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Würzburg hofft auf bis zu zehn Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II

2009-03-26 @ 10:45 in Lokales, Politik

Marktplatz in Erwartung der Sanierung. Foto (c) P.WötzelMit der Sanierung der maroden Frankenhalle und der städtischen Hauswirtschaftsschule an der Spitze ihrer Prioritätenlisten geht die Stadt Würzburg in das Bewerbungsverfahren um Fördermittel aus dem „Konjunkturpaket II“.

Nach längerer Diskussion verabschiedete der Stadtrat am Donnerstag die Vorschläge der Verwaltung mit kleinen Änderungen einstimmig.

Es musste über zwei Fördertöpfe diskutiert werden: Rund zwei Drittel der 153 Millionen Euro, die für unterfränkische Kommunen zur Verfügung stehen (davon 12,5 Prozent von den Kommunen selbst), sollen in die energetische Modernisierung von Gebäuden fließen.

Auf der Würzburger Prioritätenliste finden sich hauptsächlich Schulgebäude, angeführt vom hauswirtschaftlichen Berufschulzentrum in der Klara-Oppenheimer-Schule mit rund 4 Millionen Euro Sanierungskosten.

In unmittelbarer Nachbarschaft der Schule und auf Platz zwei der Liste liegt die Veranstaltunghalle s.Oliver-Arena, die gleichzeitig Schulturnhalle ist. „Bei der Bewerbung interessieren vor allem die Einsparungen bei den Heizkosten nach der Sanierung“, erläuterte Schul- und Sportreferent Muchtar Al Ghusain.

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Würzburg hofft auf Millionen aus der Welterbe-Förderung

2009-03-26 @ 10:39 in Lokales, Politik

Residenzbaustelle. Foto (c) P.WötzelAls „Konjunkturpaket 3“ werden im Würzburger Rathaus die 150 Millionen Euro bezeichnet, die das Bundesbauministerium in diesem Jahr für Baumaßnahmen rund um die 33 deutschen Welterbe-Stätten zur Verfügung stellt.

Auch das Umfeld der Würzburger Residenz soll von den Geldern, die für bis 2013 abgeschlossene Projekte zur Verfügung gestellt werden, profitieren.

Unter anderem soll ein städtebaulicher Wettbewerb zur Gestaltung des Residenzplatzes (unser Bild zeigt eine aktuelle Baustelle vor der Residenz) durchgeführt und die Verkehrsverhältnisse und die Erreichbarkeit des UNESCO-WEltkulturerbes verbessert werden.

Der Würzburger Stadtrat beschloss einstimmig, sich konkret um Fördermittel zu bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft nur noch bis Ende des Monats.

Auch aus dem "Konjunkturpaket II" für energetische Sanierungen von Schulen und anderer Infrastruktur sowie Städtebau erhofft sich die Stadt rund 10 Millionen Euro, unter anderem für die Frankenhalle und den Marktplatz.

Schönheitschirurg wegen Körperverletzung verurteilt - "Höhere Strafe wäre angemessen gewesen"

2009-03-22 @ 12:45 in Juristisches

Wie der sprichwörtliche arrogante „Halbgott in Weiß“ trat ein 75-jähriger Schönheitschirurg aus Düsseldorf in Würzburg vor Gericht auf und erhielt jetzt dafür die Quittung. Auch in der Berufungsinstanz vor dem Landgericht wurde er am Donnerstagabend wegen Pfusch bei einer Schönheitsoperation zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Nachdem er versucht hatte, sich den Verfahren zu entziehen, sitzt er weiterhin in Untersuchungshaft. In Düsseldorf muss er sich derzeit wegen Steuerhinterziehung vor Gericht verantworten, zwei weitere Ermittlungsverfahren wegen Kunstfehlern laufen in Würzburg und Heilbronn.

Wenn er nicht auf einen Freispruch aus wäre, könnte das Urteil der 7. Strafkammer eigentlich als Erfolg für den Chirurgen gewertet werden: Hatte das Amtsgericht im November 2007 wegen fahrlässiger Körperverletzung noch eine Geldstrafe in Höhe von 22.500 Euro verhängt (150 Tagessätze von 150 Euro), blieb dem Landgericht nach fünftägiger Beweisaufnahem nichts anderes übrig, als die Tagessatzhöhe auf 50 Euro zu reduzieren.

