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Bürger planen die Konversionsflächen mit

2008-05-31 @ 23:05 in Lokales, Politik

Die Würzburger Stadtplaner gehen bei der Konversion der frei werdenden Flächen der US-Armee neue Wege: Im Rahmen einer „Planwerkstatt“ können sich alle interessierten Bürger direkt an der Planung beteiligen. Diskutiert wird in mehreren Arbeitsgruppen, 140 Anmeldungen liegen bereits vor. „Wir wollen möglichst viel Raum für Diskussionen und das Ringen um die beste Lösung“, betont Baureferent Christian Baumgart. Er hofft im Ergebnis auf „neue, frische Aspekte, die die Experten vielleicht noch nicht erkannt haben“.

Bisher haben sich hauptsächlich so genannte „Multiplikatoren“ aus Verbänden, Vereinen und interessierten Gruppen angemeldet. Die Veranstaltung, die am kommenden Freitag von 17 bis 22 Uhr in der Aula der Franz-Oberthür-Schule stattfindet, steht aber allen Bürgern offen. Geleitet wird die Bürgerbeteiligung, die in dieser Form in einer größeren unterfränkischen Stadt zum ersten Mal durchgeführt wird, von der „Planungsgruppe 504“ aus München. Projektleiterin Ursula Heller und ihre Kollegen haben bereits bei zahlreichen Projekten in München, Regensburg, Augsburg und Ingolstadt Erfahrungen mit der „Bürger-Planwerkstatt“ gesammelt.

Wir wollen den Planungsprozess mit Sachverständigen aus der Bürgerschaft begleiten, die ihre Orts- und Sachkenntnis einbringen“, so Heller. Insgesamt soll es bis Januar 2009 vier Veranstaltungen geben, bei denen die Würzburger ihre Ideen, Wünsche und Vorstellungen für die Gesamtplanung einbringen können.

Im Mittelpunkt stehen die rund 135 Hektar der „Leighton Barracks“, auf der die Universität Würzburg ihren Hubland-Campus so schnell wie möglich auf 39 Hektar Fläche erweitern will. Bei der Veranstaltung am Freitag werden die Ergebnisse der vorbereitenden Untersuchungen des Geländes vorgestellt. Dann wird in vier Arbeitsgruppen über Chancen und Risiken der Entwicklung eines neuen Stadtteils diskutiert.

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Die Würzburger kamen erst kurz vor den Fahrern

2008-05-31 @ 22:57 in Sport, Lokales

Fahrrad-Akrobatik. Foto (c) P.WötzelDer Aufwand war groß, das Vergnügen eher kurz: Für etwa eine halbe Stunde kam am Freitagnachmittag vor der Residenz so etwas wie echte Tour-de-France-Stimmung auf. Rund tausend Menschen feuerten bei brütender Hitze die 119 Radprofis der Bayernrundfahrt bei ihrer Ankunft in Würzburg an.

Noch eine halbe Stunde vor der angekündigten ersten Zieldurchfahrt auf der Balthasar-Neumann-Promenade war zu befürchten, dass die Würzburger die Premiere der Bayern-Tour ignorieren würden. Fast nur Mitglieder der Organisatoren, der Radsportgemeinschaft (RSG) Würzburg und zahlreiche Mitarbeiter von Sponsor VR-Bank tummelten sich im Zielbereich.

Eine gute halbe Stunde vor den Rennfahrern traf die Werbe-Karawane noch fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein. „Der Aufwand hat sich nur teilweise gelohnt“, meinte der städtische Veranstaltungsbeauftragte Horst Waibel. Er hatte 140 städtische Mitarbeiter, darunter sämtliche Verkehrsüberwacher, zur Sicherung der Strecke abgestellt.

Bei der Ankunft des Fahrerfeldes sah es dann ganz anders aus: Kurz zuvor hatte sich der Zielbereich gefüllt, bis zu tausend Zuschauer feuerten die Fahrer mit Hilfe zuvor ausgeteilter Lärminstrumente an. Sie sahen einen spannenden Massensprint, wie man ihn von anderen Profi-Radrennen aus dem Fernsehen kennt.

