, gekrönt vom Gewinn der Weltmeisterschaft durch Laura Tibitanzl im Leichtgewichts-Doppelvierer. In diesem Jahr sind die Würzburger Ruderer auch in der neu geschaffenen Ruder-Bundesliga dabei.
Residenzlauf dank Kenianer immer noch Deutschlands schnellster Straßenlauf
Kürzlich gab es für die schnelle Strecke rund um die Residenz „Gold“ von einem renommierten deutschen Laufmagazin, am Sonntag hat der Würzburger Residenzlauf seinen inoffiziellen Titel als schnellster Zehn-Kilometer-Straßenlauf der Republik erneut verteidigt.
Die Zeiten der beiden Sieger aus Kenia im „Lauf der Asse“ blieben in der Addition wieder deutlich unter denen des Paderborner Osterlaufs.
„Wer in der Laufszene etwas werden will, der muss sich erst beim Residenzlauf beweisen“, sagt der Sportliche Leiter Alfred Langenbrunner immer wieder.
Grace Momanyi aus Kenia ist das beste Beispiel dafür: Im vergangenen Jahr gewann sie in Würzburg und verpasste dabei trotz warmer Temperaturen den Streckenrekord der Frauen nur um zwei Sekunden.
Wenige Wochen später lief sie für ihr Land 10.000 Meter bei den Weltmeisterschaften in Berlin und belegte Rang vier – einen Platz übrigens hinter der Äthiopierin Wude Alayew Yimer, die seit 2007 den Residenzlauf-Streckenrekord mit 31:30 Minuten hält.
Am letzten Aprilsonntag kehrte Momanyi nach Würzburg zurück, blieb konkurrenzlos und lief mit Hilfe eines männlichen Hasen mit 31:33 Minuten wieder eine tolle Zeit – nur eine Sekunde langsamer als im Vorjahr.
Die Vulkan-Staubwolke und das Flugverbot wirkte sich auch auf die Planungen beim Residenzlauf aus: Einige Athleten, die bei Langenbrunner auf der Wunschliste standen, konnten nicht mehr rechtzeitig anreisen. Darunter Patrick Makau, Residenzlauf-Sieger von 2007 und seit dem Rotterdam-Marathon der viertschnellste Marathonläufer aller Zeiten.
Doch für derlei Probleme gibt es beim Residenzlauf den Athletenbetreuer und Leichtathletik-Manager Christoph Kopp aus Berlin. Der sorgte noch am Freitag dafür, dass Jacob Cheshari sich in Kenia ins Flugzeug setzte.
Am Samstag traf der 26-Jährige in Würzburg ein und lief am Sonntag bei Temperaturen über 20 Grad ab der zweiten von vier Runden ein einsames Rennen gegen die Uhr.
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Und schon wieder ein Residenzlauf der Rekorde
Immer wenn am letzten Sonntag im April die Sonne lacht, purzeln beim Residenzlauf die Rekorde. So war es in den vergangenen Jahren, und auch die 22. Auflage reihte sich nahtlos ein: Über 4.000 Kinder und Jugendliche und insgesamt 7.029 gemeldete Residenzläufer waren am gestrigen Sonntag dabei.
So früh wie in diesem Jahr startete das Rahmenprogramm noch nie: Schon um halb zehn trafen sich gut hundert Kinder und Erwachsene, um mit Matthias Zöller (Geistlicher Leiter des BDKJ-Diözesanverbandes) und Diakon Joachim Laupenmühlen (Evangelisches Jugendwerk) vor dem Bambini-Lauf ein ökumenisches Morgenlob zu feiern.
Singen, Tanzen, Klatschen und Hüpfen war für die Kinder dabei angesagt – nebenbei das perfekte Aufwärmprogramm für ihren 1000-Meter-Lauf.
Damit ging es um 10.45 Uhr los – noch ohne Matthias Ranninger. Der 51-Jährige ist seit dem allerersten Residenzlauf 1989 dabei und fährt seit 22 Jahren das Führungsfahrzeug, das den Läufern Weg und gelaufene Zeit anzeigt.
„1989 sind wir auch noch bei den Bambini vorneweg gefahren. Inzwischen ist das zu gefährlich“, so Ranninger. Auf der kurzen Bambini-Strecke kommt die Spitze den Nachzüglern auf der Balthasar-Neumann-Promenade entgegen, da ist kein Platz für den weißen E-Klasse-Mercedes, den Ranninger gestern steuerte.