Nur der Schuldspruch war schärfer: Die Kammer verurteilte wegen vorsätzlicher Körperverletzung wieder zu 150 Tagessätzen (7.500 Euro). Da nur der Angeklagte und nicht die Staatsanwaltschaft Berufung gegen das Amtsgerichtsurteil eingelegt hatte, bestand beim Strafmaß ein so genanntes Verschlechterungsverbot. „Eine höhere Strafe wäre angemessen gewesen“, betonte der Vorsitzende Richter Burkhard Pöpperl.

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NACHTRAG: Drei Haftbefehle gegen flüchtigen Schönheitschirurgen

2009-03-22 @ 12:43 in Juristisches

Der Untersuchungsrichterin in Würzburg wurde er am vergangenen Mittwoch ohne Handschellen vorgeführt: Einem 75-jährigen Schönheitschirurgen, der sich derzeit in Düsseldorf wegen Steuerhinterziehung und vor dem Landgericht Würzburg wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten muss, ist dort der insgesamt dritte Haftbefehl eröffnet worden. Am Donnerstag wurde der Würzburger Prozess fortgesetzt.

Nachdem er vom Amtsgericht wegen Behandlungs- und Beratungsfehlern zu einer Geldstrafe von 22.500 Euro verurteilt worden war, ging Dr. Max F. aus Düsseldorf mit dem Ziel eines Freispruchs in Berufung. Doch während des Prozesses stellte sich trotz seiner Unschuldsbeteuerungen und zahlreicher Angriffe auf Staatsanwaltschaft und zwei Gutachter schnell heraus, dass er auch in der 2. Instanz um eine Verurteilung wohl nicht herumkommen wird. Wie berichtet, hat der heute 75-Jährige im Jahr 2003 einer 70-jährigen, zuckerkranken Würzburgerin gegen Zahlung von 7.500 Euro bei einer ambulanten Operation fast 20 Kilo Fettgewebe am Bauch weggeschnitten. Unmittelbar nach der Operation brachte er die Patientin nach Hause. Die Wunde entzündete sich, die Frau verbrachte anschließend über zwei Monate im Krankenhaus.

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Dauer-Betrügerin knapp an der Sicherungsverwahrung vorbei

2009-03-22 @ 12:41 in Juristisches

Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahrzehnts hat das Würzburger Landgericht eine Dauer-Betrügerin zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach zwei früheren einschlägigen Verurteilungen saß die 61-Jährige insgesamt fünf Jahre und zwei Monate im Gefängnis, jetzt wurde sie wegen 59 Fällen des gewerbemäßigen Betrugs zu fünf Jahren und drei Monaten Freiheitsstrafe verurteilt. Die von der Staatsanwaltschaft beantragte Anordnung der Sicherungsverwahrung lehnte die 1. Strafkammer ab.

Doris W. kann offenbar nicht anders: Nur wenige Monate nach ihrer letzten Haftentlassung begann sie wieder mit Straftaten, die zu ihren früheren Verfehlungen „eine erstaunliche Parallelität aufweisen“, sagte der Vorsitzende Richter Lothar Schmitt. Erstes Opfer war eine gutmütige Frau, mit der sich während der Haft eine Brieffreundschaft entwickelt hatte. Mit dem Versprechen, nach einer Erbschaft in Millionenhöhe würde sie alles wieder zurückzahlen, zog die Angeklagte der Frau insgesamt 44.000 Euro als Darlehen aus der Tasche.

„Sie haben sie ausgenommen wie eine Weihnachtsgans“, so Schmitt. Dabei wusste die 61-Jährige, dass das vermeintliche Millionenerbe in Wahrheit nur rund 210.000 Euro betragen würde, von denen ihr nur ein ganz geringer Teil zustand. Gerade mal 2.700 Euro bekam die Angeklagte schließlich. Die betrogene Frau, die sogar selbst einen Kredit aufnahm, um die Angeklagte zu unterstützen, hat bis heute keinen Cent gesehen.