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Singender Referent an der Klampfe

2008-05-31 @ 22:54 in Lokales

Ein „Umweltfest im malerischen Park der Landesgartenschau“ soll der Würzburger Umwelttag werden, den die städtische Umweltstation und der Bund Naturschutz am morgigen Sonntag vopn 11 bis 18 Uhr veranstaltet. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen, Umweltgruppen, Firmen und Künstler bieten an 80 Ständen ein umfangreiches Informationsprogramm zu zahlreichen Aspekten rund um Natur und Umwelt.

Der kürzlich neu gegründete Agenda-21-Arbeitskreis „Klimaschutz“ bietet einen kostenlosen „Energiecheck“ für Hauseigentümer an. In der „Galerie Natur“ sind Kunstobjekte aus der Natur zu besichtigen, der Bund Naturschutz berät zum naturnahen Gärtnern und zum ökologischen Bauen und Wohnen. Auch ein umfangreiches Kinderprogramm sowie Essen und Getränke in Bio-Qualität sind im Angebot. Möglicher musikalischer Höhepunkt des Umwelttags ist ein Konzert mit Würzburgs Umwelt-Referenten Wolfgang Kleiner an der Gitarre - um 13.15 Uhr am Ökohaus.

Ciolek gewann in Würzburg

2008-05-30 @ 18:47 in Sport, Lokales

Radprofis. Foto (c) P.WötzelWar ja klar, dass der Radfahr-Experte vom Kitziblog schneller ist als ich, aber er musste ja auch nicht wie ich zuerst einmal zwei Zeitungen versorgen.

Deshalb hier als Nummer zwei im heutigen Aktualitäts-Ranking (Ralf lässt sich wohl gerade auf dem Weindorf vom Gewittersturm umwehen): Der 21-jährige deutsche Nachwuchs-Profi Gerald Ciolek hat heute die dritte Etappe der Bayern-Rundfahrt mit Ziel in Würzburg im Massensprint gewonnen.

Ciolek trägt jetzt drei Trikots: Das Gelbe des Spitzenreiters, das des besten Sprinters und das des besten Nachwuchsfahrers.

Ob er das Gelbe behält, darf bezweifelt werden, nach dem Zeitfahren morgen wissen wir mehr. Im Bild das Feld beim Umrunden der Residenz, links lugt Ciolek im gelben Trikot hervor.

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Handwerker wegen Vergewaltigung der Pflegetochter verurteilt

2008-05-29 @ 12:00 in Juristisches

Keine Zweifel an der Aussage des Opfers hatte das Würzburger Amtsgericht im Vergewaltigungsprozess gegen einen 43-jährigen Handwerksmeister aus dem Raum Marktheidenfeld. Das Jugendschutzgericht verurteilte den vierfachen Vater wegen Vergewaltigung seiner Pflegetochter und sexuellen Missbrauchs einer Schutzbefohlenen am Dienstag zu drei Jahren und neun Monaten Gefängnis.

14 Jahre alt war die Pflegetochter, als es vor vier Jahren zum dem Übergriff kam, der den Handwerker erst drei Wochen in Untersuchungshaft und jetzt auf die Anklagebank brachte. Das Mädchen, mittlerweile 18 Jahre alt, hatte ihn im vergangenen Jahr angezeigt, nachdem die nach außen heile Familienwelt in einem kleinen Ort im Main-Spessart-Kreis zerbrochen war.

An einem Morgen im Mai, so die Aussage des Opfers, sei der heute 43-Jährige in ihr Zimmer gekommen und habe sie zum Geschlechtsverkehr gezwungen. „Sonst gibt’s was aufs Maul“, soll er dabei geäußert haben. Als seine Ehefrau gegen sechs Uhr morgens in das Zimmer des Mädchens kam, erwischte sie den Angeklagten nur mit einer offenbar hastig angezogenen Unterhose.

