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Würzburg Baskets: Gelungener Rückrundenstart gegen Speyer

2010-01-19 @ 13:05 in Sport

Danny Cioffi gegen Speyer. Foto (c) P.Wötzel2. Basketball-Bundesliga Pro B, 16. Spieltag:

Würzburg Baskets – BIS Speyer 106:69

(23:21, 31:21, 32:15, 20:12)

Glänzender Start in die Rückrunde der ProB für die Würzburg Baskets: Am Sonntagnachmittag erzielte der Tabellendritte so viele Punkte wie noch nie in dieser Saison und feierte beim 106:69 (54:42) gegen BIS Speyer vor knapp 2.000 Zuschauern in der s.Oliver-Arena einen überzeugenden Sieg. „Alle hatten sich vorgenommen, besser zu spielen als letzte Woche. Wenn wir als Mannschaft zusammen spielen, dann macht es gleich viel mehr Spaß“, sagte Kapitän Lars Buss nach der Partie.

Wie ausgewechselt im Vergleich zum Heimspiel acht Tage zuvor gegen den SC Rist Wedel präsentierten sich die Baskets gegen die Gäste aus dem Rheinland. Alle elf Spieler kamen mindestens zehn Minuten zum Einsatz, jeder einzelne trug sich in die Scorerliste ein, gleich sechs Würzburger punkteten zweistellig. Der Befreiungsschlag nach zwei vor allem in der Offensive schwachen Auftritten gelang den Baskets zwischen der 10. und der 30. Minute: Im zweiten und dritten Viertel erzielten sie 63 Punkte, mehr als in der Vorwoche im gesamten Spiel.

Nur im ersten Spielabschnitt sah es so aus, als könne der Gast aus Speyer mit seinem angriffsstarken Trio John Goode, Julian Krieger und Brandon Campbell (zusammen 55 Punkte) den Hausherren Paroli bieten. Mit 18:21 lagen die Baskets in der 8. Spielminute zurück, dann machten sie mit zehn Punkten in Folge den ersten Schritt zu einem in der Folge ungefährdeten Sieg. Kurz vor der Pause wurde die Führung erstmals zweistellig (52:40, 20. Minute), in der zweiten Halbzeit hatten die Gäste dem Würzburger Angriffswirbel dann nicht mehr viel entgegenzusetzen. Mitte des dritten Viertels erhöhten die Baskets ihre Führung auf über 20 Punkte (71:48, 25. Minute), damit war die Messe für die Gäste endgültig gelesen.

Zum zweiten Mal in dieser Saison knackten die Baskets am Sonntag die Hundert-Punkte-Marke: Dominik Schneider war es in der 39. Minute vorbehalten, die Zähler Nummer 100 und 101 zu erzielen. „Es war wichtig, dass wir heute mit einem überzeugenden Sieg einen guten Start in die Rückrunde hatten. Wir dürfen jetzt aber nicht überschwänglich werden. Dieses Spiel darf man nicht als Maßstab nehmen“, sagte Trainer Berthold Bisselik: „Ich bin sehr froh, dass sich heute einige Spieler mit guten Aktionen freistrampeln und Selbstvertrauen holen konnten. Die Leistung der Mannschaft war insgesamt sehr ordentlich. Wir hatten auch heute einige Rückschläge im Spiel, mit denen wir aber gut zurecht gekommen sind. Das muss uns auch in den nächsten Spielen gelingen.“

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JBBL: U16 der Würzburg Baskets holt den ersten Heimsieg

2010-01-19 @ 12:59 in Sport

Max Ugrai. Foto (c) P.WötzelJBBL Division Mitte/Ost, 11. Spieltag

Würzburg Baskets – Grünbau Hanau Junior White Wings 78:45

(19:12, 26:14, 12:11, 21:8)

„Gebt mir ein H…, gebt mir ein U…, gebt mir ein M…, gebt mir ein B…, gebt mir ein A…!!“ Einer guten Leistung ließ die U16 der Würzburg Baskets am Sonntag, wie ihre Vorbilder in der ProB, in der s.Oliver-Arena die „Humba“ folgen und feierte ausgelassen mit ihrem begeisterten Publikum den ersten Heimsieg der Saison.