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NACHTRAG: Grüner Markt bleibt auf dem Marktplatz

2009-03-22 @ 12:34 in Lokales, Politik

Sieg für die Marktfrauen. Foto (c) P.WötzelDer „grüne Markt“ soll bleiben, wo er ist: Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner hat sich bei den betroffenen Marktleuten und beim Stadtrat gleichermaßen unbebliebt gemacht. Kleiner wollte die Obst- und Gemüsestände des grünen Marktes - zunächst probeweise - von ihrem angestammten Platz am Unteren Marktplatz auf eine wesentlich kleinere Fläche vor dem Rathaus verbannen. Auf diesen Platz am Vierröhrenbrunnen mus

Diese Verlegung „wollten die Marktbeschicker, damit sie nicht ständig hin und her wechseln müssen“, betonte Kleiner am Dienstag im zuständigen Bau- und Ordnungsausschuss.

„Uns hat doch niemand gefragt“, sagten dagegen die Marktfrauen Renate Haas, Doris Zimmermann und Hermine Gernert (im Bild von links nach rechts) im Gespräch mit unserer Zeitung. Sie wollen aus guten Gründen auf dem Marktplatz bleiben: „Hier ist der Markt, auch unsere Kunden wollen das. Am Vierröhrenbrunnen ist es sehr eng und man kann kaum anliefern“, so Haas.

Auch bei den Stadträten stieß der Plan des Kommunalreferenten auf völliges Unverständnis. Erst vor wenigen Monaten wurde die Sanierung und Vergrößerung des Marktplatzes abgeschlossen. „Ich kann nicht nachvollziehen, dass die erweiterte Fläche jetzt auf einmal nicht ausreichen soll. Auf vier Marktstände können wir doch wohl Rücksicht nehmen“, schimpfte Alt-Oberbürgermeister Jürgen Weber von der Würzburger Liste.

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Fortbildung zur "psychosozialen Notfallversorgung" gut besucht

2009-03-22 @ 12:30 in Lokales

Bei der so genannten „psycho-sozialen Notfallversorgung“ (PSNV) von Betroffenen, Angehörigen und Rettungskräften nach einer Katastrophe sind die unterfränkischen Rettungsdienste gut aufgestellt. Große Resonanz hatte eine Fortbildungsveranstaltung des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) am Samstag in Würzburg: Statt der erwarteten 60 Teilnehmer kamen fast 200 – unabhängig vom Amoklauf in Winnenden.

Die meisten waren schon vorher angemeldet“, versicherte die Psychologin Miriam Lowig. Sie ist beim BRK-Bezirksverband Unterfranken für die PSNV zuständig. Natürlich waren die schrecklichen Geschehnisse von Winnenden – im Jargon der Rettungskräfte eine „Großschadenslage“ - bei der Veranstaltung im Ausbildungszentrum der Würzburger Bereitschaftspolizei ein Thema. „Dort gibt es eine ganze Menge Menschen, die jetzt Betreuung brauchen. Jeder von ihnen hat seine eigenen Besonderheiten“, sagte Reinhold Dietsch, Direktor des unterfränkischen BRK.

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Morgen geht's los beim Frühjahrs-Volksfest

2009-03-20 @ 14:59 in Lokales

Frühjahrsvolksfestin den Startlöchern. Foto (c) P.WötzelKaum hat heute der Frühling offiziell begonnen, steht auch schon das erste große Volkfest vor der Tür: Am morgigen Samstag um 14 Uhr wird in Würzburg das alljährliche Frühjahrs-Volksfest eröffnet. Das erste große Volksfest des Jahres wartet mit einer Mischung aus altbewährten und neuen Fahr- und Belustigungsgeschäften (unser Bild zeigt das traditionelle Laufgeschäft „Domino“) auf, die Veranstalter hoffen auf das passende sonnige Frühlingswetter.