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Die Würzburg Baskets sind wieder im Aufstiegsrennen
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 29. Spieltag:
Würzburg Baskets – Nürnberger BC 61:56
(17:10, 18:10, 14:16, 12:20)
Entscheidung vertagt: Erst am Ende des 30. und letzten Spieltags der ProB-Saison wird feststehen, wer sich Platz zwei und damit die sportliche Qualifikation für die ProA gesichert hat. Es war ein spannender Samstagabend für über 2.900 Zuschauer in der fast ausverkauften s.Oliver-Arena: Erst knapp acht Sekunden vor Schluss sicherte Dimitry McDuffie mit zwei Freiwürfen den wichtigen 61:56-Sieg für die Würzburg Baskets im Frankenderby gegen den Nürnberger BC und damit mindestens Platz drei in der Endabrechnung. Die gute Nachricht aus Herten kam eine halbe Stunde später: Die Herzöge Wolfenbüttel siegten beim Tabellenzweiten Hertener Löwen mit 94:90 und verhalfen so den Baskets zu einer neuen Chance auf die Vizemeisterschaft.
Zuvor hatte die Heimmannschaft alles dafür getan, um sich mit einem Sieg von den Fans zu verabschieden und die Hoffnung auf Platz zwei am Leben zu halten. Nach einer überzeugenden ersten Hälfte mit toller Verteidigung und guten Spielzügen im Angriff lagen die Baskets mit 35:20 vorne. Entscheidend dafür war ein 12:0-Lauf zwischen der 14. und 18. Spielminute, mit dem die Hausherren von 23:18 auf 35:18 davon zogen.
Kurz nach der Pause warf Spielmacher Daniel Cioffi mit einem Dreier zum 38:22 die höchste Baskets-Führung der zweiten Halbzeit heraus. Doch die Mannen von Coach Derrick Taylor waren keineswegs gewillt, sich den Würzburgern ohne harte Gegenwehr geschlagen zu geben. So entwickelte sich in den zweiten 20 Minuten eine intensive, von beiden Seiten umkämpfte Partie, in der der komfortable Würzburger Vorsprung von den Gästen Punkt um Punkt verringert wurde.
Zehn Punkte (53:43) waren die Baskets noch vorne, als Danny Cioffi in der 34. Minute mit einer Knieverletzung vom Feld getragen werden musste. Nach einem Drei-Punkt-Spiel des starken Chris Heinrich (Korbleger und Bonus-Freiwurf) zum 56:45 in der 36. Minute schien das Spiel gelaufen, doch die Nürnberger antworteten mit sechs verwandelten Freiwürfen in Folge zum 56:51.
Mit diesem Spielstand ging es auch in die Schlussminute, in der die Baskets durch einen Korbleger von Brandon Watkins zunächst auf 58:51 erhöhten. Doch Nürnbergs Top-Scorer Robinson Louisme traf einen Dreier und versenkte einen Korbleger zum 59:56. Die Verantwortung lag 7,6 Sekunden auf den Schultern von Youngster Dimitry McDuffie , der keine Nerven zeigte und seine beiden Freiwürfe eiskalt zum Endstand von 61:56 verwandelte.
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Hochverdienter 4:1-Erfolg des Würzburger FV im 30. Stadtderby
Nach drei Derby-Niederlagen in Folge hat der Würzburger FV endlich wieder einmal zugeschlagen: Am Sonntagnachmittag schickten die Blau-Weißen aus der Zellerau die Würzburger Kickers mit 4:1 nach Hause. "Der Sieg war auch in der Höhe verdient", sagte WFV-Präsident Georg Rosenthal.
Schon in der ersten Halbzeit waren die Zellerauer vor knapp 2.000 Zuschauern in ihrer heimischen Sepp-Endres-Sportanlage den Gästen vom Dallenberg deutlich überlegen, konnten aber nur eine von mehreren guten Chancen nutzen: Pascal Rausch erzielte in der 16. Minute das 1:0.
Nach dem Seitenwechsel führte eine Drangphase der Gäste zum 1:1 per Foulelfmeter, ehe erneut Pascal Rausch, Tobias Riedner und Benjamin Schömig den Sack mit drei Treffern zu machten.