Die kleine Feierstunde hatten sich die Schützlinge von Coach Efram Yaman zuvor redlich verdient: Mit Ausnahme des dritten Viertes sahen die gut 50 Anhänger ein gutes Spiel, bei dem die Würzburger Jungs zu keinem Zeitpunkt Zweifel darüber aufkommen ließen, wer den Sieg davon tragen würde. „Wir haben heute wieder gezeigt, dass wir in diese Liga gehören“, kommentierte ein strahlender Coach das Ergebnis.

Nur in den ersten acht Minuten verlief die Partie ausgeglichen, dann begannen die Gastgeber sich Punkt um Punkt abzusetzen. Kurz vor ende des ersten Viertels platzte der Knoten, anschließend fanden die Gäste aus Hessen kein Mittel mehr, regelmäßig zu punkten. „Wir haben das ganze Spiel über eine sehr gute Verteidigung durchgezogen“ zollte Yaman seinen Schützlingen Respekt.

Nach fünf Minuten im zweiten Viertel stand es 31:14 für die Gastgeber – spätestens jetzt war klar, dass dies der Tag der Würzburg U16 werden würde. Rebounds unter beiden Körben, Ballgewinne, schöne Korbvorlagen: Vieles, was bisher nicht so gut funktioniert hatte, wurde am Sonntag erfolgreich umgesetzt.

Mit 26:14 sicherte sich die Yaman-Truppe das zweite Viertel und knüpften daran auch nach der Halbzeitpause an. Auch wenn im dritten Viertel – wie schon so oft – geschwächelt wurde, ließen sie sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Spätestens beim Spielstand von 57:37 war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen und es gelang jedem Würzburger Spieler, sich in die Scorerliste einzutragen. „Mit so einer konzentrierten und konstanten Leistung, wie wir sie heute gezeigt haben, können wir auch andere Mannschaften schlagen“, zeigt sich Yaman zuversichtlich.

Der Spielspaß und der Wille zum Erfolg rissen auch die Zuschauer mit, die die Atmosphäre in der s.Oliver-Arena sichtlich genossen und ihre Mannschaft unermüdlich anfeuerten. Jetzt ist erst einmal eine kleine Spielpause angesagt und der Coach möchte sie nutzen, um die Jungs auf das ein oder andere Erfolgserlebnis vorzubereiten. Bei den noch anstehenden drei Spielen der JBBL-Rückrunde trifft die Mannschaft auf die starken Mannschaften aus Nürnberg, Jena und Breitengüßbach.

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TGW-Männer holen Zittersieg im Kellerduell

2010-01-19 @ 12:55 in Sport

TGW-Topscorer Chris Gabold. Foto (c) P.WötzelRegionalliga Südost Männer, 15. Spieltag

TG 1848 Würzburg – Basket Srbija München 78:71

(23:25, 26:10, 12:23, 17:13)

Ein wahres Wechselbad der Gefühle war das Regionalliga-Kellerduell der TGW-Männer gegen Srbija München für die 150 Fans im Sportzentrum Feggrube. Nachdme sich die Hausherren anfangs in einer engen Partie schwer taten, ins Spiel zu kommen, kam es im zweiten Viertel zur vorentscheidenden Wende.

Die TGW Jungs durch ihre starke Defense einige Bälle erobern und zogen bis zur Halbzeit (49:35) auf 14 Punkte davon. Besonders auffallend war die abgeklärte Spielweise im Angriff, durch die die Schützlinge von Trainer Ferdl Michel immer wieder zu leichten Punkten kamen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit legten dann die Gäste mit einem 11:0-Lauf furios los: Aus der sicher geglaubten Führung wurde erneut eine Nervenprobe. Mitte des Schlussabschnitts konnten die Münchner ausgleichen, das Spiel stand auf der Kippe.