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Für Radprofis wird die Stadt gesperrt

2008-05-29 @ 11:57 in Sport, Lokales

Eine schönere Kulisse als die Residenz können sich auch erfahrene Rad-Profis für eine Zielankunft kaum wünschen. Am Freitag macht die Bayern-Rundfahrt zum ersten Mal in ihrer fast 30-jährigen Geschichte in Würzburg Station. Was die Radsport-Fans freut, dürfte den Autofahrern erhebliche Kopfzerbrechen bereiten: Zur Ankunft des Fahrerfeldes am Nachmittag werden zahlreiche Straßen komplett gesperrt.

Die prominentesten Teilnehmer bei der 29. Bayern-Rundfahrt der Radprofis, die am Mittwoch in St. Engelmar gestartet wurde, fahren für das „Team Gerolsteiner“. Titelverteidiger Stefan Schumacher und Fabian Wegmann gelten als Favoriten auf den Gesamtsieg am Sonntag in Erlangen. In der Mitte der diesjährigen Rundfahrt liegt Würzburg als Zielort der dritten Etappe, die am Freitag um 11 Uhr in Donauwörth gestartet wird. Das Ziel liegt nach 190 Kilometern auf der Balthasar-Neumann-Promenade, die aus diesem Grund ebenso wie der Residenzplatz von 8 Uhr bis 18 Uhr komplett gesperrt ist. Laut Etappenplan sollen die Fahrer gegen 15.40 Uhr im Ziel sein.

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Meine besten Bilder ab sofort im "Photo-Speicher"

2008-05-28 @ 08:23 in Allgemein

Lindi und Wendy. Foto (c) P.WötzelBiffo macht es anders, aber ich möchte meine Texte auf dieser Seite nicht mit zu vielen Bildern garnieren. Das Wort soll hier im Mittelpunkt stehen.

Der Nachteil: Viele gute Schnappschüsse bleiben unveröffentlicht und versauern auf meiner Festplatte, wenn sie es nicht bis in die Zeitung schaffen.

Deshalb habe ich mir jetzt meinen persönlichen "Photo-Speicher" im Internet gegönnt, in dem ich ab sofort meine besten Bilder veröffentliche.

Das erste Album beinhaltet meine besten Fotos vom Afrika-Festival 2008. Ihr dürft gerne anschauen, bewerten und kommentieren. Ab sofort unter "woetzel-bilder.info/schreibmaschine".

In den kommenden Tagen und Wochen will ich mal mein Archiv der letzten Jahre durchforsten und die besten Bilder photo-speichern.

Ich verwende das Fotogalerie-Programm "Coppermine", das ich für ähnliche Projekte nur empfehlen kann. Es hat auf Anhieb ohne Probleme funktioniert.

Das Bild links zeigt übrigens die beiden Sängerinnen/Tänzerinnen, die mit Newcomerin Mpho Motheane (siehe unten) aus Südafrika am Samstag auf dem Afrika-Festival aufgetreten sind. 

Wieder 100.000 Besucher beim Afrika-Festival

2008-05-26 @ 11:35 in Lokales

Mpho Motheane aus Südafrika. Foto (c) P.WötzelDer Erfolg ist ungebrochen: Mit seiner 20. Auflage hat das Afrika-Festival am Wochenende die Marke von insgesamt 1,5 Millionen Besuchern überschritten. Von Donnerstag bis Sonntag wollten bei idealem Festival-Wetter nach Angaben von Festival-Sprecher Christian Raith knapp hunderttausend Menschen echtes Afrika-Feeling auf der Talavera erleben.

Sämtliche Abendkonzerte waren bis auf den letzten Platz ausverkauft: „Ein großer Erfolg. Wir bedanken uns bei unserem Publikum, das uns seit zwanzig Jahren die Treue hält“, sagte Raith.

Wenn das Wetter mitspielt, wird es immer brechend voll auf dem Afrika-Festival. So geschehen nicht nur am gestrigen Sonntag, sondern auch an den anderen drei Tagen, an denen jeweils bis zu 28.000 Besucher aus der ganzen Welt auf das Gelände auf den Würzburger Mainwiesen kamen.

300 Mitarbeiter, 300 Basar-Händler und rund 250 Musiker sorgten dafür, dass niemand seinen Besuch zu bereuen brauchte.

Fast einzigartig: Trotz der Menschenmassen war es ein durchweg friedliches Fest, größere Zwischenfälle blieben aus. Kultur, Handwerk und Musik des schwarzen Kontinents zieht hauptsächlich Menschen an, die entspannt und gut gelaunt miteinander feiern wollen.