Nicht nur wegen des lang ersehnten und entsprechend ausgelassen gefeierten Derby-Siegs war es ein erfolgreiches Wochenende für den Spitzenreiter der Landesliga Nord: Ebenso erfreulich ist der Punktverlust von Verfolger FC 05 Schweinfurt beim 1:1 in Rimpar und die 0:1-Heimniederlage des Tabellenzweiten TG Höchberg am Samstag gegen den TSV Mönchröden.
Dadurch ist der WFV jetzt alleiniger Spitzenreiter mit 62 Punkten, drei Zähler vor Höchberg und bereits acht Punkte vor Schweinfurt, das allerdings drei Spiele weniger hat. Für die Rothosen endete am Sonntag eine Serie von 16 Spielen ohne Niederlage. Auf Rang vier haben die Kickers jetzt bereits 14 Zähler Rückstand auf den WFV - das Ziel Bayernliga-Aufstieg ist damit erst einmal in weite Ferne gerückt.
Zum vierten Mal einstimmiger Würzburger "Sportler des Jahres": Thomas Lurz
2004, 2006, 2008 und jetzt auch 2009: Bereits zum vierten Mal wurde Weltklasse-Schwimmer Thomas Lurz vom SV 05 Würzburg einstimmig zum „Würzburger Sportler des Jahres“ gewählt. Der 30-jährige achtfache Langstrecken-Weltmeister nahm den Pokal bei der städtischen Sportlerehrung am Donnerstag im Ratssaal entgegen.
Langsam wird es eng im Trophäenschrank: Lurz erhielt für seine beiden WM-Titel über 5 und 10 Kilometer nicht nur den Pokal, sondern – wie fast immer im vergangenen Jahrzehnt – auch eine Ehrenplakette in Gold. Dass Sportreferent Muchtar Al Ghusain bei der Aufzählung der vielen Titel im vergangenen Jahr den Sieg im 10-Kilometer-Weltcup vergass, kann der 30-Jährige verschmerzen. „2009 war das erfolgreichste Jahr, das ich bisher hatte“, sagte Lurz. Ein großes Ziel hat er noch: Eine Medaille bei den Olympischen Spielen 2012 in London: „Die Vorbereitung darauf läuft bereits.“
Sechsmal wurde bisher der Sportler des Jahres gekürt, außer Thomas Lurz haben bisher nur seine Schwägerin Annika Lurz (2005) und Basketball-Superstar Dirk Nowitzki (2007) die Auszeichnung erhalten. Für den Schwimmverein war es auch in diesem Jahr nicht die einzige Ehrung: Präsident Dr. Reinhard Stumpf erhielt für seine Verdienste im Ehrenamt den Ehrenbrief, die höchste Auszeichnung, die die Stadt im sportlichen Bereich zu vergeben hat.
Stumpf war bereits von 1978 bis 1987 Präsident von Bayerns größtem Schwimmverein und übernahm das Amt nach dem plötzlichen Tod von Peter Lurz erneut. „Er ist ein waschechter Würzburger, der die Entwicklung des SV 05 und das heutige Erscheinungsbild des Vereins entscheidend geprägt hat“, sagte Oberbürgermeister Georg Rosenthal. Mit seiner großartigen sportlichen Bilanz sie der Schwimmverein „eines dergroßen Aushängeschilder des Würzburger Sports“. Abzulesen war das an den insgesamt 24 Ehrenplaketten in Gold, Silber und Bronze – damit waren die Nullfünfer erneut der erfolgreichste Verein bei der Sportlerehrung.
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Baskets gewinnen 85:56 gegen die Herzöge Wolfenbüttel
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 25. Spieltag:
Würzburg Baskets – Herzöge Wolfenbüttel 85:56
(16:16, 26:18, 22:9, 21:13)
Die beste Verteidigung der ProB hatte den Gegner im Griff: Mit einem deutlichen 85:56-Heimsieg gegen die Herzöge Wolfenbüttel haben die Würzburg Baskets am Samstag vor 2.180 Zuschauern in der s.Oliver-Arena Tabellenplatz drei verteidigt. In der Offensive überzeugten die Baskets mit mannschaftlicher Geschlossenheit, alle elf Spieler konnten sich in die Scorerliste eintragen.