Aber auch in dieser Situation blieb die Michel-Truppe Michel ruhig und konnte erneut mit starker Verteidigung und die Partie für uns entscheiden. Michel: " Wir hätten das Spiel höher gewinnen müssen. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft."

Punkte TGW:

Christian Gabold 28, Andreas Lorenz 20/3 Dreier, Benjamin Köth 12, Sebastian Lenke 7, Simon Wagner 4, Ashkan Tralau 3/1, Maximilian Endres 2, Christopher Pommer 2, Manuel Pohl, Fabian Sommer.

 

Anlegestelle wird (vorerst?) nicht barrierefrei

2010-01-19 @ 12:33 in Lokales

Nicht barrierefrei. Foto (c) P.WötzelAusflugsschiffe müssen in Würzburg wohl auch künftig an einer nicht barrierefreien Anlegestelle vor Anker gehen. Nach einem Antrag der Grünen hat das städtische Baureferat ein halbes Jahr lang eine Lösung gesucht.

Bislang ohne Erfolg: „“Wir haben keine Stelle gefunden, an der eine barrierefreie Anlegestelle mit einem vertretbaren Aufwand machbar wäre“, teilte Stadtbaurat Christian Baumgart im Stadtrat mit.

Derzeit legen die Schiffe der Würzburger Schiffstouristik und der Veitshöchheimer Personenschifffahrt am Alten Kranen an. Dort wurde die Anlegestelle vor einigen Jahren im Zuge des Hochwasserschutzes zwar saniert und aufgehübscht, an einen barrierefreien Zugang zu den Schiffen hat man dabei aber nicht gedacht.

Steile Stein- oder Metalltreppen führen von der Kaimauer hinunter zu den Schiffen, im günstigsten Fall müssen Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwägen oder gehbehinderte Senioren 15 Stufen überwinden.

Grund genug für die Grünen im Stadtrat, im vergangenen Sommer den barrierefreien Umbau der Anlegestelle oder ihre Verlegung an eine geeignete Stelle zu beantragen. Der Wunsch nach einem einfacheren Zugang zu den beliebten Ausflugsschiffen sei auch im Seniorenbeirat der Stadt vehement geäußert worden, betonte Grünen-Stadträtin Silke Trost im Umwelt- und Planungsausschuß.

Eine barrierefreie Anlegestelle sie nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die touristische Anziehungskraft der Domstadt wichtig, sagte Trost. „Moderner Tourismus und Naherholung brauchen niederschwellige und barrierefreie Angebote, die zu erhöhter Attraktivität Würzburgs beitragen“, heißt es im Antrag der Grünen.

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Uni-Präsident Alfred Forchel weist Ultimatum zurück

2010-01-15 @ 17:53 in Lokales, Politik

Eigentlich wollten sich die ehemaligen Besetzer der Universität Würzburg am Donnerstagabend mit Uni-Präsident Professor Dr. Alfred Forchel treffen, um von ihm etwas über die geplante Umsetzung ihrer Forderungen zu hören. Ein von den Studenten bei ihrem Abzug am 17. Dezember ausgesprochenes Ultimatum läuft am heutigen Freitag ab.

Doch es kam anders: In seinem zweiten offenen Brief binnen vier Tagen an die Protestierenden schrieb Forchel gestern: „Universitätsleitung, die Fakultäten und Institute halten ein Ultimatum nicht für ein geeignetes Mittel zur Führung eines Diskussions- und Reformprozesses.“ Man hoffe vielmehr auf eine konstruktive Mitarbeit der Studenten an der Umsetzung der bereits in Angriff genommenen Reform der Bachelor- und Master-Studiengänge und stehe dafür zu Gesprächen bereit, so Forchel. Seinen Brief haben auch der Kanzler, die vier Vizepräsidenten und zehn Fakultätsdekane unterzeichnet.

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Würzburg Baskets starten am Sonntag in die Rückrunde

2010-01-15 @ 17:09 in Sport

Danny Cioffi. Foto (c) P.WötzelDie Bilanz der Würzburg Baskets zur Halbzeit der Zweitliga-Saison kann sich sehen lassen: Elf seiner fünfzehn Spiele hat der Aufsteiger in der ProB gewonnen und liegt damit einen Punkt hinter den Hertener Löwen auf dem dritten Rang.