Bei der Auswahl der Fahrgeschäfte und beim Preis wurde besonderes Augenmerk auf Familienfreundlichkeit gelegt. „Die Preise werden im Vergleich zum Vorjahr nicht steigen, darauf achten wir“, verspricht Schaustellersprecher Heiner Distel. Die Maß Festbier der Würzburger Hofbräu kostet im beheizten Festzelt von Festwirt Michael Hahn 6,90 Euro, die Halbe 3,50 Euro. An beiden Dienstagen lädt Hahn zum Seniorennachmittag mit Sonderpreisen zwischen 14 und 18 Uhr.

Jeweils am Mittwoch ist auf Würzburgs Volksfesten traditionell Familientag mit stark reduzierten Preisen. Am Freitag, 27. März, laden die Schausteller um 21.30 Uhr zum großen Feuerwerk. Das Frühjahrsvolksfest dauert bis zum Sonntag, 05. April und ist täglich von 14 Uhr bis 22.30 Uhr sowie Freitag und Samstag bis Mitternacht geöffnet. Zur Eröffnung können am Samstag zwischen 14 Uhr und 15 Uhr alle Fahrgeschäfte zum Preis von 50 Cent getestet werden.

 

Letzte Mitglieder des "Moruk Clan" verurteilt

2009-03-18 @ 13:55 in Juristisches

Zwei Nachzügler aus dem so genannten „Moruk-Clan“ beschäftigten in den vergangenen Wochen die Würzburger Justiz: Ein 22-jähriger aus Kitzingen wurde als Mitglied der Drogenbande vom Amtsgericht Würzburg zu sieben Jahren und neun Monaten Jugendstrafe, sein Vater vom Landgericht Würzburg zu fünfeinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Ein kurzer Rückblick: Der aus knapp 20 Personen bestehende „Moruk-Clan“ war eine Dealer-Bande, die vor allem zwischen November 2005 und März 2006 im Raum Kitzingen in großem Stil mit Amphetamin, Haschisch, Marihuana und Ecstasy handelte. Die Drogen wurden kiloweise in Holland gekauft, in Aachen abgeholt und in Kitzingen an die Bandenmitglieder verteilt. Chef der Bande war ein Autohändler aus Kitzingen, der sich selbst „Moruk“ (türkisch für Kumpel) nannte. Er wurde vor knapp zwei Jahren vom Landgericht Würzburg zu zehn Jahren und sechs Monaten, seine rechte Hand zu acht Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. In der Summe wurde der harte Kern der Bande zu mehr als 80 Jahren hinter Gittern verurteilt. Weitere Straftäter aus dem Umfeld des Clans beschäftigten lange Zeit das Kitzinger Amtsgericht.

Jetzt waren noch einmal die Gerichte in Würzburg dran: Besonders der Prozess gegen einen mittlerweile 22-jährigen Kitzinger war aufwändig und zog sich mehrere Wochen hin, weil der Angeklagte trotz glasklarer Beweislage kein umfassendes Geständnis ablegen wollte. So mussten stundenlang Bänder der Telonüberwachung abgehört und vom Sachbearbeiter der Polizei erläuert werden. Auch „Moruk“ persönlich und seine rechte Hand wurden vom Amtsgericht als Zeugen gehört. Dadurch bestätigte sich zur Überzeugung des Gerichts, dass der junge Mann ein echtes Mitglied der Bande und nicht nur deren Kunde war. Viermal bestellte und bekam er Drogen im Kilobereich und verkaufte sie gewinnbringend weiter. „Pro Monat eine Bestellung, von November 2005 bis Februar 2006“, sagte die rechte Hand des Drogenbosses. „Moruk“ selbst überzeugte Gericht und Staatsanwaltschaft mit seiner Aussage nur teilweise, die Anklagebehörde wird wohl ein Verfahren wegen des Verdachts der Falschaussage gegen ihn einleiten.

Im so genannten „Hotel“ in Kitzingen, wo die Drogen an die Bandenmitglieder verteilt wurden, waren der Angeklagte und auch sein Vater allerdings nie dabei. „Aber nur, weil die Familie in Kitzingen recht bekannt ist und wir sie schützen wollten“, so der Zeuge. Zunächst war es der Vater des 22-Jährigen, der zwei Geschäfte unter dem Dach des „Moruk-Clans“ machte.