„Heute hat es Spaß gemacht. Unsere Fans standen wieder zu hundert Prozent hinter der Mannschaft. Der Sieg sollte uns das Selbstvertrauen geben, das wir im Spitzenspiel in Rhöndorf brauchen werden“, sagte ein zufriedener Baskets-Geschäftsführer Jochen Bähr beim Fan-Talk nach dem Spiel. Das Spiel gegen den Tabellendreizehnten aus Wolfenbüttel begann wie so oft in den vergangenen Wochen und Monaten: Im ersten Viertel kam die Baskets-Offensive nicht richtig in Schwung, nach sechs Minuten lagen die Hausherren mit 6:12 zurück. Und das trotz einer schwachen Trefferquote der Gäste, die mehr als ein Drittel ihrer Punkte von der Freiwurflinie erzielten und außer Center Frank Theis (25 Punkte/2 Dreier) keinen Spieler hatten, der echte Akzente setzen konnte.
„Am Anfang war es ein Duell auf Augenhöhe. Bei uns war noch Verunsicherung zu spüren. Erst im weiteren Verlauf des Spiels hat sich gezeigt, wo unsere Stärken liegen“, so Baskets-Trainer Marcel Schröder. Die tiefere Bank und die bessere Besetzung unter den Körben machte den Unterschied aus: 32 „Points in the Paint“ erzielten die Baskets, Wolfenbüttel brachte es nur auf 18. Aber auch aus der Distanz waren die Gastgeber erfolgreicher als die „Herzöge“: Sechs Baskets versenkten 9 von 19 Dreierversuchen (47 Prozent), bei den Gästen fanden nur 4 von 16 Dreiern ihr Ziel. „Heute haben wir, im Gegensatz zum Spiel in Breitengüßbach, auch die einfachen Würfe getroffen. Es war eine Super-Teamleistung“, sagte Forward Dominik Schneider.
Nach dem durchwachsenen Start glichen die Baskets bis zum Ende des ersten Viertels auf 16:16 aus. Der zweite Spielabschnitt begann mit einem 9:2-Lauf, bis zur Halbzeit hatten sich die Baskets einen 42:34-Vorsprung herausgeworfen. Nach der Pause fanden die Gäste dann kaum noch ein Mittel gegen die Würzburger Verteidigung, ganze 22 Punkte erzielte Wolfenbüttel in den zweiten zwanzig Minuten. Zwar konnten die Herzöge bis zur 23. Minute auf 44:41 verkürzen, doch dann machten die Baskets mit einem 20:0-Lauf alles klar. Den spektakulären Höhepunkt des Spiels lieferte Monty Rogers in der 38. Minute mit einem krachenden Dunk nach einem Alley-Oop-Anspiel von Christoph „Brazzo“ Henneberger.
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330 Teilnehmer beim 16. Gedächnislauf
Das DAHW hatte sich nach 15 Auflagen zurückgezogen, der Gedächtnislauf von Würzburg nach Gemünden stand vor dem Aus. Dass am Samstag trotzdem wieder 330 Läufer auf die Strecke gehen konnten, liegt am großen Interesse der Läuferinnen und Läufer und am Engagement der Laufgemeinschaft Würzburg und von Kolping Mainfranken.
Der Gedächtnislauf soll an die Landflucht der Würzburger Bevölkerung nach der Bombennacht des 16. März 1945 erinnern, bei der 5.000 Menschen ums Leben kamen.
200 Teilnehmer hatten sich angemeldet, am Samstag entschieden sich trotz dicker Regenwolken 130 Läufer kurzfristig für eine Teilnahme. Der LG-Vorsitzende Christoph Hoffmann war zufrieden: "Es wird auch im nächsten Jahr einen Gedächtnislauf geben."
40 Läuferinnen und Läufer entschieden sich für die längste Strecke über 44 Kilometer nach Gemünden. Seriensieger Dr. Gerald Lehrieder überquerte nach 3 Stunden und 5 Minuten zusammen mit Tobias Mai als Erster die Ziellinie. Monika Wolf vom Lauftreff des SV 05 Würzburg holte sich den Sieg bei den Frauen.
