Bis zu 5 G im Fünffach-Olympia-Looping
Am Mittwoch taten sich auf dem Kiliani-Festplatz noch einige große Lücken auf: Zwei Tage vor dem Start in Unterfrankens größtes Volksfest fehlten noch vier größere Fahrgeschäfte. Unter anderem die Wildwasserbahn „Piratenfluß“, die an heißen Tagen für willkommene abkühlung sorgen kann. „Die Kollegen reisen alle heute noch an und bauen innerhalb von zwei Tagen auf. Bis Freitag ist alles vom TÜV abgenommen und betriebsbereit“, verspricht Schausteller-Sprecher Heiner Distel.
Bei einem Volksfest dieser Größe können ohnehin nicht alle 75 Schausteller gleichzeitig aufbauen. „Der logistische Aufwand ist enorm“ so Distel. Zwischen 500 und 600 Personen arbeiten beim Aufbau und auf dem 17-tägigen Volksfest vom 2. bis 18. Juli. Die Fahr- und Vergnügungsgeschäfte werden auf über 500 LKW herangekarrt. Gut 5 Kilometer Hauptstromleitungen, 25 Kilometer andere Verkabelungen, 5 Kilometer Frischwasser- und noch einmal 5 Kilometer Abwasserleitungen müssen verlegt werden.
Den größten Aufwand hat die diesjährige Hauptattraktion, die 1989 auf dem Münchner Oktoberfest Premiere feierte und 2005 zuletzt auf dem Kiliani-Festplatz vertreten war: Der auf 30 LKW transportierte „Olympia Looping“ ist die einzige mobile Achterbahn der Welt mit 5 Loopings. Mit bis zu 100 Stundenkilometern rasen die Fahrgäste durch die 5 olympischen Ringe und müssen dabei kurzzeitig ihr fünffaches Körpergewicht aushalten.