„Wir sind in Reichweite unseres Ziels“, betont deshalb Geschäftsführer Klaus Heuberger: Einer der ersten beiden Plätze und damit die Qualifikation für die „echte“ zweite Liga ProA soll es Ende April schon sein.

Auch im DBBL-Pokal der Zweitligisten sind die Schützlinge von Trainer Berthold Bisselik noch vertreten: Am 26. Januar um 19.30 Uhr geht es in der s.Oliver-Arena gegen den Liga-Konkurrenten Nürnberger BC im Viertelfinale um den Einzug in das „Top Four“, um dessen Ausrichtung sich die Baskets beworben haben.

Und dennoch ist bei den Anhängern, von denen im Schnitt gut 2.700 pro Heimspiel in die s.Oliver-Arena pilgern, die Unzufriedenheit derzeit groß. Nach sieben Siegen in Folge zum Saisonauftakt haben die Baskets vier ihrer letzten acht Liga-Spiele verloren, die Dominanz und Lockerheit ist dem Team komplett abhanden gekommen.

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Hallenfußball-Kreismeisterschaft in der s.Oliver-Arena

2010-01-15 @ 17:01 in Sport

Zwei Wochen nach der Stadtmeisterschaft rollt ab morgen schon wieder der Ball in der s.Oliver-Arena: Stadtmeister Würzburger FV geht an diesem Samstag als Top-Favorit in die Hallenfußball-Kreismeisterschaft.

Der WFV ist als Ausrichter der einzige der fünf Landesligisten aus dem Kreis, der in der s.Oliver-Arena dabei ist. Die anderen Vier scheiterten bei den diversen Qualifikationsturnieren.

Am letzten Wochenende erwischte es die Würzburger Kickers, die es in Veitshöchheim zwar bis ins Finale schafften, dort aber gegen die SG Margetshöchheim deutlich den Kürzeren zogen.

Das zwölfköpfige Teilnehmerfeld bei der Kreismeisterschaft besteht damit aus Ausrichter Würzburger FV, TSV Reichenberg, TSV Kleinrinderfeld, SV Altfeld (Gruppe A), TSV Karlburg, SC Lindleinsmühle, TSV Güntersleben, TSV Rottendorf (Gruppe B), Titelverteidiger TSV Uettingen, 1.FC Eibelstadt, Bayern Kitzingen und SG Margetshöchheim (Gruppe C).

Das Turnier beginnt am morgigen Samstag um 15.30 Uhr. Ab 20 Uhr steht die Endrunde (Viertelfinale und Halbfinale) auf dem Programm, das Endspiel soll gegen 22.10 Uhr stattfinden.

OB, Baumgart und Stadtrat: Fahrradständer sind keine "Panzersperren"

2010-01-14 @ 17:58 in Lokales

Panzersperre? Foto (c) P.Wötzel

Neu und ein ganzes Stück größer als ihre Vorgänger sind die Fahrradständer, die in der Würzburger Innenstadt aufgestellt wurden.

Einer davon, am Oberen Markt, wurde bereits nach kurzer Zeit wieder entfernt, weil für einen fliegenden Blumenhändler und die Fahrräder zusammen gegenüber vom historischen Falkenhaus nicht genug Platz war.

Jetzt musste sich der Stadtrat mit einem Fahrradständer in der Plattnerstraße beschäftigen. CSU-Stadtrat Wolfgang Scheller hält die Abstellanlage für rund 40 Drahtesel für zu groß geraten, fühlt sich gar an eine „Panzersperre“ erinnert und stellte den Antrag, den Fahrradständer in unmittelbarer Nachbarschaft (aber nicht in Sichtweite) des Doms entfernen zu lassen.