Baskets-Heimspiel gegen Wolfenbüttel - JBBL-Partie um den Klassenerhalt
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 25. Spieltag:
Würzburg Baskets – Herzöge Wolfenbüttel
Samstag, 20. März 2010, 19 Uhr
s.Oliver-Arena, Würzburg
Vier Fünftel der ProB-Saison sind absolviert, und die Würzburg Baskets sind nach ihrer fünften Auswärtsniederlage wieder in die Rolle des Verfolgers geschlüpft: Punktgleich hinter den Hertener Löwen auf Rang drei gilt am Samstag beim Heimspiel gegen die Herzöge Wolfenbüttel nur eins: Die Heimstärke nutzen und mit einem Sieg dranbleiben an der Konkurrenz.
Zwölf Spiele, zehn Siege, so lautet die Bilanz des Tabellendritten vor dem besten Publikum der Liga in der s.Oliver-Arena, mit einem Zuschauerschnitt von 2.546 in dieser Spielzeit die mit Abstand am Besten besuchte Halle in der 2. Liga. Auf den Heimvorteil und die Unterstützung der Baskets-Fans setzen Trainer Marcel Schröder und seine Jungs auch am Samstag im bereits dritten Aufeinandertreffen der Saison mit den adeligen Gästen aus Wolfenbüttel.
Das ProB-Hinspiel bei den Herzögen gewannen die Würzburger dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung (sechs Spieler erzielten 10 oder mehr Punkte) mit Mühe 81:74. Das Duell im Achtelfinale des DBB-Pokals in der s.Oliver-Arena am 10. Dezember war mit 84:56 nicht nur eine klare, sondern auch eine denkwürdige Angelegenheit: Die Schiedsrichter verteilten in der Partie insgesamt 61 Fouls (Würzburg 31, Wolfenbütttel 30), so dass die nur mit acht Spielern angereisten Gäste in der Schlussminute nur noch drei Spieler aufbieten konnten.
Am Samstag wird Herzöge-Trainer Benjamin Travnizek mit Ausnahme von Martin Kemp voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können. Besonders zu beachten: der starke Center Frank Theis, mit 20,2 Punkten bester Scorer und mit 8,3 gefangenen Abprallern zweitbester Rebounder der Herzöge, und US-Neuzugang Evan Harris (4 Spiele, 13,5 Punkte, 8,8 Rebounds).
Und die Baskets? „Es ist immer die Frage, wie viel wir von dem, was wir können, auch auf das Spielfeld bringen. In Breitengüßbach war es nicht viel. Die Spieler spüren den Druck, der mit jeder Niederlage größer wird. Unsere Gegner haben dagegen meistens nichts zu verlieren und können locker aufspielen“, sagt Trainer Marcel Schröder. Das gilt auch für Wolfenbüttel, das allerdings nur eins der letzten fünf Spiele gewonnen hat. Auswärts waren die Herzöge in den letzten sechs Partien nur einmal erfolgreich.
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Würzburger Cheerleader holten die süddeutsche Regionmeisterschaft
Bei vielen Sportarten sind sie aus dem Rahmenprogramm nicht mehr wegzudenken, am vergangenen Wochenende standen die Cheerleader selbst im Mittelpunkt des Interesses.
Bei den „Regionalmeisterschaften Süd“ in der Würzburger s.Oliver-Arena waren über tausend Teilnehmer aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg am Start.
Die Mädchen aus 30 Vereinen wurden von gut 1.200 Zuschauern angefeuert und zeigten in verschiedenen Altersklassen und 16 Kategorien der Jury ihre tänzerischen und akrobatischen Qualitäten. Hohe Pyramiden und atemberaubende Flugeinlagen gehörten zu fast jedem Programm.
Besonderen Grund zur Freude hatten dabei die Lokalmatadoren vom „American Sports Club Würzburg“: Ihre jungen „Cute Cubs“ holten sich in der Klasse „Pee Wee Level 2“ mit deutlichem Vorsprung die Regionalmeisterschaft und den Bayerischen Meistertitel.
Nach dem Sieg gegen Herten: Baskets gehen in Breitengüßbach unter
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 24. Spieltag
TSV Tröster Breitengüßbach – Würzburg Baskets 79:61
(15:19, 22:6, 20:14, 22:22)
Ganze sechs Tage konnten sich die Würzburg Baskets über Tabellenplatz zwei in der ProB freuen, am Samstag haben sie ihn wieder verspielt: Während die Hertener Löwen ihr Heimspiel gegen Vechta durch einen Korb von Ahmad Smith in letzter Sekunde mit 82:81 gewannen, zogen die Baskets im Frankenderby beim TSV Breitengüßbach mit 61:79 (25:37) den Kürzeren.