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Steinmeier und Dibango eröffneten 20. Afrika-Festival

2008-05-26 @ 10:58 in Lokales

Botschafter, Steinmeier, Rosenthal, Dibango. Foto (c) P.WötzelNicht die zahlreichen Probleme, sondern „die große schöpferische Kraft und das Entwicklungspotenzial Afrikas“ hat Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier (SPD) am Donnerstag bei der Eröffnung des 20. Würzburger Afrika-Festivals in den Mittelpunkt gestellt. „Den Menschen in Würzburg liegt das Schicksal Afrikas ganz sichtbar am Herzen“, so Steinmeier.

Der Außenminister hat im Jubiläumsjahr die politische Schirmherrschaft über das Afrika-Festival übernommen. Das passt auch gut ins konzept seines Ministeriums, das derzeit die Kooperation mit Afrika in den Mittelpunkt seiner außenpolitischen bemühungen stellt.

Im Rahmen einer „Aktion Afrika“ verstärkt die Bundesregierung ihr kultur- und bildungspolitisches Engagement auf dem schwarzen Kontinent.

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Fußball-Profi Hutwelker soll falsches Attest vorgelegt haben

2008-05-20 @ 09:49 in Juristisches

Weil er Ende Februar 2007 nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen ist, hat Fußball-Profi Karsten Hutwelker (36) Ärger mit der Würzburger Staatsanwaltschaft. Wie Leitender Oberstaatsanwalt Clemens Lückemann am Montag auf Anfrage bestätigte, wurde vom Amtsgericht Würzburg gegen Hutwelker ein Strafbefehl über 32.000 Euro Geldstrafe (80 Tagessätze von 400 Euro) wegen „Gebrauch eines falschen Gesundheitszeugnisses“ erlassen.

Der 36-Jährige, damals in Diensten des Zwetiligisten FC Augsburg, sollte sich am 28. Februar 2007 wegen einer Verkehrs-Ordnungswidrigkeit in Würzburg vor Gericht verantworten. Hutwelker kam nicht und legte ein vom damaligen Augsburger Vereinsarzt ausgestelltes Attest vor, in dem ihm Verhandlungsunfähigkeit bescheinigt wurde.

Ein findiger Würzburger Richter recherchierte im Internet und stellte fest, dass Hutwelker sowohl drei Tage vor als auch zwei Tage nach dem Gerichtstermin in Zweitliga-Spielen der Augsburger eingesetzt wurde. Mit einem Kurzeinsatz am 25. Februar 2007 im Heimspiel gegen den Karlsruher SC hatte Hutwelker sein Comeback nach seinem mehrmonatigen Kampf gegen Knochenkrebs gefeiert.

Sowohl gegen den 36-jährigen Profi als auch gegen den Vereinsarzt wurden per Strafbefehl 80 Tagessätze Geldstrafe verhängt. Beide Angeschuldigte haben Einspruch eingelegt. Nach Angaben ihrer Rechtsanwälte soll Hutwelker am Tag vor der Gerichtsverhandlung an „Übelkeit“ gelitten haben und deshalb nicht in der Lage gewesen sein, nach Würzburg zu fahren.

Wann über den Strafbefehl verhandelt wird, ist noch nicht bekannt. Fußball-Wandervogel Karsten Hutwelker war seit 1990 bei zehn verschiedenen Profi-Clubs in Deutschland unter Vertrag. In der Saison 2007/2008 spielte er für den österreichischen Erstligisten SC Rheindorf Altach.

Straßenbahn-Gegner nimmt Berufung zurück

2008-05-20 @ 09:47 in Juristisches

Rechtskräftig ist seit Freitag das Urteil gegen einen 55 Jahre alten Würzburger, der vor einigen Jahren einen regelrechten Kleinkrieg gegen die Bus- und Straßenbahnfahrer der WSB geführt hat. Im Prozess vor dem Landgericht nahm der Diplom-Physiker seine Berufung zurück und akzeptierte die erstinstanzliche Verurteilung wegen Beleidigung, Bedrohung, falscher Verdächtigung und Sachbeschädigung zu 2.200 Euro Geldstrafe.