Mit dieser Forderung steht der CSU-Mann völlig alleine da: Die neue Anlage wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub ADFC befürwortet und stellt laut Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) eine deutliche Verbesserung gegenüber der vorher an gleicher Stelle vorhandenen, 17 Jahre alten Variante dar.

Außerdem wird der neue Fahrradständer gut genutzt und auch von den Geschäftsleuten in der Plattnerstraße begrüßt.

Der Umwelt- und Planungsausschuß des Stadtrats lehnte Schellers Antrag folgerichtig einstimmig ab. Im Frühjahr sollen in Würzburg weitere Fahrradständer der gleichen Art aufgestellt werden.

Stimmen von Dämonen befahlen einen Tankstellenüberfall

2010-01-13 @ 17:55 in Juristisches

Nicht schuldfähig, aber wegen einer Psychose für die Allgemeinheit gefährlich ist ein 40-jähriger Frührentner, der sich wegen eines Überfalls auf eine Würzburger Tankstelle vor Gericht verantworten musste. Der Mann hört Stimmen und wird in seiner Vorstellung von Dämonen bedroht. Der Überfall sei ihm von den Stimmen befohlen worden, sagte er vor Gericht.

Der erfahrene Psychiater Dr. Detlev Blocher hat keinen Zweifel an der Schizophrenie-Erkrankung des Beschuldigten: „So etwas kann man vielleicht mal zwei Tage vorspielen, aber sicher nicht über zehn Jahre.“ Bereits Mitte der 1990er Jahre kam der 40-Jährige zum ersten Mal in die Psychiatrie, weil er nach dem Konsum großer Mengen illegaler Drogen begann, Stimmen zu hören. Dass er an einer schweren Psychose leidet, war dem Beschuldigten im Prozess vor der 1. Strafkammer des Würzburger Landgerichts kaum anzumerken. „Ich höre die Stimmen jeden Tag. Die Dämonen drohen mir“, erzählte er in sachlichem Ton.

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Noch ein "Tanzclub" im Alten Kranen?

2010-01-12 @ 17:46 in Lokales

Neue Tanzclub-Location? Foto (c) P.WötzelBewohner der Würzburger Innenstadt machen mobil gegen nächtliche Ruhestörungen: Über 40 Bürger haben kürzlich die Bürgerinitiative (BI) „Altstadt“ gegründet, um sich gegen die Auswüchse im Umfeld mehrerer Diskotheken, Clubs und Gaststätten in ihrer Nachbarschaft zur Wehr zu setzen.

Dabei geht es den Bürgern weniger um die Gastronomie-Betriebe selbst, sondern um die jungen Leute, die vor allem in der warmen Jahreszeit zwischen den Clubs und Diskotheken auf der Straße unterwegs sind oder vor den Eingängen unter freiem Himmel feiern.

Nach Ansicht der BI-Aktivisten ist zwischen einer so genannten „Lounge“ in der Augustinerstraße und einer Diskothek in der Gerberstraße eine Art „Partymeile“ entstanden, die von Frühjahr bis Herbst an mehreren Tagen in der Woche für Lärmbelästigungen bis in die frühen Morgenstunden sorgt.

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NACHTRAG: Ton zwischen Besetzern und Forchel wird schärfer

2010-01-11 @ 17:30 in Lokales, Politik

Nach der polizeilichen Räumung der besetzten Würzburger Julius-Maximilians-Universität ist der Ton zwischen den ehemaligen Besetzern und der Uni-Leitung schärfer geworden. Bei einer Versammlung der Studenten in der vergangenen Woche kam es zu einem Wortwechsel mit Uni-Kanzler Enno Kruse, der dabei auch beleidigt worden sein soll.

Die Vorkommnisse nahm am Sonntag Uni-Präsident Alfred Forchel zum Anlass, in einem offenen Brief die Zusammenarbeit mit den Protestierenden endgültig zu beenden: Die Universität werde den Besetzern aufgrund von Unterstellungen und Beleidigungen „ab sofort keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung stellen. Gleichzeitig behalten wir uns juristische Schritte vor“, schreibt Forchel.