Der Mann stieg aus, als er einmal nach Zahlungsschwierigkeiten handgreiflich an seine Verpflichtungen erinnert wurde. Er wurde vom Landgericht zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Sein Sohn stieg für ihn ein, obwohl er kurz davor wegen anderer Drogendelikte 19 Tage in Untersuchungshaft verbracht hatte. Der Haftbefehl wurde außer Vollzug gesetzt, und der Heranwachsende stieg beim „Moruk-Clan“ ein. Bei so viel Dreistigkeit und Kaltblütigkeit „fehlen dem Gericht die Worte“, sagte der Vorsitzende Richter Dr. Hubert Stühler.

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Fantl nicht dabei: Ladybaskets scheitern knapp

2009-03-16 @ 10:17 in Sport

Caitlin Haggarty bei der Niederlage in Speyer. Foto (c) P.WötzelSie waren ganz nah dran, doch es sollte nicht sein. Am Ende einer spannenden Partie beim Tabellensechsten in Speyer stand für die Ladybaskets der TG Würzburg am Samstag eine 69:74-Niederlage.

Die enttäuschten Gesichter der TGW-Frauen sprachen Bände: Noch bevor sie vom gleichzeitigen Sieg des Verfolgers aus Grünberg hörten, war den Würzburgerinnen klar, dass sie am letzten Spieltag Tabellenplatz vier und die Playoffs verspielt hatten.

Zumindest bei Trainer Klaus Perneker hielt die Enttäuschung nicht lange vor. „Wenn man als Aufsteiger in der 2. Liga Platz fünf erreicht, kann man zufrieden sein. Die Mannschaft hat sich über die Saison gut entwickelt“, so Perneker, für den der Tag gleich mit einer Hiobsbotschaft begonnen hatte: Am Morgen erfuhr er, dass TGW-Spielmacherin Jasmin Fantl, Antreiberin der Ladybaskets und die mit Abstand beste Korbvorbereiterin der 2. Liga Süd, krankheitsbedingt passen musste: „Dadurch waren unsere Voraussetzungen schwierig. Wir haben den Ausfall aber lange durch unseren Einsatzwillen kompensiert.“

Es war von Beginn an eine enge und von beiden Seiten intensiv geführte Partie. Die Gastgeberinnen wollten sich nach zwei Heimniederlagen in Folge mit einem Sieg von ihren knapp 60 Zuschauern verabschieden, für die Ladybaskets ging es um den Einzug in die Playoffs.

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Wieder über 500 beim Gedächtnislauf

2009-03-16 @ 10:08 in Sport, Lokales

Der Start. Foto (c) P.WötzelSchon eine Woche vor Eröffnung des Frühjahrsvolksfestes tummelten sich am Samstag jede Menge gut gelaunter Menschen auf dem Talavera-Festplatz: Beim 15. Gedächtnislauf des DAHW von Würzburg nach Gemünden gingen wieder über 500 Laufbegeisterte an den Start.

Nur in den letzten beiden Jahren hat Christoph Hoffmann von der LG Würzburg den Gedächtnislauf ausfallen lassen, sonst war er immer dabei. „Ich habe die Veranstaltung zweimal aus Protest boykottiert, weil das Startgeld im Vergleich zu anderen Läufen zu hoch war“, erläuterte Hoffmann seine Abwesenheit.

Inzwischen haben die Veranstalter von der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe ihre Teilnahmegebühr wieder an andere Laufveranstaltungen angepasst, deshalb war Hoffmann am Samstag zum 13. Mal am Start und belegte in der Endabrechung den 11.Platz.

Seit 1995 veranstaltet das DAHW den Lauf im Gedenken an die Landflucht der Würzburger Bevölkerung nach dem verheerenden Bombenangriff am 16. März 1945. Für jeden Läufer ist die passende Strecke dabei: Man kann entweder knapp 9 Kilometer bis Margetshöchheim, 21 Kilometer bis Himmelstadt, 28 Kilometer bis Karlstadt oder 44 Kilometer bis ins Ziel in Gemünden laufen. Das taten in diesem Jahr 77 Frauen und Männer.