Es war einige Überzeugungarbeit durch die Vorsitzende Richterin Helga Twardzik und Verteidiger Jan Paulsen nötig, ehe sich der 55-Jährige zur Rücknahme der Berufung durchringen konnte. Vom Amtsgericht wurde er im Februar 2006 zu 200 Tagessätzen von 11 Euro Geldstrafe verurteilt, die er jetzt bezahlen muss. Nach einer langen Beweisaufnahme, bei der unter anderem Stadtrat Erich Felgenhauer als Leumundszeuge für den Angeklagten auftrat, war das Gericht damals von der Schuld des Physikers überzeugt.

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UL-"Journalist" wegen Beleidigung der evangelischen Kirche verwarnt

2008-05-20 @ 09:42 in Juristisches

Verwarnung mit Strafvorbehalt“ an Stelle von 2.000 Euro Geldstrafe: Das Würzburger Landgericht hat nach einer zweitägigen Berufungsverhandlung ein Mitglied der Glaubensgemeinschaft „Universelles Leben“ (UL) wegen Beleidigung der evangelischen Kirche verurteilt. In einem Flugblatt, für das der 52-jährige Journalist presserechtlich verantwortlich zeichnet, hat er die evangelische Landeskirche unter anderem als „antisemitische lutherische Inquisitions-Sekte“ bezeichnet.

In der ersten Instanz vor dem Amtsgericht Würzburg war der Angeklagte, der in Diensten seiner Glaubensgemeinschaft kirchenkritische Bücher verfasst hat und verantwortlicher Redakteur der UL-Zeitschrift „Das weiße Pferd“ ist, Mitte Dezember 2006 noch zu 50 Tagessätzen von 40 Euro (2.000 Euro) Geldstrafe verurteilt worden (wir berichteten). Das Flugblatt, das zu einer Strafanzeige von Seiten der evangelischen Landeskirche führte, wurde wurde am 23. März 2006 in München verteilt.

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Wieder Messerstich unter Alkohol

2008-05-20 @ 09:41 in Juristisches

Seit Anfang der 1990er Jahre ist er in Würzburg, wohl fühlt sich ein 45-jähriger Asylbewerber aus Afrika hier aber offenbar nur in der ZAST (Zentrale Aufnahmestelle) und im Knast.

Bereits zum wiederholten Mal saß er nach einer Messerstecherei auf der Anklagebank. Das Landgericht verurteilte den Alkoholiker kürzlich wegen gefährlicher Körperverletzung zu vier Jahren und neun Monaten Gefängnis und ordnete seine Einweisung in die Entziehungsanstalt an.

Probleme mit Alkohol und Drogen hat der 45-Jährige erst, seit er in Würzburg ist. In seinem Heimatland, so erzählte er es im Prozess vor der 1. Strafkammer mit, hat er nicht getrunken. Eigentlich wollten auch seine Brüder nach Würzburg kommen. „Nach meinen Erfahrungen habe ich aber dafür gesorgt, dass sie zuhause bleiben“, so der Angeklagte.

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Ratskeller-Wirt geschlagen, Glied vorgezeigt

2008-05-20 @ 09:38 in Juristisches

Seit er 16 war, hat er regelmäßig Ärger mit Staatsanwaltschaft und Gericht. Inzwischen ist ein justizbekannter Würzburger 50 Jahre alt und immer noch nicht vernünftig geworden. Am Mittwoch wurde er wegen Körperverletzung verurteilt: Er hatte seine Zeche im Würzburger Ratskeller nicht vollständig bezahlt und im Streit Wirt Kurt Schubert mit der Faust niedergeschlagen.

Das Vorstrafen-Register enthält mehr als zwei Dutzend Einträge, wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruchs, Sachbeschädigung, Unfallflucht und vor allem wegen zahlreicher exhibitionistischer Handlungen war der 50-Jährige schon häufig im Gefängnis.