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OB Rosenthal: "Es ist jetzt nicht die Zeit für Steuergeschenke."

2010-01-10 @ 17:39 in Lokales, Politik

Neujahrsempfang von oben. Foto (c) P.WötzelDeutliche Worte von Würzburgs Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD): Beim städtischen Neujahrsempfang am vergangenen Sonntag hat das politische Oberhaupt der Domstadt die Steuersenkungspläne der neuen Bundesregierung kitisiert.

Es sei bedauerlich, dass die Regierung „die finanzielle Situation der Kommunen mutwillig verschärft“, sagte Rosenthal vor gut 600 Gästen im voll besetzten Ratssaal der Stadt.

Alleine durch das so genannte „Wachstumsbeschleunigungsgesetz“ rechnet Rosenthal für 2010 mit Mindereinnahmen von 3,5 Millionen Euro in der Stadtkasse.

„Es ist jetzt nicht die Zeit für Steuergeschenke. Bund und Freistaat dürfen nicht die Städte und Gemeinden bluten lassen. Wir müssen handlungsfähig bleiben“, so Rosenthal.

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Würzburgs Narren haben die Macht bis Aschermittwoch

2010-01-09 @ 17:24 in Lokales

Foto (c) P.WötzelTraditionell am Samstag nach Dreikönig haben die Narren in Würzburg die Macht übernommen: Oberbürgermeister Georg Rosenthal (SPD) übergab den Schlüssel zum Rathaus der unterfränkischen Karnevalshochburg freiwillig und in bester Laune bis zum Aschermittwoch an das Prinzenpaar der 1. Würzburger Karnevalsgesellschaft „Elferrat“, René I. und Angie I. „von der immobilen Welt“.

Das Prinzenpaar trage ab jetzt die Verantwortung für die Stadt, betonte Rosenthal. Er forderte die Narren auf, mit Blick auf die Menschen zu regieren. Begleitet wurden die neuen Machthaber vom kompletten Elferrat, dem Spielmannszug der Ranzengarde und der blau-weiß gekleideten Prinzengarde mit dem elfjährigen Tanz-Mariechen Anna-Maria Schömig (links).

Prinz René I. versicherte, er werde im Falle von Problemen den Oberbürgermeister um Rat fragen und sich verantwortungsvoll um die Stadt kümmern. Nach der Inthronisierung wurde Bürgermeister Dr. Adolf Bauer (CSU) zum Ehren-Oberstleutnant der Würzburger Ranzengarde ernannt.

Apotheker akzeptiert Geldstrafe wegen Betrugs

2010-01-07 @ 16:57 in Juristisches

26 Fälle des Betrugs zu Lasten eines großen Pharma-Unternehmens lagen einem 58-jährigen Apotheker aus Lohr zur Last, der deshalb bereits vor über zwei Jahren vom Würzburger Amtsgericht zu 28.000 Euro Geldstrafe verurteilt wurde. In der zweiten Instanz vor dem Landgericht ließ sich der Angeklagte überzeugen, seine Berufung gegen das Urteil zurückzunehmen.

Verurteilt wurde der 58-Jährige, weil er im Jahr 2004 Medikamente, die er in günstigen Klinikpackungen für die Krankenhaus-Versorgung bezogen hatte, an normale Kassenpatienten abgab und über die AOK abrechnete. Der Schaden, der dem Pharma-Unternehmen enstand, hielt sich mit knapp 1.300 Euro in Grenzen.

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Rabiaten Autofahrer zu vier Jahren Gefängnis verurteilt

2010-01-06 @ 16:54 in Juristisches

Die am Amtsgericht mögliche Höchststrafe von vier Jahren Gefängnis hat ein rabiater 42-Jähriger aus Schwarzach (Kreis Kitzingen) kassiert, der sein Auto als Waffe eingesetzt hat. Der Arbeitlose hatte Ende August einen Fahrradfahrer vorsätzlich angefahren und anschließend noch mit einem Gegenstand brutal auf den Verletzten eingeprügelt.