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Linie 6: Immer noch drei Trassen in der Diskussion

2009-03-16 @ 10:05 in Lokales, Politik, Linie 6

MIV beim Durchfahren des Rennweger Tores. Foto (c) P.WötzelEs wurde nicht so interessant, wie es sich die gut fünfzig Zuhörer bei der Sitzung des Stadtrats am Donnerstag erhofft hatten: Noch immer stehen für die bis Ende 2015 geplante neue Straßenbahnlinie in der Domstadt drei Trassen in der Auswahl. Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) und einige Ratsmitglieder offenbarten aber bereits ihren persönlichen Favoriten: „Die optimale Linie erschließt die meisten Fahrgast-Potenziale“, so SPD-Fraktionschef Hans-Werner Loew.

Dass es eine neue Linie durch den Stadtteil Frauenland geben muss, um den neuen Stadtteil und die Uni-Erweiterung auf den 135 Hektar großen Konversionsflächen der ehemaligen ameirkanischen Kaserne „Leighton Barracks“ an die Innenstadt anzubinden (wir berichteten), darüber herrscht im Würzburger Stadtrat bisher große Einigkeit.

Drei Trassen stehen in der engeren Auswahl, in den kommenden Monaten müssen sich die Volksvertreter für eine davon entscheiden.

Ein Planungsbüro hat sich insgesamt 15 Kilometer durch Würzburg genau angesehen und analysiert. Jede Trasse birgt unterschiedliche Vor- und Nachteile, Chancen und Risiken. Ein echtes KO-Kriterium wurde bisher nicht ausgemacht. Auch die Trassenführung vorbei am UNESCO-Weltkulturerbe Residenz in zwei Varianten ist zumindest für die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung kein Problem. Die UNESCO hat sich noch nicht zu Wort gemeldet.

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Bezirkstag beschließt drei Konjunkturpaket-Bewerbungen, Stadtrat ist am Donnerstag dran

2009-03-16 @ 10:03 in Lokales, Politik

Der Bezirkstag hat am vergangenen Dienstag bereits drei Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund vier Millionen Euro auf den Weg gebracht, Würzburg hängt noch ein wenig hinterher: Mit „qualitativ hochwertigen Maßnahmen“ will sich die Stadt bis Ende März um Investitionsmittel aus dem Konjunkturpaket II bewerben. „Es müssen Investitionen sein, die auch für die nachfolgenden Generationen sinnvoll sind“, so der Anspruch von Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD).

Am Dienstag kamen in Iphofen (Kreis Kitzingen) rund 600 Bürgermeister aus Mittel- und Unterfranken zusammen, um sich von den beiden Regierungspräsidenten über die Vergabe der Mittel zu informieren. „Beide Regierungspräsidenten treten auf die Auftragsbremse“, berichtete Rosenthal: Man habe den Kommunen empfohlen, bis Ende des Monats lieber wenige, aber dafür fundierte und umsetzbare Bewerbungen einzureichen. Wie mehrfach berichtet, stehen aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung für die unterfränkischen Gemeinden, Städte und Landkreise insgesamt rund 153 Millionen Euro zur Verfügung, die bis Ende 2011 in konkrete Projekte investiert werden sollen. Ein Achtel dieses Betrages müssen die Kommunen selbst aufbringen.

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Sportvereinsbeiträge für sozial Schwache

2009-03-16 @ 10:02 in Lokales

Bis zu 40.000 Euro pro Jahr will die Stadt Würzburg ab sofort ausgeben, um Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien die Mitgliedschaft in Sportvereinen zu ermöglichen. Betroffen sind im Stadtgebiet derzeit über 2.400 Kinder und Jugendliche, deren Familien von Arbeitslosengeld II, Hartz IV oder Leistungen für Asylbewerber leben müssen. Sie können die Förderung in Höhe von 60 Euro pro Kopf und Jahr für den Mitgliedsbeitrag über den Verein beantragen. „Es ist auch ein Mehrwert für die Vereine, diese Kinder an sich zu binden“, so der Leiter des Würzburger Sportamts, Jens Röder.