Würzburg und Herten sind jetzt wieder punktgleich, die Löwen haben wegen des gewonnenen direkten Vergleichs erneut die Nase vorn. Nur einen Punkt dahinter ist der Tabellenvierte Ehingen/Urspringschule in Lauerstellung. Spitzenreiter Rhöndorf Dragons kann dagegen sechs Spieltage vor Schluss bei vier Punkten Vorsprung den Sekt für die Meisterfeier endgültig kalt stellen.
19:15 gewannen die Würzburg Baskets das erste Viertel vor 600 Zuschauern in der Hans-Jung-Halle in Breitengüßbach, den Schlussabschnitt gestalteten sie mit 22:22 ausgeglichen. Was dazwischen passierte, führte zur mittlerweile siebten Saisonniederlage: Mit 42:20 gewannen die Gastgeber die Viertel zwei und drei, damit war die Partie frühzeitig entschieden. Vor allem gegen die Distanzwürfe von Spielmacher Daniel Schmidt (25 Punkte, 2 Dreier, 6 Assists), Peter Zeis (19 Punkte, 5/7 Dreier) und Co. fanden die Gäste kein Mittel.
Trotz deutlicher Überlegenheit bei den Offensiv-Rebounds und insgesamt 12 Wurfchancen mehr als Breitengüßbach schafften es die Baskets nicht, in der Partie zu bleiben. Zu schwach war mit knapp 39 Prozent ihre Trefferquote aus dem Feld, vor allem aus der Mittel- (0/7) und der Dreier-Distanz (5/19) lief zu wenig, um die Oberfranken in Verlegenheit zu bringen. Die trafen aus allen Entfernungen besser als die Baskets und legten mit sieben erflgreichen Dreiern bei zwölf Versuchen in der ersten Halbzeit den Grundstein für ihren zweiten Saisonsieg gegen die Würzburger.
In den letzten beiden Spielen hatten die Baskets einen hohen Rückstand wieder wett gemacht, in der Hans-Jung-Halle war die Partie beim Spielstand von 55:32 in der 28. Spielminute entschieden. Zurück in die Erfolgsspur wollen die Würzburg Baskets am kommenden Wochenende: Während alle Konkurrenten auswärts antreten müssen, haben die Baskets am Samstag um 19 Uhr die Herzöge Wolfenbüttel in der s.Oliver-Arena zu Gast.
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Würzburger FV kommt gut aus der Winterpause: 2:0 gegen FC Trogen
So ganz scheint es sich noch nicht herumgesprochen zu haben: An diesem Wochenende war die Winterpause in der Fußball-Landesliga Nord zu Ende.
Zwar finden wegen zahlreicher unbespielbarer Plätze nur drei Partien statt, aber beim Würzburger FV in der Sepp-Endres-Sportanlage haben sie mit Waldemar Bales nicht nur einen hervorragenden Platzwart (Trainer Michael Hochrein: "Der Beste in Bayern!"), sondern auch eine gute Drainage, die das Schmelzwasser hurtig und vor allem rechtzeitig für das heutige Spiel gegen den FC Trogen (wer's nicht weiß: das liegt im Bayerischen Vogtland) in den Main beförderte.
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Härtetest vor dem Heimspiel gegen Herten
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 22. Spieltag:
Erdgas Ehingen/Urspringschule – Würzburg Baskets
Sonntag, 28. Februar 2010, 18 Uhr
Längenfeldhalle, Ehingen
Mission Aufstieg, Folge 22: Am Sonntag treten die Würzburg Baskets zum ProB-Spitzenspiel beim Tabellenvierten in Ehingen an. „Das ist eine junge, taktisch gut eingestellte Mannschaft, die sehr strukturiert spielt. Das wird keine leichte Aufgabe“, warnt Baskets-Trainer Marcel Schröder vor dem Spiel gegen die Nachwuchs-Schmiede aus der Schwäbischen Alb.
Damit aus der gut 230 Kilometer langen Fahrt in den Süden kein Albtraum wird, haben sich die Baskets wie immer akribisch auf den Gegner vorbereitet. Denn schon im Hinspiel in der s.Oliver-Arena hatte der Tabellendritte mächtig Schwierigkeiten mit den Steeples, die sich auf Rang vier mit dreizehn Siegen und acht Niederlagen zum absoluten Überraschungsteam der ProB-Saison entwickelt haben.