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Kiloweise Nepal-Haschisch eingeschmuggelt

2010-01-05 @ 16:52 in Juristisches

Als Großhandelsreisender in Sachen Haschisch hat sich in den vergangenen Jahren ein 49-jähriger Schreiner aus einer 5.000-Einwohner-Gemeinde im Main-Spessart-Kreis betätigt. Wegen seiner Beteiligung an der Einfuhr von und dem Handel mit gut 13 Kilogramm Haschisch aus Nepal wurde er vom Würzburger Landgericht zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

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Saniertes Justizgebäude vor der Fertigstellung

2010-01-04 @ 16:41 in Lokales

Ottotraße Nr. 5. Foto (c) P.Wötzel

Nur noch wenige Monate, dann hat die Würzburger Justiz an altbekannter Stätte ein neues Zuhause: Die rund 30 Millionen Euro teure Sanierung des Justizpalastes in der Ottostraße ist fast abgeschlossen.

Der Bau aus dem Jahr 1892 wurde komplett entkernt und innen neu gestaltet, von außen erstrahlt die ursprüngliche Natursteinfassade in neuem Glanz. Auch die Arbeiten an einem neuen Sitzungssaal-Gebäude im Innenhof sind fast abgeschlossen.

Im Frühjahr soll die seit vielen Jahren auf zahlreiche Außenstellen verteilte Würzburger Zivilgerichtsbarkeit in der Ottostraße vereint werden.

Zusammen mit Strafgerichten und Staatsanwaltschaft im benachbarten, vor fünf Jahren eröffneten Strafjustizzentrum arbeiten dann rund 450 Richter, Staatsanwälte, Beamte und Angestellte am zentralen Standort der Würzburger Justiz.

Baskets starten mit einer Niederlage ins neue Jahr

2010-01-03 @ 13:13 in Sport

Brandon Watkins. Foto (c) P.Wötzel2. Basketball-Bundesliga Pro B, 14. Spieltag:

Nürnberger BC – Würzburg Baskets 84:68

(21:16, 12:15, 25:18, 26:19)

Das war alles andere als ein guter Start ins Jahr 2010 für die Würzburg Baskets: Beim Nürnberger BC setzte es am Samstag vor rund 1.300 Zuschauern eine mit 68:84 (31:33) auch in der Höhe verdiente Niederlage. „Wir hatten viel zu viele unnötige Ballverluste, haben aber auch wegen unserer schlechten Verteidigung verloren“, sagte Baskets-Neuzugang Brandon Watkins, der mit 25 Punkten und 6 Korbvorlagen einen guten Einstand feierte.

Leider war der neue Würzburger Spielmacher vier Tage vor seinem 29. Geburtstag der einzige, der dem Nürnberger Offensiv-Feuerwerk in der 2. Halbzeit etwas entgegenzusetzen hatte. „Wir haben es im Angriff einfach nicht geschafft, unsere Stärken auszuspielen“, suchte Christoph Henneberger nach Erklärungen für die schwache Vorstellung der Baskets nach der 23. Spielminute.

Bis dahin war alles im grünen Bereich: Zwar starteten die Schützlinge von Trainer Berthold Bisselik sehr nervös und hektisch und liefen in der gesamten ersten Halbzeit einem Rückstand hinterher. „Wir haben viel zu spät Ordnung hineinbekommen. Das hat Nürnberg stark gemacht. Trotz unserer mäßigen Vorstellung waren wir zur Halbzeit aber noch dran“, sagte Bisselik. Kurz vor dem Seitenwechsel verkürzten die Baskets einen Acht-Punkte-Rückstand mit einem 7:0-Lauf auf 32:31.

Nach der Pause lief es noch besser: Mit einem 10:2-Lauf holten sich die Baskets mit 41:35 ihre höchste Führung des Spiels und zwangen Gäste-Coach Derrick Taylor zu einer Auszeit. „Da hatten wir das Momentum auf unserer Seite. Danach haben wir versucht, in der Offensive mit Einzelaktionen erfolgreich zu sein. Und in der Verteidigung haben uns Bastian Doreth und Will Chavis ganz schlecht aussehen lassen“, so Bisselik.