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Intime Fotos herumgezeigt

2008-05-20 @ 09:33 in Juristisches

Ungewöhnlich kurz war der Auftritt eines 38-Jährigen vor dem Würzburger Amtsgericht. Der Ex-Polizist wurde im Oktober 2007 nach einem erbitterten „Rosenkrieg“ gegen seine frühere Lebensgefährtin zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.

Jetzt sollte der Mann erneut auf der Anklagebank Platz nehmen: Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat er durch die Verbreitung von intimen Fotos seiner Ex-Freundin deren „höchstpersönlichen Lebensbereich“ verletzt. Nach einem geschickten Schachzug des Verteidigers wurde das Verfahren aber noch vor Aufruf der Sache eingestellt.

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Enkelin missbraucht: Verfahren ausgesetzt

2008-05-14 @ 08:09 in Juristisches

Überraschende Wende im Missbrauchs-Prozess gegen einen 64-jährigen Rentner aus Gemünden: Statt das Urteil zu verkünden, setzte die Große Jugendkammer des Würzburger Landgerichts am Dienstag das Verfahren aus, um ein weiteres psychiatrisches Gutachten einzuholen.

Staatsanwalt Dr. Konrad Döpfner hatte zuvor beantragt, den 64-jährigen Angeklagten wegen acht Fällen des sexuellen Missbrauchs und schweren sexuellen Missbrauchs seiner Enkelin zu viereinhalb Jahren Gefängnis zu verurteilen.

Über die Strafhöhe hatten wir uns schon geeinigt“, berichtete der Vorsitzende Richter Dr. Arno Heß. Doch bei der Urteilsberatung kamen offenbar Zweifel darüber auf, ob die Voraussetzungen für die vom Staatsanwalt beantragte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus vorliegen.

Wie berichtet, hat der Angeklagte gestanden, seine damals zehn und elf Jahre alte Enkelin zwischen April 2005 und September 2006 mehrfach missbraucht zu haben. Die von der Staatsanwaltschaft zur Anklage gebrachten acht Übergriffe „sind das absolute Minimum einer unbestimmten Vielzahl von Taten. Mehr ist leider nicht sicher genug feststellbar“, betonte Staatsanwalt Döpfner. Er hatte im Gegensatz zum Gericht kein Problem damit, seinen Antrag auf das Gutachten des Würzburger Psychiaters Dr. Detlev Blocher zu stützen.

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HIV-infizierter Kenianer soll 13-Jährige vergewaltigt haben

2008-05-09 @ 12:11 in Juristisches

Weil er im August 2004 ein damals 13-jähriges Mädchen zum Sex gezwungen haben soll, muss sich ein mit dem HIV-Virus infizierter Kenianer aus Würzburg erneut vor Gericht verantworten.

Am 17. Januar 2007 war der Musiker vom Würzburger Landgericht zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er mit mindestens sechs Frauen aus Würzburg und Nürnberg trotz seiner HIV-Infektion ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Zwei der Frauen wurden dabei mit dem Aids-Erreger infiziert.

Im Laufe des Prozesses wurden weitere Vorfälle bekannt, die die Staatsanwaltschaft Würzburg jetzt zum Gegenstand einer neuen Anklage gegen den Kenianer gemacht hat. Betroffen sind drei Frauen aus dem Raum Würzburg, von denen sich zum Glück keine mit dem HIV-Virus infiziert hat.

Der gravierendste Fall betrifft eine heute 17-Jährige, die der Afrikaner im Alter von 13 Jahren gegen ihren Willen in einer Wohnung im Kreis Würzburg zum ungeschützten Geschlechtsverkehr gezwungen haben soll. Dabei soll er das Alter der Schülerin gekannt haben.

Wie Oberstaatsanwalt Thomas Bellay auf Anfrage bestätigte, hat er den 40-Jährigen wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern, Vergewaltigung und drei Fällen der versuchten gefährlichen Körperverletzung zum Landgericht angeklagt. Ein Termin für den Prozess steht noch nicht fest.