Topscorer bei den Baskets war damals Monty Rogers mit 23 Punkten, mit 66:58 entschieden die Hausherren die Partie nur ganz knapp für sich. Das hat auch Marcel Schröder nicht vergessen: „Ehingen wird uns taktisch sicher vor ganz andere Aufgaben stellen als Frankfurt am letzten Sonntag. Sie haben sich als Mannschaft gefunden und viele junge deutsche Leistungsträger.“
Auch Christoph Hackenesch lieferte im ersten Aufeinandertreffen mit elf Punkten und sieben Rebounds eines seiner besten Spiele der Saison. Leider wird der 24-jährige Schlacks am Sonntag so gut wie sicher nicht zur Verfügung stehen: Er knickte am Montag im Training um und zog sich eine Bänderdehnung zu: „Er fällt am Sonntag zu 99 Prozent aus. Wir hoffen, dass die medizinische Abteilung ihn bis zum Herten-Spiel wieder hinkriegt“, so Schröder.
Josh Wilson, Ruben Spoden, Cornelius Adler und Stephen Sir heißen die vier Top-Scorer der Ehinger, die pro Spiel im Schnitt zwischen zwölf und fünfzehn Punkte erzielen. US-Spielmacher Wilson gehört mit 40 Prozent Trefferquote zu den besten Dreierschützen der Liga. Doch auch die Baskets haben neben Jorge Schmidt (39 Prozent Trefferquote) einen Super-Scharfschützen: Dimitry McDuffie hat 34 seiner 70 Dreierversuche versenkt (48,6 Prozent), besser trifft aus der Distanz in der ProB derzeit nur „Sir D“ DeUndrae Spraggins von den Rhöndorfer Drachen.
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Gelungenes Debüt für Trainer Marcel Schröder
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 21. Spieltag:
Würzburg Baskets – DEUTSCHE BANK Skyliners Frankfurt 90:63
(23:21, 17:10, 28:23, 22:9)
Starker Auftritt der Würzburg Baskets gegen die Frankfurt Skyliners: Mit einem 90:63-Erfolg vor 2.300 Zuschauern in der s.Oliver-Arena haben die Baskets ihrem neuen Coach Marcel Schröder am Samstagabend einen Einstand nach Maß beschert. Dank der gleichzeitigen Niederlage von Herten in Weißenhorn haben die Baskets nach Punkten wieder mit den Löwen gleichgezogen, nur noch der direkte Vergleich trennt sie von Platz zwei. „Nach den Turbulenzen in dieser Woche stand für uns heute viel auf dem Spiel. Das einzige, was zählt, ist der Sieg“, sagte Marcel Schröder nach der Partie.
Vier Tage hatte der neue Baskets-Cheftrainer Zeit, das Team auf die Gäste aus Hessen einzustellen, die ihre letzten drei Spiele gewonnen und dabei im Schnitt mehr als 105 Punkte erzielt hatten. In Würzburg war es ein einziger Frankfurter Akteur, der an diese Ausbeute anknüpfen konnte: Skyliners-Spielmacher Willis Gardner erzielte am Samstag starke 32 Punkte, war aber über weite Strecken auf sich allein gestellt. Ein Gardner allein genügte nicht, um die Würzburg Baskets zu gefährden.
Der ProB-Tabellendritte stand in der Verteidigung gut und bot in der Offensive eine geschlossene Mannschaftsleistung: Schon in den ersten neun Minuten punkteten acht der neun eingesetzten Spieler (Christoph Henneberger fehlte mit Rückenbeschwerden, Marko Radulovic war nach zwei Wochen Krankheit noch nicht fit genug), am Ende hatten sich alle in die Scorerliste eingetragen.
„Die Chemie im Team hat heute gestimmt. Wir haben den Ball gut bewegt und waren damit im Angriff erfolgreich. In einigen Situationen hätten wir noch besser verteidigen müssen“, so Baskets-Spielmacher Brandon Watkins, der mit 18 Punkten und 8 Korbvorlagen glänzte. Top-Scorer der Würzburger war wieder einmal Dimitry McDuffie mit 20 Punkten (4 Dreier). „Der Spielfluß war heute super, es hat richtig Spaß gemacht. Wir haben es geschafft, unsere langen Leute unter dem Korb viel besser ins Spiel zu bringen“, sagte der 20-Jährige.