Nach der Auszeit seines Trainers übernahm zuerst Chavis das Kommando und glich fast im Alleingang zum 44:44 aus. Dann traf Bastian Doreth zwei Dreier in Folge zum 52:46 in der 28. Minute. Und weil beide Nürnberger Aufbauspieler auch immer wieder den starken Claudio Ceccotti unter dem Korb gut in Szene setzen konnten, zogen die Hausherren Punkt um Punkt davon.

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Uni Würzburg beendet Studenten-Mahnwache

2009-12-31 @ 21:31 in Lokales, Politik

Verhaltener Straßenprotst nach Hörsaal-Räumung. Foto (c) P.WötzelEinen Tag nach der polizeilichen Räumung des besetzten Hörsaals an der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität sind die Studentenproteste auch in Würzburg von der Uni-Leitung beendet worden. Am Dienstag gegen 10 Uhr wurde etwa ein Dutzend Besetzer, die über die Feiertage eine Mahnwache im Max-Scheer-Hörsaal am Hubland aufrecht erhalten hatten, von Uni-Kanzler Enno Kruse aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Begleitet wurde Kruse dabei von Polizeibeamten, die aber nicht eingreifen mussten.

Die Universitätsleitung sei nach wie vor zum Dialog mit den Studierenden bereit, wird Kruse in einer Pressemitteilung der Universität zitiert. Erneute Besetzungen von Hörsälen oder anderen Räumen werde man aber nicht mehr hinnehmen. Zur Beendigung der Mahnwache im Max-Scheer-Hörsaal kam es laut Kruse, weil sich die Besetzer nicht an Absprachen gehalten haben.

Bis Silvester wäre die Mahnwache toleriert worden. Die Besetzer hatten aber für den Dienstagabend zu einem „Süd-Gipfel“ mit Vertretern anderer Hochschulen und für den Silvesterabend zu einem „Sektempfang“ eingeladen. Das mit den angekündigten Veranstaltungen verbundene Risiko habe die Uni-Führung für nicht mehr verantwortbar gehalten. Bei größeren Menschenansammlungen in der Silvesternacht bestehe „immer die Gefahr, dass derartige Veranstaltungen nicht mehr kontrollierbar werden“, so Kruse.

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Augustiner-Hochhaus im Frühjahr wieder im Stadtrat

2009-12-30 @ 21:26 in Lokales, Politik

Hochhaus von hinten - es steht immer noch. Foto (c) P.WötzelZur unendlichen Geschichte droht sich ein Projekt in der Würzburger Innenstadt zu entwickeln: Seit über fünf Jahren ist ehemalige Ämterhochhaus in der Augustinerstraße durch ein Gerüst gesichert. Damals stürzten Teile der Fassade ab.

Nach einer Untersuchung wurde das das rund 80 Jahre alte Gebäude dann im April 2005 wegen „akuter Einsturzgefahr“ geräumt und wartet seit dieser Zeit auf seinen vom Stadtrats beschlossenen und in der Bevölkerung umstrittenen Abriss.

Doch das Nachfolgeprojekt mit dem klangvollen Namen „Tricyan-Tower“ (ein Begriff aus der Naturheilkunde) ist, nicht zuletzt durch eine Entscheidung des Stadtrats, ins Stocken geraten.

Der ursprüngliche Entwurf, mit dem der Bauherr „Informica Real Invest AG“ aus Reichenberg (Kreis Würzburg) im Dezember 2007 den Architektenwettbewerb gewann, musste geändert werden. Die Räte strichen zwei Meter und beschränkten die Höhe des neuen Gebäudes samt Aufbauten nachträglich auf 33,90 Meter.

Geplant sind 530 Quadratmeter Ladenfläche im Erdgeschoss, darüber Wohnungen, Büros und Praxisräume. 1,25 Millionen Euro bezahlten die „Informica“ für das Abbruchhaus, runde 8 Millionen Euro sollen Abriss und Neubau kosten.

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