73-Jähriger belästigte Arzthelferin

2008-05-09 @ 12:07 in Juristisches

Absolut uneinsichtig zeigt sich ein Rentner aus Würzburg, der eine 21 Jahre alte Arzthelferin in der Praxis auf üble Weise sexuell belästigt hat. Der 73-Jährige gab nur einen harmlosen Kuss zu und muss jetzt die Konsequenzen tragen: Das Amtsgericht Würzburg verurteilte ihn am Donnerstag zu eineinhalb Jahren Gefängnis - ohne Bewährung.

Bevor der 73-Jährige nach Deutschland übersiedelte, war er Ingenieur und Geschäftsführer einer großen Firma, die Gasleitungen von Russland nach Deutschland verlegte. In Würzburg lebt er mit seiner Frau von Sozialhilfe. Vor Gericht versuchte er, sich sich als schwacher alter Mann darzustellen.

Die 21-jährige Arzthelferin, die in einer Innenstadt-Praxis mehrmals mit ihm zu tun hatte, hat ihn aber ganz anders in Erinnerung. Nach der Injektion eines Schmerzmittels am 20. November 2007 war sie mit dem 73-Jährigen allein in einem kleinen Behandlungsraum, als er plötzlich zudringlich wurde.

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Abbau im Gehirn führte zu Missbrauch der Enkelin

2008-05-09 @ 12:03 in Juristisches

Dass ein 64-jähriger Rentner aus Gemünden sich immer wieder an seiner Enkelin vergangen hat, als das Mädchen noch nicht einmal zwölf Jahre alt war, ist nach Ansicht von Gutachter Dr. Detlef Blocher aus Würzburg hauptsächlich auf eine organisch bedingte Persönlichkeitsstörung zurückzuführen. Blocher geht von einer nicht unerheblichen Rückfallgefahr aus und empfahl der Jugendkammer des Würzburger Landgerichts die Unterbringung des 64-Jährigen in der Psychiatrie.

Wie berichtet, hat der Angeklagte gestanden, seine Enkelin im Alter zwischen neun und elf Jahren immer wieder sexuell missbraucht zu haben.

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Fotoclub Würzburg stellt im Rathaus aus

2008-05-09 @ 11:55 in Lokales

120 Bilder im Rathaus-Foyer. Foto (c) P.Wötzel

Mit einer Dunkelkammer in der Residenz und Club-Treffen im Amerikahaus ging es nach dem Krieg los. Inzwischen gibt es den Fotoclub Würzburg seit 60 Jahren: Grund genug für eine Jubiläumssausstellung mit 120 Fotografien der Club-Mitglieder im Rathaus-Foyer.

„FC“ kennt man normalerweise als Abkürzung für „Fussball-Club“. Der Fotoclub Würzburg hat nach den Worten seines stellvertretenden Vorsitzenden Otto Kindermann einiges mit dem Sport gemein: „Auch wir trainieren regelmäßig, gute Qualität kommt nicht über Nacht und auch nicht von der besten Ausrüstung“, zitierte Kindermann den Vereins-Vorsitzenden Kurt Treumann, der bei der Austellungseröffnung am Mittwoch nicht persönlich anwesend sein konnte.

Von der Qualität der Fotoclub-Bilder können sich die Besucher im Rathaus überzeugen: Farbig und schwarz-weiss, traditionell fotografiert oder künstlerisch am Computer verfremdet sind die Bilder, die in Würzburg, in der japanischen Partnerstadt Otsu und anderen Ländern entstanden sind.

„Diese Ausstellung ist ein mehrgängiges Menü, eine Art Zeitreise“, so Kindermann. Gezeigt werden auch prämierte Bilder, mit denen die Clubmitglieder bei Wettbewerben überzeugten. „Es fällt mir schwer, das Wort Amateurfotograf zu verwenden. Ihre Arbeit ist professionell“, meinte Oberbürgermeister Georg Rosenthal. Der Fotoclub erfülle auch eine wichtige Chronistenpflicht, in dem er seit 60 Jahren die Stadtgeschichte dokumentiere´, so Rosenthal: „Sie zeigen die Veränderung der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg.“

Die Ausstellung „60 Jahre Fotoclub Würzburg“ ist noch bis Donnerstag, 29. Mai, von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 14 Uhr zu sehen.

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