Nur zu Beginn des Spiels lief es nicht richtig rund bei den Hausherren. Nach acht Minuten lagen sie mit 13:19 zurück, weil sie im Angriff den Rhythmus noch nicht gefunden hatten. „Ich habe erwartet, dass wir nervös anfangen, hätte mir aber trotzdem einen besseren Start gewünscht. Wir hätten im ersten Viertel vor allem besser verteidigen müssen“, sagte Marcel Schröder. Im zweiten Spielabschnitt lief es besser, nachdem sich seine Jungs mit einem 10:2-Lauf bis zur ersten Viertelpause eine knappe Führung (23:21) geholt hatten.
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Mission Aufstieg: Schröder, übernehmen sie!
2. Basketball-Bundesliga Pro B, 21. Spieltag:
Würzburg Baskets – DEUTSCHE BANK Skyliners Frankfurt
Samstag, 20. Februar 2010, 19 Uhr
s.Oliver-Arena, Würzburg
Mit neuem Headcoach und neuem Schwung ins letzte Drittel der Saison: So ist der Plan beim ProB-Tabellendritten Würzburg Baskets nach der 76:87-Niederlage beim SC RASTA Vechta. Seit Montagabend hat Co-Trainer Marcel Schröder die sportliche Verantwortung bei den Baskets. Sein erstes Ziel auf dem Weg zur sportlichen Qualifikation für die ProA: Ein Sieg im Heimspiel am Samstag gegen die „kleinen“ Skyliners aus Frankfurt.
Gerade mal 30 Jahre ist Marcel Schröder alt und hat trotzdem bereits acht Jahre Erfahrung als Basketball-Trainer auf dem Buckel: Schon 2002 war Trainer-Assistent beim TuS Jena in der 2. Liga. Als Co-Trainer bei Science City Jena sammelte er ein Jahr Erfahrung in der BBL, in der ProA-Saison 2008/2009 stand er als Interims-Headcoach in 14 Spielen bei den Saar-Pfalz Braves an der Seitenlinie. Die Situation bei den Baskets ist für den zweifachen Familienvater also nichts Neues. Geht es nach den Baskets-Geschäftsführern Klaus Heuberger und Jochen Bähr, dann kann Schröder „völlig ohne Druck“ an seine neue Aufgabe herangehen: „Uns ging es vor allem darum, durch den Trainerwechsel neue Kräfte in der Mannschaft freizusetzen.“
Dass das Team in den letzten Wochen sein Potenzial nicht immer wie gewünscht abrufen konnte, ist laut Schröder „vor allem eine mentale Sache. Bei einigen Spielern haben sich aus verschiedenen Gründen Blockaden aufgebaut. Man darf nicht vergessen, dass wir auch mehrere junge Spieler haben, von denen in dieser Saison zum ersten Mal verlangt wird, eine tragende Rolle auszufüllen.“ Neben dem normalen Training und der Vorbereitung auf den Gegner stehen daher in dieser Woche auch viele Einzelgespräche auf dem Programm.
Mannschaft und Trainer ist klar, dass am Samstagabend erneut eine schwere Aufgabe wartet: Zwar liegen die Frankfurter nach einer schwachen ersten Saisonhälfte nur auf dem 14. Platz der ProB-Tabelle. Sie waren aber auch das erste Team, das in dieser Saison Spitzenreiter Rhöndorf besiegte. Seither haben die Skyliners fünf von sieben Spiele gewonnen und in diesen fünf Partien im Schnitt über 100 Punkte erzielt. Anders bei ihren letzten sechs Niederlagen: Da knackten die Skyliners nur zweimal knapp die 80-Punkte-Marke.
Die Schlussfolgerung ist einfach: Die Baskets-Verteidigung muss am Samstag 40 Minuten lang entschlossen zur Sache gehen, um die junge Frankfurter Truppe ähnlich erfolgreich zu stoppen wie im Hinspiel, das die Würzburger in Frankfurt mit 85:55 für sich entschieden. Im Gegensatz zu anderen ProB-Konkurrenten hat sich im Kader der Skyliners seither kaum etwas getan, die Leistungsträger sind noch die Gleichen wie am 31. Oktober.
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