"Druck" beim Bahnhof

2009-03-16 @ 10:01 in Lokales

Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) ist nach einem Gespräch über die Sanierung des Würzburger Hauptbahnhofs in der vergangenen Woche in Berlin weiter davon überzeugt, „dass die Bahn in dem Verfahren weiter mit Druck unterwegs“ ist. Er sei mit dem Ergebnis des Gesprächs zufrieden, so Rosenthal. Am 20. März findet in Würzburg die vierte Sitzung des Lenkungskreises für den Bahnhof statt. Im Anschluss daran soll ein Zeitplan für die Umgestaltung bekannt gegeben werden.

Würzburger Liste kritisiert den Schulreferenten

2009-03-16 @ 09:59 in Lokales, Politik

Die hohen finanziellen Belastungen für die städtischen Schulen treffen nicht nur den Würzburger Haushalt. Würzburgs Alt-Oberbürgermeister und Stadtrat Jürgen Weber von der Würzburger Liste (WL) hat jetzt folgende Rechnung aufgemacht: Aschaffenburg, Schweinfurt und die unterfränkischen Landkreise verlieren zusammen pro Jahr runde fünf Millionen Euro, weil die Bischofsstadt sich weiter zahlreiche städtische Schulen unterhalten muss. „Eine eklatante Benachteiligung von Unterfranken durch die bayerische Staatsregierung“, betonte Weber.

Die WL-Fraktion hat sich eine Übersicht der Gastschulbeiträge, die aus ganz Unterfranken hauptsächlich wegen der beruflichen Schulen an die Stadt Würzburg gezahlt werden müssen, aufstellen lassen. Weil darin auch die Personalkosten der von der Stadt angestellten Lehrer enthalten sind, mussten die Städte und Kreise im vergangenen ´Jahr über 4,8 Millionen Euro mehr an Gastschulbeiträgen überweisen als es bei staatlichen Schulen der Fall gewesen wäre.

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Würzburger Schlachthof ist endgültig zu

2009-03-16 @ 09:57 in Lokales, Politik

Keine Hoffnung mehr auf eine Rettung des Würzburger Schlachthofs der Südfleisch GmbH: „Das Ding ist zu“, bestätigte der Landrat des Kreises Würzburg, Eberhard Nuss (CSU) am Dienstag nach einem Krisengipfel mit Schlachthofbetreibern aus der Region und der Metzgerinnung. Wie berichtet, will die Südfleisch, die zum niederländischen Konzern Vion gehört, den Würzburger Schlachthof Ende April dicht machen und die Schlachttiere aus der Region künftig in ihrem bislang nicht ausgelasteten Schlachthof in Crailsheim verarbeiten.

Entgegen ersten Berichten sind nicht nur 42 Schlachtshof-Arbeitsplätze, sondern auch rund 200 Mitarbeiter von Fleischzerlegungsbetrieben betroffen, die am Schlachthof arbeiten. „Auch die hängen jetzt völlig in der Luft“, so Nuss. Bei dem zweistündigen Gespräch hat er zusammen mit Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) versucht, Lösungsansätze auszuloten. Einfach war das offenbar nicht: „Hier saßen Konkurrenten am Tisch“, so Nuss. Die Vertreter von vier regionalen Schlachthöfen, darunter einer aus Zellingen-Retzbach (Main-Spessart-Kreis), taten sich offenbar schwer, über eine Kooperation nachzudenken.

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Würzburg nach der Stunde Null

2009-03-16 @ 09:55 in Lokales

Vom „Grab am Main“ zu der Stadt, die wir heute kennen: „Würzburg nach der Stunde Null – 1945 bis 2007“ lautet der Titel der elften Foto-Ausstellung der Geschichtswerkstatt, die nur noch bis morgen (17. März) im Rathaus-Foyerzu sehen ist.

Die „Stunde Null“, das war die Bombennacht des 16. März 1945, als große Teile Würzburgs dem Erdboden gleichgemacht wurden. „Wir wollen mit dieser Ausstellung an den 64. Jahrestag der Zerstörung erinnern“, sagte Heinrich Weppert vom „Freundeskreis Geschichtswerkstatt. In den Wochen nach dem englischen Bombenangriff gab es Überlegungen, die zerstörte Stadt als Mahnmal zu erhalten und Würzburg an anderer Stelle neu aufzubauen. Doch bereits am 1. Mai 1945 rief der damalige Oberbürgermeister Gustav Pinkenburg die Würzburger zum Wiederaufbau auf: „Wir wollen leben, wir lassen uns nicht unterkriegen, wir bauen auf!“, heißt es in seinem Aufruf, der im Originalwortlaut im Bildband zur Ausstellung nachzulesen ist.

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LGS-Rundgang zeigt die Nachhaltigkeit - Bewerbungstermin am 21. März

2009-03-16 @ 09:52 in Lokales

LGS-Rundgang. Foto (c) P.WötzelKnapp 19 Jahre ist es her, da richtete Würzburg zum ersten Mal und bislang einzigen Mal eine Landesgartenschau (LGS) aus. Der damalige Rekord von rund 2,5 Millionen Besuchern hat bis heute Bestand. Dass das LGS-Gelände von 1990 den Bürgern bis heute in fast unveränderter Form zur Verfügung steht, davon konnten sich rund 60 Würzburger bei einem Rundgang überzeugen.

Zum Rundgang geladen waren die Teilnehmer der Bürgerplanwerkstatt, die sich Anfang Dezember mit der LGS-Bewerbung für 2016 beschäftigte. Trotz Kälte und Nieselregen kamen fast alle und hielten auch bis zum Ende durch. Umweltreferent Wolfgang Kleiner war positiv überrascht: „Ich finde es ganz toll, wie die Bürger hinter der Landesgartenschau stehen.“

Auch Oberbürgermeister Georg Rosenthal war dabei. Er geht optimistisch in die Präsentation der LGS-Bewerbung am 21. März in München: „Durch die die Besucherzahlen von 1990 und die Nachhaltigkeit sind wir gut aufgestellt.“

Rund 12 Hektar Fläche wurden vor zwei Jahrzehnten zwischen Friedensbrücke und Festung in eine grüne Oase verwandelt, über 10 Hektar stehen der Bevölkerung heute noch als Parklandschaft mit Spielplätzen und vielen lauschigen Ecken zur Verfügung und werden vom Gartenamt gepflegt.

Unter anderem der Bereich vom früheren LGS-Haupteingang mit der großen Pyramide bis zum Nautiland: „Der Wallgraben war vor der Landesgartenschau für die Öffentlichkeit nicht zugänglich“, erläuterte der Chef des Gartenamts, Dieter Müller. Er kennt nach fast 19 Jahren jeden Strauch und jeden Baum auf dem LGS-Gelände. Zum Beispiel den Sieboldgarten auf der schmalen Bastion direkt nach dem Haupteingang: „Daran laufen viele Würzburger achtlos vorbei.“

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Stadt: VVW-Fotomontagen "entbehren jeglicher Grundlage"

2009-03-16 @ 09:50 in Lokales

Die Auseinandersetzung um den Nachfolgebau des Würzburger Ämtergebäudes in der Augustinerstraße geht weiter. Wie berichtet, wendet sich der Verschönerungsverein (VVW) vehement gegen das vom Stadtrat in Grundzügen genehmigte Hochhaus „Tricyan Tower“.

Für die Stadt sei nicht nachvollziehbar, dass der VVW einerseits den Erhalt des alten Hochhauses und andererseits eine Reduzierung des Neubaus um die Hälfte fordere, heißt es in einer Mitteilung von Stadtsprecher Christian Weiß.

Die Stadt werde die genehmigte Höhe des Neubaus von maximal 32,50 Meter am alten Ämtergebäude markieren, um alle Mutmaßungen über das Ausmaß des „Tricyan Tower“ zu beenden.

Die vom VVW vorgelegten Fotomontagen entbehren laut Weiß jeglicher Grundlage: „Bis jetzt wurde nur über die Maße entschieden, die äußere Gestaltung des Neubaus wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.“

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